Silvana Koch-Mehrin, „das liberale Luder“ und der „Karikaturenstreit“

Erdachte satirische Reportagen haben dieser Tage viel für sich. Anders als die realen satirischen Reportagen sind ihre erfundenen Gegenstücke hohe Kunst. So zum Beispiel, sehr zu empfehlen:

  • Andreas Koristka: Das liberale Luder. In: Eulenspiegel Nr. 06/2011, 23. Juni 2011, S. 22f.

Und während Koristka Dr. ex Silvana Koch-Mehrin zuhause besucht, interviewt, und dies mit einem Rückblick auf eine profil- und substanzlose politische Karriere garniert, zeichnet Karikaturist Frank Hoppmann indirekt verantwortlich für eine weitere Folge aus der Reihe Realsatire bei VroniPlag:

Karikaturenstreit

Anlass, nicht Ursache, des neuesten Konflikts in VroniPlag ist Hoppmanns Koch-Mehrin-Karikatur im Eulenspiegel. VroniPlag-Gründer „Goalgetter“ besorgte sich nach eigenen Angaben die Genehmigung des Zeichners und setzte das Bild auf seine Benutzerseite, ganz klein, rechts unten in der Ecke. Nachdem Administrator „Marcusb“ die Zeichnung bald darauf mit dem Kommentar „ohne Worte“ löschte,[1] präsentierte sich auf „Goalgetters“ Benutzerseite die Mannschaftsaufstellung der im Wiki widerstreitenden Fraktionen: Drei VroniPlagger applaudierten „Goalgetter“, drei äußerten ihr Befremden und verteidigten „Marcusbs“ Löschung.[2]

Doch damit nicht genug. Noch bevor jemand die Löschung der Karikatur in der Diskussion befürworten konnte, wurden zwei der drei Karikaturverteidiger gesperrt: Einer sollte sich für eine Woche nicht mehr an VroniPlag beteiligen dürfen, der andere für immer. Die Begründung war in beiden Fällen gleich martialisch formuliert:

„Verstoß gegen den Grundsatz ‚Keine persönlichen Angriffe‘: Inhaltliche Moderationen in diesem seriösen Wiki sind keine Straftaten. Verleumdung und Hetze sind aber im Wiki nicht erwünscht.“[3]

Nach einiger Aufregung und heißen Diskussionen im Wiki, vor allem aber im Chat, während der „Goalgetter“ die beiden Sperrungen rückgängig gemacht hatte, wurde eine wieder eingesetzt, die andere nicht. Der Konflikt ist noch nicht ausgetragen, die „Goalgetter“-Fraktion (wenn solche Vereinfachungen möglich sind) wirft der Antikarikatur-Fraktion die symbolische Guillotinierung von Kritikern vor: „Die Sperrungspolitik scheint mir gerade leicht jakobinische Züge anzunehmen.“[4]

„Goalgetter“ verwendet Koch-Mehrins unschmeichelhaftes Porträt derweil als seinen Avatar, also als das Identifikationsbild auf seiner Benutzerseite und bei Diskussionsbeiträgen, das von Wiki-Administratoren nicht umstandslos gelöscht werden kann, da es zu den persönlichen Einstellungen gehört, nicht zu den Wiki-Inhalten. „Privat“ betreibt er auf seiner Benutzerseite auch die Plagiatssuche in der Doktorarbeit von EnBW-Manager Stefan Liebing, bei der er 18 verdächtige Fragmente auflistet, das aber als „kein öffentlicher Fall“ beschreibt.[5]

Dabei war VroniPlag mit der Aberkennung von Koch-Mehrins Doktorgrad doch gerade erst Erfolg, Glaubwürdigkeit und Sorgfalt bestätigt worden. Warum also brechen unter den „anonymen Plagiatsjägern“ solche Konflikte auf? Die süffisante Anspielung auf den Karikaturenstreit scheint nicht ganz abwegig.[6]

Und Koch-Mehrin? Die beleidigt die Universität Heidelberg und unterstellt, dass man dort auch „mit Plagiaten promoviert werden könne“, sagt Dekan Manfred Berg.[7]

