VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung?

Er fasst es nicht. Zuerst muss man sich an den Kopf packen, was VroniPlag über die Dissertation von Bundesbildungsministerin Annette Schavan verlautbaren lässt: Sie sei „ein Grenzfall“, gar nicht so schlimm. Dann schwimmen die Schwarm-Reste wild durcheinander, dementieren, relativieren und verwidersprüchlichen sich gegenseitig. Und schließlich deckt der für frühere eingehende Plagiatsrecherchen bekannte Welt-Journalist Manuel Bewarder auf, wie die Interessenlagen im Herzen von VroniPlag in diesem Fall aussahen:

„Burchardt [SPD] greift damit auf, was die Plagiatsexpertin Debora Weber-Wulff seit Jahren fordert – im vergangenen November auch bei einer Anhörung im Bildungsausschuss. Die Professorin der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft setzt sich für ein außeruniversitäres Institut ein, ‚an dem Wissenschaftler zum einen erforschen können, was eigentlich Plagiate sind, wie viele es gibt. Zum anderen wäre dies aber auch die Stelle, an die sich alle Hochschulen bei Fragen richten können‘, sagte Weber-Wulff ‚Welt Online‘.“[1] (Archiv)

Debora Weber-Wulff hat also im Bildungsausschuss des Bundestages gefordert, ein übergreifendes Plagiats-Institut einzurichten. Wer wäre dafür zuständig? Das Bundesbildungsministerium. Einen Monat später:

„Ende Dezember stolperte einer der Aktivisten über einen Plagiatsverdacht in Schavans Arbeit. Weber-Wulff suchte nicht aktiv mit, da sie einen möglichen Interessenkonflikt zu ihrem Vorstoß für eine Plagiatseinrichtung sah.„[1]

In dieser Einschätzung kann man ihr nur recht geben. Wenn sie von Bildungsministerin Schavan ein Institut bezahlt bekommen will, hat sie natürlich kein Interesse daran, ihr Plagiate in der Doktorarbeit nachzuweisen. Andererseits: Wenn man keinen Vorteil aus einer Entscheidung ziehen könnte, spricht man in der Regel nicht von einem Interessenkonflikt. Das gilt auch, wenn man durch eine bestimmte Entscheidung Nachteile zu erwarten hat.

Aber ganz ohne das Zutun von Weber-Wulff – und eigentlich weitestgehend durch eine Person, die nach VroniPlag-Einschätzung „seit langem auf ‚hervorragendem Niveau‘ Texte analysiere“[1], war es nach einigen Wochen so weit:

„Irgendwann gab es eine Liste mit kritischen Textstellen, ähnlich wie sie heute bei ’schavanplag‘ veröffentlicht ist. Über Wochen diskutierten die Mitstreiter, ob sie den Vorwurf auf ihrer Homepage veröffentlichen sollten. Mit einer Stimme Mehrheit entschieden sie dagegen.“[1]

Eine Stimme Mehrheit also entschied, ob sich VroniPlag als Plattform mit einigem öffentlichen Ansehen hinter die Funde stellte, die nun von Schavanplag veröffentlicht wurden, oder ob nun jeder dahergelaufene Medienprofi behaupten kann, VroniPlag habe Schavan verteidigt, entlastet oder gar freigesprochen.

Die große Frage lautet: Welche Rolle spielte der Interessenkonflikt von VroniPlag-Frontfrau WiseWoman alias Weber-Wulff für diese Entscheidung? Fiel ein Beschluss, der ihr Nachteile einbringen würde? Oder votierte sie vielleicht für das ihren Interessen widersprechende Vorgehen, Schavans Dissertation als „ein Grenzfall“ auf VroniPlag weiter zu untersuchen? Wie verhielten sich die anderen VroniPlagger zu diesem Konflikt? Marcusb hat sich enthalten, sagt er. Mehr ist nicht öffentlich bekannt.

Der Autor von Schavanplag soll auch an der Abstimmung teilgenommen haben, heißt es. Wenn er für Veröffentlichung gestimmt hat, und Marcusb sich enthielt, dann müssen zwei VroniPlagger gegen eine Veröffentlichung gestimmt haben. Oder es gab mehr Teilnehmer an dieser Abstimmung. Dann müssen entsprechend mehr im Sinne von Schavan votiert haben. Wie viele haben sich für befangen erklärt, weil sie einen Interessenkonflikt fürchteten?

