Kurzmitteilung

Zwei Rückblicke auf die Guttenberg-Affäre

Er hörte so Informatives über die widerstreitenden Meinungen zum Plagiatsfall Guttenberg nicht oft:

Der Moderator von Radio Fritz aus Brandenburg nahm seine Gesprächspartnerin ernst und fragte sie nach Begründugnen für ihr Guttenberg-ist-toll-Gestammel. Leider waren solche nicht substanziell zu bekommen. Das lag wohl auch daran, dass die inteviewte Frau „die Medien“ für neidische Schweine hielt, mit denen man ohnehin nicht diskutieren kann. Ihr Anruf hatte daher vermutlich eher das Ziel, mal öffentlich rumzupöbeln.

Nach 11:26 Minuten Kopfschütteln erfordert ein komplettes Online-Workout noch mindestens 7:52 Minuten Kopfnicken. Dafür hier die Zusammenfassung der Affäre von Volker Pispers:

Nach dieser zur obigen gegensätzlichen Perspektive sind ist man auch von den Affekten Mitleid und Furcht wieder gereinigt.

via [1][2]

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5 Antworten zu “Zwei Rückblicke auf die Guttenberg-Affäre

  1. Noch zwei Rückblicke liefert Titanic unter dem Titel Goodbye Gutti! und mit den genau beobachteten Worten des Volksmunds.

  2. Ein gaaanz langer – aber dennoch lesenswerter – Rückblick stammt von Volker Zastrow, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Wie Ken den Kopf verlor. Guttenbergs verschleppter Rücktritt. Ein bisschen plakativ, assoziativ und bunt, aber man will ja Guttenbergs Anhänger zurückgewinnen:

    „Zu den ‚Hell’s Bells‘ von AC/DC und mit deren gesungenen Versprechen, das Auditorium in die Hölle zu führen, holte Guttenberg zum Gegenschlag aus. Er brachte die toten Soldaten ins Spiel. Wer den Verteidigungsminister kritisierte, verweigerte seinen Gefallenen die Ehre. Sind sie für seine Ehre gefallen?“

    Doch ob das Zurückgewinnen der Gutti-Fans der FAZ gelingt?

    „Die Schwarmintelligenz im Netz benötigte gut zwei Tage, um Guttenbergs Dissertation bis auf die Knochen abzunagen. Wie Piranhas. Es gibt im Netz aber auch Schwarmdummheit.“

    via [1]

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