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8 Antworten zu “Silvana Koch-Mehrin, „das liberale Luder“ und der „Karikaturenstreit“

  1. So simpel wie hier dargestellt ist das meiner Meinung nach nicht – es ist sogar noch simpler. Wenn sich eine Gruppe aus mehreren, einander unbekannten Personen im Internet findet, gibt es immer Reibereien. In den meisten Fällen betreffen diese aber nur einige Wenige.
    Besonderer Streitpunkt sind immer die Punkte „Löschpolitik von Administratoren“ und „was ist ein persönlicher Angriff/eine Position, die der Intention der Gruppe widerspricht, ihr schaden und darum so nicht stehen bielben kann“, weil es nicht um Sachfragen geht, sondern um die Art und Weise, wie jemand sich äußert.
    Genau das ist hier passiert. In einem solchen Moment kochen die Emotionen hoch und es wird auch mal übereifrig moderiert, weil sonst keine Ruhe hereinzubekommen ist. Danach beruhigt sich das Ganze wieder.
    Schwer vorauszusehen ist immer, wer aufgrund solcher Querelen einpackt und wer irgendwann die Schultern zuckt und weitermacht. Das Wiki selbst ist aber mehr eine Idee als ein fest umrissener Gegenstand und überlebt so etwas in der Regel.
    Für mich selber waren übrigens genau die beschriebenen Angriffe aus der FDP Grund, mitzumachen, weil ich sie einfach für bodenlos halte und sie von völliger Verkennung der Situation und unglaublicher Verachtung für zentrale Grundsätze unseres Wohlstandes zeugen.
    Ich bin beim nächsten Fall eingestiegen, Ub, der zufällig eher aus dem Lager kommt, das ich normalerweise wähle.

  2. Volle Zustimmung! Das sind ganz normale Wiki-Prozesse. Aber für VroniPlag sind sie durchaus gefährlich, da die Personaldecke eng begrenzt ist. Wenn da die Hälfte abspringt, hätte das schwere Folgen.

    Ganz richtig ist auch, dass Empörung über die eigene politische Richtung eine starke Antriebskraft ist. In VroniPlag haben auch Mitarbeiter bekannt, früher FDP gewählt zu haben. Die FAZ, Guttenbergs größter Gegner, gilt nicht gerade als linksautonome Zeitung. Und besonders empört von Uwe Brinkmann sind viele SPD-Anhänger.

    Damit erweist sich das genaue Gegenteil dessen, was populistische Politiker zur Verteidigung ihrer plagiierenden Parteigenossen vorgebracht haben: Es handelt sich nicht um Vorwürfe des politischen Gegners, denen daher kein Glauben zu schenken wäre.

  3. Wolf Heider

    Leider stoße ich erst heute auf diese Seite, deshalb verspätet:
    Der Simplifizierung von Eridanos, einem User auf VroniPlag, mag eine sympathische Strategie des ‚Appeasement‘ zugrunde gelegen haben, sie bildet aber die komplexe Gruppendynamik und die machtstrategischen Allianzen innerhalb des VroniPlag Wikis nicht ab. Da zeugte ja schon der vorausgegangene Artikel ‚Es gärt bei VroniPlag …‘ vom 01.06.2011 von genauerer Detailkenntnis. Ein bisschen tiefer hinter die Kulisse jeweils alsbald nach vorausgegangenen heftigen gegenseitigen Anwürfen demonstrierter Einigkeit – übrigens vergleichbar mit politischen Abwehrreflexen: die Reihen wieder fest geschlossen! – führt da der heutige Artikel in der ZEIT (Link zu PDF: http://www.scribd.com/doc/59975430/Zeit-Goalgetter-und-Dr-Klicken). Interessanterweise führte die darin erneut offenbarte Konfliktträchtigkeit zu neuerlicher Aufregung und sogar einer Art Absetzbewegung (s. http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer:WiseWoman/Schwarzeliste).
    Hier ist nicht der Ort, allzu sehr in Details zu gehen. Es ist aber für Jedermann im Wiki nachzulesen, wie dort Leute vergrault oder gesperrt wurden, die sich nicht der von einer maßgeblichen Minderheit (!) von Administratoren vorgegebenen Richtung kritiklos unterwerfen wollten. Das Schema ist immer dasselbe geblieben und geht als indirekte Drohung ungefähr so: Entweder du passt Dich der von mir / uns vorgegebenen Richtung an oder du kannst dir ja ein anderes Wiki suchen.
    Kommentator Eridanos wird aber in einem Punkt recht behalten: VroniPlag Wiki wird wie auch andere Wikis solche Divergenzen ohne Mühe überstehen, weil die aktiven Leute dort sehr gute Sacharbeit leisten und ‚Kollateralschäden‘ durch insuffiziente soziale Kompetenzen sowie durch Dominanzstreben einiger Aktiver nur ein passageres Interesse finden werden.