Im VroniPlag-Chat verweigert man jegliche Angabe zu dieser Abstimmung. „Wahlgeheimnis“, heißt es. Interessen habe ja jeder, irgendwie. Und die Abstimmung über den Fall Schavan habe nicht bedeutet, dass VroniPlag den Fall nicht weiter untersuche. Nur, dass er zu diesem Zeitpunkt noch nicht reif für die Präsentation auf der Hauptseite gewesen sei. Das könne sich von Woche zu Woche ändern.

Jetzt nicht mehr. Dass etwa Weber-Wulff der Dissertation von Schavan „a good bit of systematic scientific sloppiness“[2] attestierte, bewertete der Medienwissenschaftler Stefan Weber als Verharmlosung von Plagiaten, wie man sie in den vergangenen Jahren häufig gesehen habe. Bis dahin nicht von VroniPlag, vergaß er zu erwähnen.

Im anschließenden Schlagabtausch erklärte Weber-Wulff, sie habe seit Januar mit diesen 13 Kommentaren (tatsächlich sind es nur 12) zum Fall Schavan beigetragen.[2] Diese Kommentare reichen von „Hart an der Grenze“ bis „eher KP“ (kein Plagiat). Dort schwebt seit Januar die Rede vom „Grenzfall“ im Raum, die ab dem 2. Mai die Medienberichterstattung zu Schavanplag beherrschte. Aber Weber-Wulffs Interessen hingen ja nicht daran, Schavan ein Plagiat nachzuweisen. Stattdessen hegt sie Hoffnungen, dass nun das gewünschte außeruniversitäre Institut Gestalt annehme:

„And I do hope that some movement in getting something like the Office of Research Integrity set up in Germany will soon be visible.“[2]

Es bleibt abzuwarten, ob auf der Einladung zur Eröffnungsfeier dann stehen wird:

Grußwort: Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

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32 Antworten zu “VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung?

  1. In diesem Falle erwarte ich eine zügige Stellungnahme, nicht nur von Frau Annette Schavan sondern noch schneller von Frau Debora Weber-Wulff.

  2. Rumpelstilzchen1812

    Schockstarre? „Nachrichtensperre“? Blog seit 02:00 online – 9 Stunden vergangen – da laufen wohl Drähte heiß. Da entsteht neuerlich Abstimmungsbedarf, nachdem die letzten Statements ziemlich desaströs wirkten. Was aber, wenn Erbloggtes den Interessenkonflikt noch gar nicht mal so recht in den Blick genommen hat? Könnte doch sein, dass VroniPlag selbst sich über die Doppelrolle von Weber-Wulff als dieses außeruniversitäre Institut andienen möchte. Nein, abstruse Vorstellung? Man wird sehen …

  3. Plaqueiator

    Eben habe ich auf Welt Online zum Artikel „Ministerin unter dem Scanner“ (http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article106274786/Ministerin-unter-dem-Scanner.html) von Manuel Bewarder folgenden Kommentar gepostet. Mal sehen, ob er erscheint:

