Who watches Wiki-Watch?

Er sagt es ja schon länger; nun berichtet die FAZ über Wiki-Watch:

„Änderungen im Sinne der Pharmaindustrie rücken die Evaluationsplattform ‚Wiki-Watch‘ ins Zwielicht. Das wissenschaftliche Projekt scheint viel zu stark in die Artikelarbeit der Wikipedia involviert, um ihr neutraler Beobachter zu sein.“

Wittkewitz fragt sich in Anspielung an das Motto der 2009 verfilmten Graphic Novel Watchmen: „Wer kontrolliert die Kontrolleure?“ Mehr zu Wiki-Watch findet sich hier, hier und hier.

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4 Antworten zu “Who watches Wiki-Watch?

  1. Anonymous

    das zitat ist ein paar tausend jahre älter als du denkst (das problem, das es benennt, vermutlich auch): http://en.wikipedia.org/wiki/Quis_custodiet_ipsos_custodes%3F

  2. „Aber ich höre, was längst ihr alten Freunde mir rathet: »Wehr‘ es ihr, riegle sie ein!« Doch wer wacht über die Wächter? Vorsicht brauchet die Frau, und mit diesen macht sie den Anfang.“[1]
    („audio quid ueteres olim moneatis amici, ‚pone seram, cohibe.‘ sed quis custodiet ipsos custodes? cauta est et ab illis incipit uxor.“)[2]
    Das Juvenal-Stück befasst sich mit einem etwas anderen Problemkreis. Aber der Kernsatz kann zu näheren Gedanken und Lösungsvorschlägen führen. Eine mögliche Lösung ist die Selbstkontrolle des zu kontrollierenden Systems. Dafür braucht man dann keine externen Wächter. Und das ist auch die Antwort von Wikipedia auf das Wächter-Dilemma. Das sollte man man ausformulieren.

  3. http://www.faz.net/artikel/C31013/wiki-watch-zum-artikel-hier-prueft-der-buerger-das-insulin-noch-persoenlich-30453452.html

    Am Freitag erschien an dieser Stelle ein Artikel über Verbindungen des Projekts „Wiki-Watch“ mit der Pharmaindustrie. Wir nehmen den Text nach Ankündigung juristischer Schritte durch die hier angegriffenen Personen bis auf weiteres aus dem Netz.

    02. Juli 2011
    Den seit gestern (1. Juli) auf FAZ.net zu lesenden und in der heutigen Printausgabe (2. Juli) publizierten Artikel „Hier prüft der Bürger das Insulin noch persönlich“ nehmen wir aus presserechtlichen Gründen bis auf weiteres von unserer Homepage. Unser Autor Jörg Wittkewitz hatte darin Manipulationen von Wikipedia-Artikeln, vor allem medizinischen Inhalts, aufgezeigt, die teilweise von denselben Personen vorgenommen wurden, die für „Wiki-Watch“ tätig sind.

    Diese Internet-Plattform, die eigentlich für die Überprüfung von Eingriffen in Wikipedia-Artikel zuständig ist, firmiert als „Arbeitsstelle im Studien- und Forschungsschwerpunkt ,Medienrecht‘ der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“. Deren Leiter Wolfgang Stock und Johannes Weberling kündigten juristische Schritte an. Die Redaktion wird den Fall gleichwohl weiterverfolgen.

  4. Pingback: Wie es mit Wiki-Watch weitergeht | Erbloggtes

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