Historisch vergleichende Parallelfotografie

Er hoffte, solche Foto künftig häufiger zu sehen. Aber der Name dieser Art der Fotografie war ihm nicht bekannt. Die Methode schien jedoch groß in Mode zu kommen: Fotos von Orten, die vor Jahren bereits einmal – möglichst genau so – fotografiert wurden. Das Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart, Geändertes und Gebliebenes, übt dabei einen großen Reiz aus. Geo.de präsentiert zur „Wiedervereinigung“ gleich zwei derartige Fotoreihen:

Während Harf Zimmermanns Projekt sehr überzeugt, ist die zweite Reihe ziemlich schlecht, ungenau, reißerisch und politisch fragwürdig. Auch bei einem tollen Fotografie-Konzept gibt es also gute und schlechte Umsetzungen. Doch wie heißt diese Kunstform? Serien- oder Reihenfotografie ist als Bezeichnung schon vergeben.[1] Historisch vergleichende Parallelfotografie ist vielleicht etwas sperrig.

Ein ähnliches Konzept hat Jason E. Powell mit Fotos in und um Washington verfolgt: Powell suchte die Standorte historisch aussagekräftiger Fotos auf, im Gepäck die alten Aufnahmen. Indem er sie schlicht in die Kamera hielt, bildete die Gegenwart einen passenden Rahmen für die Vergangenheit.[2] „Looking Into the Past“ heißt das, und es ist auf Flickr und auf Powells Homepage zu sehen.

Er fragte sich, ob jemand bei der Namensfindung helfen könnte.

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