    Sehr geehrter Herr Bewarder,

    ich weiß, dass Sie enge Kontakte zu den „führenden Mitarbeitern“auf Vroniplag pflegen. Eben deshalb möchte ich Sie auf fragwürdige Vorgänge im Vroniplag Wiki hinweisen, die Sie vielleicht zu etwas mehr Mißtrauen gegenüber den Verlautbarungen aus dem inneren Kreis von Vroniplag bewegen.
    Die Person hinter dem Pseudonym „Martin Klicken“ hat schon früh versucht, Herrn Horstkotte in seinem Sinne zu instrumentalisieren, ist damit aber grandios gescheitert, denn Horstkotte hat seine Intention erkannt, der Artikel (http://www.zeit.de/studium/hochschule/2011-08/vroniplag-uni-hamburg) fiel entsprechend vernichtend aus. „Klicken“ hat sich deshalb im Forum zum Artikel ziemlich „enttäuscht“😉 geäußert.
    Dass Frau Weber-Wulff sich gar nicht an der Analyse der Schavan-Dissertation beteiligt hat, gab sie an anderer Stelle bereits zu. Dies hindert sie nicht, Einschätzungen in der Presse zu lancieren, die eine wesentliche Beteiligung Frau Weber-Wulffs bei der Analyse suggerieren. In Wirklichkeit hat einer der akribischsten und an vielen anderen Analysen maßgeblich beteiligter, erfahrener Nutzer die Befunde fast allein erhoben.
    Administrator „KayH“ hatte Ende Dezember 2011 sein Ausscheiden aus dem Wiki erklärt, nachdem er aufgrund von zweifelhaften Entscheidungen unter Druck geraten war. Er trat erst am 28. März dem Wiki wieder bei, um nach eigener Aussage dann gegen die Veröffentlichung von Schavan zu stimmen („eine Stimme Mehrheit“) und im Spiegel-Interview autoritativ für „das Wiki“ zu sprechen, obwohl er weder an der Befunderhebung noch an der Diskussion jemals beteiligt war. In der Hauptsache bewegt er sich mit seinen Wiki-Beiträgen im Diskussionsforum wie viele andere Nutzer und etwas in der technischen Wiki-Programmierung. Während seiner gesamten „Karriere“ bei Vroniplag seit dem 21.4.12011 hat er 20 Plagiatstellen (0,4% der Fundstellen ) selbstständig gefunden und erfasst, letztmals trug er so vor genau einem Jahr zum Wiki bei.

    „Klicken“ hat 40 Stellen (0,8% der Fundstellen ) erfasst seit seiner Mitgliedschaft, zuletzt eine Fundstelle zu Schavan beigetragen.

    Zum Vergleich: Der Schavan-Dokumentar zeichnet für 595 Fundstellen im Wiki verantwortlich, stolze 12% von 5047 Textfundstellen im gesamten Wiki. Gerne liefere ich Nachweise aus dem Wiki selbst.

    Ich finde, Expertise kommt von der Befassung mit der Sache und nicht mit der Selbsternennung. Expertise liegt hier nicht vor. Hier ist die Presse recht unkritisch und auch unvorsichtig, wem sie das Wort erteilt und stützt unbewußt (?) die Agenda, die hinter den Presseverlautbarungen stehen.

    Überragend sind die verbliebenen Administratoren des Wiki nur in der Pressearbeit, sehr guten Netzwerker-Fähigkeiten und einem gewissen skrupellosen Umgang mit Tatsachen und unliebsamen Wiki-Beiträgern.

    Zensur ist im Wiki inzwischen Alltag. Erst gestern wurde ein recht informatives Forenthema auf Vroniplag für weitere Beiträge von Nichtmitgliedern gesperrt, weil dort sehr schwere Vorwürfe gegen die fehlende Methodik und die tendenzielle und unvollständige Bearbeitung der Schavan-Dissertation erhoben werden, die die Administratoren dort nicht widerlegen können. (http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Schavan-Entscheidung:_methodische_Grundlagen%3F)
    Starke Vorwürfe und Diskussion auch auf (http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Warum_hat_VroniPlag_die_Analyse-Ergebnisse_zur_Dissertation_Annette_Schavans_nicht_%22publiziert%22%3F).

    Inzwischen ist der wissenschaftliche Ansatz in der Plagiatsaufdeckung vollkommen einem immer offensichtlicher zu Tage tretenden Lobbyismus gewichen. Mitarbeiter, die sich einer wissenschaftlichen Textanalye verschrieben haben, wurden aus dem Wiki gedrängt, sofern sie nicht freiwillig das Feld geräumt haben. Es wird Sie nicht überraschen, wenn ich behaupte, dass die auf schavanplag dokumentierten Funde sich in ihrer Relevanz nicht wesentlich vom Durchschnitt der Textfunde in den anderen Fällen unterscheidet. Der Fall Schavan wird nur anders behandelt als die anderen Fälle. Warum?

    Im Chat war schon seit langem die Rede davon, dass man eine Institution wie die von Weber-Wulff vorgeschlagene anstrebe. „Klicken“ twittert am 4. Mai: „Wenn es jeder Hochschule nur eine halbe(!) Stelle wert wäre, könnte #VroniPlag Wiki vernetzt mit 214 statt einer handvoll Leute arbeiten.“ (http://twitter.com/#!/martinklicken Tweet vom 4. Mai)

    Wissenschaftlich und analytisch ist das Vorgehen Vroniplags nicht, eine Agenda wird offensichtlich verfolgt, wenn auch keine parteipolitische. Vroniplag möchte bezahlt werden. Vroniplag sabotiert die wissenschaftliche Analyse von Plagiatstellen.Vroniplag beansprucht die Deutungshoheit über Plagiate, die ausschließlich von der „Meinungsbildung“ im Vroniplag-Zirkel abhängen soll. Horstkotte hat dies erkannt, Herr Bewarder.

