Wie sich Drehbuchautoren laut Focus die Taschen voll machen

Er bloggte schnell vor dem Leistungsschutzrecht noch mal einen Ausschnitt aus einem Presseverlag – um zu zeigen, von welch minderer Qualität deren Produkte sein können. In die Debatte um Wulffs Ehrensold hatte Henning Scherf auf das Einkommen Günter Jauchs hingewiesen, das ein Vielfaches des Ehrensolds betragen soll. Scherf wies dabei auf das Problem der Einkommensgerechtigkeit hin. Der Focus wollte das weiterverwerten, scheiterte aber an seiner Inkompetenz:

„Informationen der Fernsehzeitschrift ‚Hörzu‘ zufolge erhält ein Drehbuchautor zum Beispiel für einen Kriminalfall aus den Reihen ‚Tatort‘ oder ‚Polizeiruf 110‘ pro Sendefolge rund 36 000 Euro. Dafür muss manch anderer ein ganzes Jahr arbeiten.“[1]

Was glaubt eigentlich der Focus, was Drehbuchautoren so das ganze Jahr über machen? Vor der Glotze hängen, auf Partys gehen, und an einem Sonntagabend zwischen Tagesschau und Günter Jauch mal ein Skript tippen? Wie viele Tatort-Drehbücher schreibt man wohl so pro Jahr? Und wie viele Entwürfe werden realisiert? Also in einer Neiddebatte über Leistung und Bezahlung, da macht der Focus eine ganz schlechte Figur. 100% überbezahlt.

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