Erklärt es das große Medieninteresse, wenn in Stuttgart ein Milliardenprojekt umgesetzt wird – oder nicht? Nein. Die taz erklärt ihr besonderes Interesse an Stuttgart 21 als symbolisch:
- Ingo Arzt: Warum die taz so viel über Stuttgart 21 schreibt. In: taz Hausblog, 25. Oktober 2010.
“BürgerInnen erschienen ihnen [den S-21-Machern] als unwissende, störrische Kinder. Kurz: Stuttgart 21 steht für die Arroganz der Macht.”
Heute fand die zweite Sitzung der Stuttgart-21-Schlichtung statt. Die “Arroganz der Macht” zeigt sich dabei, wenn die Regierungspolitiker vor und während der Schlichtung immer wieder sagen, dass “nachher dasselbe passieren werde wie vorher geplant”.

Der Kampf um oder für Stuttgart 21 ist in meinen Augen langsam zu etwas geworden, was ich mal positiv für die Demokratie bezeichnen will. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ließ die Gespräche am Freitag nicht wie angedroht platzen, sondern einigte sich mit der Bahn auf einen Kompromiss zur Friedenspflicht. Schon allein das zeigt uns allen doch, dass, wenn die Kontrahenten reden es hilft Eskalationen zu meiden. Ich finde das sehr gut und hoffen, dass alles ein positives und frideliches Ende findet.
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