  4. Rumpelstilzchen1812

    Plaqueiator ist jetzt hier der Nächste, der den von mir geäußerten Verdacht auf Eigen-Promoting von VP öffentlich anspricht.

  5. Rumpelstilzchen1812

    … anspricht u n d substantiiert!

  6. Service: Genannter Tweet von Martin Klicken vom 4. Mai:

    Retweeted von WiseWoman.

  7. Oh, ich habe nur die Tweet-URL in einer eigenen Zeile gepostet. Das wurde dann offenbar automatisch umgewandelt. Nettes Feature.

  8. Plaqueiator

    Ob Sie es glauben oder nicht, Erbloggtes, den von Ihnen benannten Zusammenhang habe ich bis vorhin noch gar nicht gesehen. Vielen Dank dafür! Das hat meine Erinnerungen in einen ganz anderen zusammenhang gestellt …

    Die Sache mit der Hand, die man nicht beisst, wenn man von ihr gefüttert werden will, lässt sich kaum mehr von der Hand weisen. Objektive Gründe gegen eine Veröffentlichung von AS auf Vroniplag gab es nicht, was angeführt wurde, war lediglich die nicht unterfütterte und interessengeleitete Privatmeinung einiger weniger.

    Jetzt ist der eigentliche Geist, der aus der Flasche. Vroniplag schützt Schavan.

  9. Rumpelstilzchen1812

    Wie heißt der Spruch: Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an das Licht der Sonnen, stimmt’s?
    BTW: Ist schon interessant, dass so unterschiedliche und ganz gewiss nicht der Kumpanei verdächtige Leute wie Plaqueiator und Heidingsfelder eine sehr ähnliche Leistungskritik an bestimmten „selbst-positionierten“ Leistungsträgern von VroniPlag üben. Und es verwundert daher auch nicht, wenn genau dieselben VP-Admins sich eine Brandmauer errichteten mit VP:KPA und darunter auch leistungsstatistische Kennzahlen bezüglich ihrer Tätigkeit verhindern durch sofortiges Löschen (hartes Löschen = nicht rekonstruierbar für Nicht-Admins!) und natürlich Sperre, am besten „unbegrenzt“. So schafft man sich Transparenz vom Hals! Schade, denn die „stillen“ fleißigen VroniPlagler und das Projekt VP selbst hätten Besseres verdient, als durch einige selbstverliebte Admins in Misskredit gebracht zu werden.
    KayH hatte übrigens nur nach außen deklamiert auszusteigen. VPmod usw. war eine gute Anonymisierungserfindung, um verdeckte Teilnahme zu ermöglichen. Und nach einer Schamfrist erstand er wie Phönix aus der Asche. Wenn ich es im Dezember als Mitleser richtig gelesen hatte, dann hatte KayH begründete (?) Angst bekommen, geoutet zu werden. Danach setzte die große Säuberungswelle ein mit verbessertem Instrumentarium, sich unliebsame Kritik, aber auch alle möglichen Unverschämtheiten vom Hals zu schaffen. So ist es.

  10. Plaqueiator

    Noch eine kleine Beobachtung zu Abweichungen im Verfahren beim Fall Schavan auf Vroniplag:
    Die Schavan-Analyse befand sich im so genannten Analysenamensraum. Dieser wurde eingerichtet, um ein freies Fragmentieren zu ermöglichen. Zuvor wurden solche neuen Verdachtsfälle einfach im Benutzer-Namensraum des Entdeckers/Bearbeiters, der sich des Falles annahm, behandelt. Auch dort konnte jeder mithelfen.
    Im Analysenamensraum befindet sich der Fall auf der untersten Stufe der Bedeutungsskala (…/wiki/Analyse:AS/…). Normalerweise wird ein Fall nicht direkt aus dem Analysenamensraum mit Namensnennung auf der Hauptseite, sondern wird zuvor mit seinem Kürzel _zunächst ohne Namensnennung_ in den Hauptnamensraum übertragen (…/wiki/AS/…). Dieser Schritt ist normalerweise informell und unterliegt keiner prozentualen Beschränkung. Man macht das, sobald genügend Material vorhanden und wahrscheinlich ist, dass der Fall die 10% plagiatbetroffener Seiten reisst. Dieser Zwischenschritt wurde bei allen Fällen bis zu den jüngsten eingehalten.