  4. Vielen Dank für den Hinweis auf den Zeit-Artikel! Ich halte ihn für ziemlich schlecht. Nicht nur wegen massenhafter Rechtschreibfehler und einer ganzen Reihe inhaltlicher Falschheiten, sondern auch wegen des Gegensatzes zwischen Goalgetter und anderen, der andernorts bereits früher und besser beschrieben wurde.

    Sehr richtig an Ihrem Kommentar ist die Betonung, dass auch ein Wiki Politik macht: Selbst wenn es sich nicht mit dem Hochschulrahmengesetz oder Promotionsordnungen befasst, selbst wenn es keiner Partei nahesteht, selbst wenn es sich nur für „die Macht des Faktischen“ interessiert – was all dies zumindest ist, ist Wiki-Politik. Da Wikis offene und öffentliche Veranstaltungen sind, beschränkt sich das nicht bloß auf Gruppendynamik.
    Daher reicht eine Analyse der Sozialbeziehungen und ihrer Probleme nicht aus, um VroniPlag zu verstehen. Notwendig wäre eine Analyse der Agenda, die die Beteiligten verfolgen. Doch die kann überwiegend bloß durch teilnehmende Beobachtung erschlossen werden, da sie in VroniPlag nicht offen diskutiert wird und in Interviews/Medienberichten nur verschleiert zum Ausdruck kommt.
    Es ist ziemlich gut auszuschließen, dass die heimliche Agenda maßgeblicher VroniPlagger lautet „der FDP schaden“ (oder so ähnlich). Dennoch entwickelt das Wiki keine gemeinsame Agenda, die über die Methodik der Plagiatsdokumentation hinaus ginge. Ansätze dazu werden eher unterdrückt. VroniPlag erzeugt so eine Projektionsfläche für Plagiatssucher, die zunächst zur Identifikation einläd – man kann schließlich hineininterpretieren, was man selbst wünscht. Da das aber nicht diskutiert und nicht modifiziert werden kann, dürfte irgendwann der Punkt kommen, an dem man die Unterschiede zwischen der „offiziellen“ VroniPlag-Agenda (einer heimlichen, nur in den Praktiken aufscheinenden) und der eigenen Position erkennt.
    Das ist dann wohl der Zeitpunkt, an dem das erwähnte „vergrault oder gesperrt“ zum Tragen kommt, manchmal zur Sicherheit auch beides.

    Dass VroniPlag die Risse, die dabei entstehen, auch künftig problemlos überspielen kann, davon bin ich nicht überzeugt. Funktional fehlt nämlich durch genau diese Struktureigenschaft die Fähigkeit, die gemeinsame Richtung zu überprüfen und nötigenfalls zu korrigieren. Drei bis fünf Leute, die Plagiatssuche mittelfristig zu ihrem wichtigsten Hobby machen wollen und insgesamt im Gleichschritt marschieren, können das wohl mit VroniPlag weiter betreiben.
    Die Dynamik der letzten Monate wird dann jedoch verloren gehen; und die Aktiven müssen zunehmend im eigenen Saft schmoren.

