Erstaunt es, wenn sich der bisher fehlende Zusammenhang zwischen zwei wichtigen Themen dieses Blogs nun offenbart? Plagiarismus und wissenschaftliches Verlagswesen scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben. Anatol Stefanowitsch hat das eindrucksvoll und “extrem lesenswert”[1] widerlegt:
- Anatol Stefanowitsch: Institutionalisierte Wissenschaft Reloaded. Ein Gedankenexperiment. In: Telepolis, 23. Oktober 2011.
Stefanowitschs Überlegungen sind eigentlich ein Vortrag auf der “openmind #om11″, einer Konferenz der Piratenpartei, die am 15. und 16. Oktober 2011 in Kassel stattfand. Über weitere interessante Vorträge der Konferenz, die nun auf Telepolis veröffentlicht wurden,[2] informiert kompakt Die Ennomane.[3]
Es gibt übrigens auch Kritiker, die behaupten, Stefanowitschs “Niedliche Gedankenexperimente” seien ein alter Hut, abgekupfert, und sowieso falsch verstanden.[4] Nun ja, jedenfalls erinnert die “Institutionalisierte Wissenschaft Reloaded” ein wenig an die Wikipedia, nur ohne deren Grundsatz “no original research”.[5] Und anhand der Wikipedia könnte man wohl auch einige Probleme dieses Ansatzes erläutern.
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