    Der Schavan-Analyse wurde aber sogar diese Zwischeneinstufung fast vier Monate lang verwehrt, die ja noch anonym gewesen wäre. Im Analyse-Bereich war sie weiterhin nicht mehr als eine „Privatsache“ des Schavan-Dokumentars. Die „knappe Mehrheit“ der Administratoren wollte ganz offensichtlich absolut nichts mit dieser Analyse zu tun haben.

  11. Plaqueiator

    und nochmal was neu gelesen. Wahrscheinlich wird unsere Mutmaßung von „Robert Schmidt“ geteilt: „Ich wollte das nicht unter den Tisch fallen lassen.“ Wer, lässt sich folgern, wollte es seiner Meinung nach dann „unter den Tisch fallen“ lassen? Ich bin ein Fan des Umkehrschlusses…😉

  12. Rumpelstilzchen1812

    Interessant und differenziert wie sachlich-ruhig – die Beiträge von Plaqueiator. Dafür muss er sich und ’sein’ Wiki als „Kompetenzforum“ ironisiert veralbern lassen (s.u.).
    Beim Mitlesen auf VroniPlag hatte ich mir schon seit den heftigen Kontroversen im Dezember 2011 angewöhnt, PDF-Kopien des Seiteninhalts jener Seiten anzulegen, die Löschaktionen erwarten ließen. Deshalb kann ich Plaqueiators Beschreibungen inhaltlich gut nachvollziehen, z.B. auch, was die versteckte Lage des Falls ‚As’ angeht. Als ich gerade eben die Seite „Warum hat VroniPlag die Analyse-Ergebnisse nicht publiziert“ ansah, fiel mir auf, dass z.B. ein Benutzer anscheinend Schwierigkeiten hatte, die Fragmente zum Fall zu finden. Das liegt genau an dem Umstand, den P. beschrieb.
    Was mir noch auffiel: Da hat nicht nur auf der Seite „Forum:Schavan-Entscheidung: methodische Grundlagen“ der bereits erwähnte KayH in bekannter Manier sowohl einem lästigen Frager wie auch Plaqueiator (mit dem Link „Kompetenzforum“ – formal unverdächtig formuliert) eins auswischen wollen – der ironisch-abwertende Tonfall kein „Angriff auf Person“?, nein, auch auf der Seite „Warum hat VroniPlag …“ hat auch “VPmod“ wieder „moderiert“. Ich habe mal die gesicherte vorige PDF-Kopie durchgesehen: Benutzer, die sich in Kommentaren gegen abschätzige Kommentare (gegenüber anderen und in eigener Sache) gewendet hatten, wurden ebenso weg moderiert wie die (z.T. ja nur angeblich) verletzenden Kommentare selbst. In einem Fall wurde ein Benutzer in der Löschbegründung ermahnt, das Thread-Thema zu beachten, obwohl er sich nur gegen haltlose Kritik gewehrt hatte, ohne Angriff auf eine Person! Immerhin musste auch STK seine derbe Verunglimpfung eines Benutzers als Troll wieder löschen. Sehr geschickt, denn dann können sich unabhängige Leser wegen der Sinnverstümmelung der belassenen Kommentarruinen keinen adäquaten Eindruck mehr machen, wie Admins von VroniPlag ihre Deutungshoheit und administrative Macht missbrauchen.

  13. Weber-Wulff verfolgt mit Vroniplag ihre persönlichen Interessen und träumt von einem Forschungsinstitut unter ihrer Leitung. Der Traum muss schon sehr real gewesen sein, sonst würde sie keinen Interessenkonflikt anführen.