    Und nochmal zurück zur Wiki-Politik: Wenig vertrauenerweckend sind die Grundsätze, nach denen VroniPlag seine eigene Politik macht. Angeblich sind die ausschließlich objektiv und sachbezogen. Wer glaubt, dass es solche politischen Grundsätze gar nicht geben kann, muss sich fragen, wie die (daher überwiegend impliziten) politischen Leitlinien von VroniPlag dann zustandekommen. Antike Staatsformen als Schlagwort zu verwenden hat inzwischen Tradition in den Plagiatsaffären. Daher schlage ich als Hypothese vor: VroniPlag funktioniert nach dem Ehernen Gesetz der Oligarchie.

  5. Wolf Heider

    ‚Erbloggtes’, also der ‚Er’, der da ‚es’ ‚bloggt’, hält den ZEIT-Artikel „für ziemlich schlecht“. In der Tat mag es stimmen, was auf VroniPlag geäußert wurde, nämlich dass das journalistische Niveau früherer Jahre leider heutzutage nicht mehr gewährleistet zu sein scheint. Spätestens seit dem missglückten Artikel von Rafael Wawer (http://www.zeit.de/studium/hochschule/2011-05/plagiate-historie?commentstart=33#comments) muss davon ausgegangen werden. Im Falle des Artikels von Khuê Pham sehe ich das nicht so. ‚Er bloggt es‘ mit 3 Begründungen: 1. „wegen massenhafter Rechtschreibfehler“, 2. „einer ganzen Reihe inhaltlicher Falschheiten“, 3. „wegen des Gegensatzes zwischen Goalgetter und anderen, der andernorts bereits früher und besser beschrieben wurde“.

    Zu 1.: Die Duden-Korrektur findet 1 Fehler: ‚Täuschungsabsucht’; zusätzlich gibt es 2 Fehler bei Namensnennungen mit ‚Edmung’ und ‚Julien’ – von massenhaften Rechtschreibfehlern kann demnach keine Rede sein!
    Zu 2.: Welche sollten das sein? Nach den Detailinformationen, die mir zur Verfügung stehen, kann ich wesentliche (!) Abweichungen vom Faktischen nicht erkennen. Die vielleicht hier gemeinten hatte ‚Goalgetter’ auf der o.a. Seite vorgetragen, entbehren aber einer grundsätzlichen Bedeutung, was ja wohl auch ‚Klicken’ am 14.07. dort attestierte.
    Zu 3.: Schlichte Nachfrage: An welchem ‚andernorts’ findet der Interessent diese Beschreibung?
    Weil die hiesige Artikel-Bewertung der ‚Absetzbewegung’ von ‚Goalgetter’ auf VroniPlag ähnelt, kam mir wieder in Erinnerung, dass ‚Goalgetter’ auf VroniPlag mal gefragt wurde, ob er hinter ‚Erbloggtes’ stecke. ‚Goalgetter‘ hatte das dementiert. Aber auch das passt in guter Analogie zu politischen Dementis. 🙂
    Und hier, was das Politische angeht, kann ich ‚Erbloggtes’ nur zustimmen: Die ‚Michels-Ehernes-Gesetz oder Leach-Aluminium-Tendenz zur Oligarchie’ passt auch zur Beschreibung der fluiden und kristallinen Strukturen von VroniPlag. Es dürfte schwer sein, diese Hypothese zu widerlegen. Bereits bei GuttenPlag, dann auch bei VroniPlag – kein Wunder, es handelt sich beim Kern der machtausübenden Aktiven um dieselben Leute – war denn auch gerne von “Meritokratie“ die Rede, in diesem Fall eine Art ‚Verschleierungsplagiat’ von Oligarchie. 🙂 Man mag keine fremden Götter neben sich haben. Nur einige wenige sog. „maßgeblich Beitragende“ bestimmten und bestimmen, was mit dem ‚Programm’ (‚Projekt’) konform ist und was nicht, obwohl doch laut Wiki-Verständnis (s. Wikipedia) keiner Anspruch auf Alleinbesitz der Wahrheit hat. Auch da fallen einem nicht von ungefähr Parallelen aus der Welt der Politik ein (Parteiprogramm, Parteiausschlussverfahren usw.).