  14. Einen „möglichen Interessenkonflikt“, sagte Weber-Wulff. Keinen manifesten.

  15. Verwirrter

    Wahrscheinlich sollte der Spruch mit dem „Interessenkonflikt“ nur eine Art neuer Anlauf sein, nachdem die Lüge, Weber-Wulff habe die Dissertation mit einem Team geprüft, aufgeflogen ist. Klingt doch viel besser, wenn man behauptet, ein Interessenkonflikt habe einen davon abgehalten. Was für ein Interessenkonflikt? Politik und Hochschulen interessieren sich kaum für dieses Thema, warum sollte dann in Zeiten klammer Kassen eine neue Institution geschaffen werden, die niemand möchte? Na gut, ein, zwei Personen bei Vroniplag wünschen sich vielleicht so eine Institution, aber wer sonst? Was sollte es bringen, eine Institution zu gründen, deren angedachte Aufgaben eh schon in den Hochschulen integriert sind? Warum sollte es extern besser laufen? Nö, Weber-Wulff hatte sich wohl einfach nur einen anderen Spruch fürs Interview ausgedacht. Dennoch könnte ein weiterer Beweggrund der ablehnden Haltung in Sachen Veröffentlichung des Falls Schavan gewesen sein, (in der Politik) nicht anecken zu wollen. Wer kennt schon noch die letzten Fälle, die von Vroniplag veröffentlicht wurden?

    Egal wer in Vroniplag welche Hintergedanken oder (bisher unbekannte) Beweggründe hat, dieses Wiki manövriert sich immer mehr ins Abseits. Die hier verlinkten Kommentare zu Fundstellen sind größtenteils völlig unwissenschaftlich, besonders lustig ist eine DIskussion, die auch im Forum herausgestellt wurde (ich weiß nicht, ob VP Mod hier schon zugeschlagen hat). Einige scheinen sich mehr mit Regeln der Moderation zu beschäftigen als mit Plagiaten, und sind dann irritiert, wenn in ihren Beiträgen moderiert wird (so etwas wird dann natürlich rückgängig gemacht und es wird darüber diskutiert, schon mal versucht, mit VP Mod zu diskutieren?). Auch das erstellen von Diagrammen (oder was auch immer das ist), um in Diskussionen seine Meinung auszudrücken, trägt nicht unbedingt zur Sache bei, höchstens zum Schmeicheln des eigenen Egos. Laut aktueller Aktivitäten werden nun Fragmente bearbeitet, genau nachdem ein unliebsamer Kritiker, der hierzu vielleicht eine Meinung hätte, gesperrt wurde. Wie praktisch. Die Liste ließe sich fortsetzen.

    @Plaqueiator: Sie erwähnen eine Fundstelle, die Klicken bei der Schavan-Diss beigetragen hat. Wurde diese, weil bereits vorhanden und dann doppelt erfasst, nicht von Hotznplotz gelöscht, worauf ihm Klicken mit Sperrung drohte?

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Diskussion:Hotznplotz#Edit-War.2FL.C3.B6schung_Fragment_trotz_offener_Fragen

    Um nochmal den im Artikel ausgedrückten Verdacht aufzugreifen:
    Wenn man sich Vroniplag ansieht und die Vorgänge dort etwas genauer betrachtet, kann man sich eigentlich nciht vorstellen, wie dies die Vorlage für eine neue Institution für Plagiatsforschung sein soll, wie dies überhaupt das Vorbild für etwas sein soll.

  16. @Verwirrter den letzten Satz möchte ich als Intrigenopfer gleich dreimal unterstreichen.

    Nachdem auch 24h nach den gestellten Fragen keiner der üblichen VroniPlag-Mobber zeigt und Frau Prof. Weber-Wulff sich nicht zu einer Stellungnahme durchringen konnte, scheinen einzelne oben aufgeworfene Fragen Volltreffer ins Schwarze zu sein.

    Wie schrieb Debora Weber-Wulff am 15. Februar 2012 in diesem Blog?
    „Na, wenn ich direkt angesprochen bin, dann sollte ich vielleicht ein wenig gerade rücken.“

    Bleibe gespannt, ob heute eine Stellungnahme ‚der direkt angesprochenen Dame‘ erfolgt.

  17. Liebe/r Plaqueiator,

    vielen Dank für den offenen Brief/Kommentar. Er gibt mir gute Hinweise auf Dinge, über die ja schon länger gestritten wird. Mit dem Artikel gehe ich vor allem auf die nun auch aus der Politik aufgeworfene Forderung ein. Deren Darstellung war für mich zunächst wichtig. MfG Manuel Bewarder

  18. Plaqueiator

    @Verwirrter: richtig. Klicken hatte dieses Fragment in Unkenntnis der gültigen Fragmentierrichtlinien doppelt angelegt.
    An sich nicht schlimm, da Klicken in der Regel nicht substantiell zum Wiki beiträgt. Wenn man aber als Bürokrat einen Fehler macht und, statt diesen zuzugeben, dem anderen mit Sperrung droht, ist das Willkür.
    Bei Edit-Wars wird ja durchaus gesperrt bei Vroniplag. Ich habe das auch erstaunt erfahren. Der andere Bürokrat KayH hatte damals in der Auseinandersetzung über strittige PES-Fragmente diese vor der Konfliktlösung gelöscht. Degradiert und gesperrt wurde bekanntlich allerdings nicht der löschende Bürokrat, sondern ich.😉

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Blog:Plaqueiator/Das_Demokratieverst%C3%A4ndnis_in_Vroniplags_Admin-Riege:_unwiki_…_Teil_1

    Dieser Vorgang schwingt in der Ansage von Klicken gegen Hotznplotz mit und begründet eine sehr ernst zu nehmende Androhung der Ausgrenzung des Schavan-Dokumentars.

    Dass man Klickens Emanationen besser nicht kritisiert, zeigt auch ein Vorgang gestern im VP-Forum. Dort hat Klicken einen Hilfesuchenden zunächst herabgewürdigt, ein „Schwätzer“ und „Gerüchteverbreiter“ zu sein, geschickt verpackt in Frageform. Erst nachdem er selbst die Richtlinie VP:KPA zu schmecken bekam, hat er zunächst nur den „Schwätzer“ zurückgenommen, ohne es sich nehmen zu lassen, den Tadel der moderierenden IP wegen „persönlichen Anwurfs“ (=Majestätsbeleidigung) zu löschen. Nach der zweiten Moderation der IP hat Klicken die Änderungen zunächst revertiert mit dem angesprochenen Vermerk und es sich dann 8 lange Minuten überlegt, vielleicht die Formulierung doch etwas abzuschwächen. Auch mit der Begründung „Beleidigung“ ist die ad-hoc-Sperre das Mittel der Wahl im Wiki, wie ich aus eigener jüngster Erfahrung weiß. Allerdings wohl nur, wenn die „Beleidigung“ sich aus Kritik am VP-Establishment herleitet.
    Ich persönlich sehe da in der aktuellen Formulierung von Klickens Beitrag immer noch eine Unterstellung im „Gerüchteverbreiter“. Die Formulierung ist völlig unnötig und eine wenig verschleierte Herabwürdigung. Es wundert nicht bei derartiger Begrüßung von Neuankömmlingen, dass das Wiki stagniert.
    Versionen durchblättern, Plagprof-Änderungen überspringen:

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Richtig_zitieren?diff=prev&oldid=81481

  19. Dear friends, thank you very much for uncovering the dealings of the AntiPlagiarism mafiracy (mafiracy = Mafia + conspiracy: a term I coined in the context of the CIA Roswell cover-up). Myself not being an AntiPlag activist, I nevertheless can see the same mechanisms at work: an opaque organisation without democratic legitimation (Vroniplag=CIA), funded through criminal activities (Schavan bribes = Iran), wants to silence those insiders who through the power of their intellect and privileged information manage to prove beyond doubt the corruption of the whole organisation and its power elite: also the CIA transformation into a bionic superagent seems to have its parallel (I only mention Vpmod)

    I ask you, Plaqueiator, Martin Heidingsfelder and Rumpelstiltzchen1812, stand strong together and keep up your journey of discovery: the world will be grateful. But be clear, the monster will try to defend itself, it will try to rewrite the past (as you can see already: Martin Heidingfelder’s place in History is under attack), use CIA silencing techniques for all kinds of criticism (therefore confirming its correctness by the way) and network with other mafiracies to cement its grab on the TRUTH.