    Zusätzlich erwähnenswert ist ein eher menschlicher Aspekt des Genießens einer gewissen persönlichen Überhöhung infolge der öffentlichen Beachtung der kooperativen netzgestützen Plagiatsuche, insbesondere festzumachen nicht an der durchaus nicht von besonderer wissenschaftlicher Schöpfungshöhe geprägten Praxis der Textstellensuche und des Textvergleichs, sondern an der gesellschaftlichen Prominenz der Promovierten, deren Dissertation ausgewählt wurde.
    Schließlich ist ‚Goalgetter’ zuzustimmen: Diese mühevolle detektivische Kleinarbeit kann auch Spaß machen.

  6. Zu 1.: Rechtschreibfehler aufzählen ist müßig. Mir sind mehrere aufgefallen, sonst hätte ich das nicht angemerkt.
    Zu 2.: Beispielsweise „Goalgetter erfand einfach neue Nutzer der Plattform, um eine größere Popularität vorzutäuschen, Klicken hielt das für unlauter.“ Mir ist das etwas anders in Erinnerung. Eine wichtige Begründung für Sockenpuppen-Einsatz war, dass Goalgetter es neuen Nutzern ermöglichen wollte, in der Liste der aktivsten User eine befriedigende Position zu erreichen, indem er seine eigenen Beiträge auf mehrere Accounts verteilte. Dieses Ranking der aktivsten User ist meines Wissens inzwischen abgeschafft – schließlich soll Plagiatssuche kein Breitensport sein 😉 ? Ein weiterer, offensichtlicherer Fehler ist die Ersetzung der Uni Heidelberg durch die falsche „Universität Konstanz, an der Koch-Mehrin promoviert hatte.“ Ich meine, es gibt weitere.
    Zu 3.: Ich würde tippen, dass es die FAZ war, die bereits ein paralleles Porträt von Goalgetter und Klicken (oder KayH, oder marcusb?) veröffentlicht hat. Die Gegensätzlichkeit des jeweiligen Ansatzes ist dabei jedenfalls schon deutlich herausgekommen. Und dabei waren die zwei dann nicht die „ewigen“ Opponenten eines Machtkampfes, wie man hier manchmal den Eindruck hat, sondern stellten eher die Möglichkeiten und das bunte Spektrum der VroniPlag-Mitarbeiter dar.
    Es kann natürlich sein, dass es inzwischen weniger Miteinander gibt als damals (vermutlich Mitte Mai), stattdessen mehr Gegeneinander. Aber dafür analysiert der Artikel dann zu wenig die VroniPlag-internen Diskurse und gelangt zu diesem Ergebnis v.a. durch Stilisierung der beiden Protagonisten als Männern, „die unterschiedlicher nicht sein könnten“.

    Die „Staatsform“ von VroniPlag kann ja „demokratischer“ oder „aristokratischer“ sein. Unverzichtbar für die Lebensfähigkeit als Wiki und als gesellschaftlich relevanter Online-Ort ist m.E. jedenfalls der Pluralismus, der – so Ihre Kritik – dort in Gefahr ist.

  7. Pingback: Putsch der VroniPlag-Admins | Erbloggtes

  8. „‚Erbloggtes’, also der ‚Er’, der da ‚es’ ‚bloggt’, hält den ZEIT-Artikel „für ziemlich schlecht“.“
    Dafür mal vorab Danke an W. Heider. Ich hatte den Begriff „Erbloggtes“ tatsächlich immer als Partizip (!) verstanden (so wie ,pardon, „Erbrochenes“ ;)) und nicht als Subjektpronomen + Prädikat + Objektpronomen.

    Aber das ist jetzt auch nicht entscheidend…Thema nun!

    Etwas hanebüchen mutet mich das Ganze ja schon an. „Goalgetter“ wird von seinen eigenen Mitschreibern sozusagen „ausgebootet“ obwohl er der GRÜNDER dieses Wiki ist.
    Wie ein Firmenchef, der eine Firma gegründet hat und dann mit Schimpf und Schande aus dem Areal gemobbt / gejagt wird.

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