    So please elect a leader and unite behind him. I will be with you.
    MalcomY

  20. Die vorstehenden Kommentare seit 10. Mai wurden gerade erst freigegeben, beziehen sich daher nicht aufeinander.
    Ich danke den Kommentatoren.
    Many thanks also to MalcomY. I see the point in your analogy. But VroniPlag=CIA and Schavan=Iran, that sounds quite funny. I hope, VroniPlag is not able to use CIA silencing techniques.😉

  21. @MalcomY sehr, sehr witzig – es gibt noch unzählige weitere Funde bei Schavan und VroniPlag entleibt sich durch Untätigkeit selbst. Die Einstellung der Arbeit im Falle Schavan ist ein weiterer kapitaler Fehler. Das öffentliche Auftreten der professoralen Schavan-Fürsprecher Weber-Wulff, Hippler, Löwer inklusive Frau Dr. Merkel ist Ansporn genug. Die zwei Damen und Herrschaften werden ihren „Schavanismus“ noch bereuen. Da bin ich mir sicher.

    The journey of discovery is successful!
    Best regards
    Martin

  22. Verwirrter

    Gerade gesehen:

    11. Mai 2012 Hindemith (Diskussion | Beiträge) änderte die Sperre von „Plaqueiator (Diskussion | Beiträge)“ für den Zeitraum: Unbeschränkt (Erstellung von Benutzerkonten gesperrt) ‎ (Keine Zusammenarbeit möglich)

    In Vroniplag war nichts los. Wird nun einfach mal aufgrund von Kommentaren bei Erbloggtes dort unbeschränkt gesperrt, oder ist etwas anders vorgefallen? Ich verstehe das nicht. „Keine Zusammenarbeit möglich“ – wann, wie, wo?

  23. Vielleicht war was im Chat?
    Wie auch in Zusammenhang mit dem Vergleich von VroniPlag-Editzahlen öfters betont wird: Die eigentliche Arbeit passiert ja nicht öffentlich, sondern hinter den Kulissen.

  24. Verwirrter

    Dann bin ich mal gespannt, vielleicht weiß Plaquieator ja, warum er nun komplett gesperrt wurde.

    Vroniplag scheint sich immer mehr abzuschotten. Warum eigentlich? Die Unis sollen bitte alle eine halbe Stelle schaffen, um Vroniplag zuzuarbeiten (nach Vroniplags Vorstellungen) oder wie soll man eigentlich den weiter oben erwähnten Tweet verstehen? Und wie passen solche Wünsche mit dieser Abschottung zusammen? Verlangt Vroniplag nun, dass die Unis ihnen zusarbeiten, obwohl man selbst nicht einmal mit den Unis etwas besser kooperieren möchte?

    Und was genau sagt eigentlich die Antwort von Herrn Bewarder (?) hier aus? Ich verstehe nur Blabla und finde den Kern der Aussage nicht.

  25. Pingback: Schavanplag ermittelt weiter, doch Professoren scheuen die Öffentlichkeit | Erbloggtes

  26. Plaqueiator

    Ich nehme mal an, dass die Sperre mit den Beiträgen hier zu tun hat. Sonst habe ich weiter auch keine Erklärung, außer der von @Verwirrter, dass nämlich bei VP eine Art Lagerkoller ausgebrochen zu sein scheint. Offensichtlich beobachten also die Admins dort sehr genau, was hier in den Blogs passiert und an Kritik geäußert wird (siehe unten).

    Ich habe mir eben kurz das Sperrlogbuch von VP angeschaut. Ich wollte wissen, wie sich das Sperrverhalten der Admins seit der Einführung von VPMod und VPBlock am 30.12.2011 geändert hat:
    Das Wiki besteht nunmehr seit genau 13 Monaten. In dieser Zeit wurden 115 Sperren oder Sperränderungen ausgesprochen. Im Zeitraum vor VPBlock / VPMod, also in den ersten 8,5 Monaten, wurden 51 Sperren ausgesprochen, das sind 6 Sperren pro Monat im Schnitt.
    Seit 30.12.11, also seit ca. 4,5 Monaten, wurden 57 Sperren ausgesprochen, das sind 12,7 Sperren pro Monat.

    Dies bedeutet, es gab eine Verdoppelung der Sperrtätigkeit.

    Stellt man den Umstand in Rechnung, dass die Anzahl der Beiträge und Beiträger im Forum in den letzten Monaten erheblich abgenommen haben und sich die Sperren auf wesentlich weniger sperrungsauslösende Aktivitäten beziehen, kann man postulieren, dass der Aufwand, einen aufgezwungenen „Konsens“ im Wiki („geschlossenes Wiki“) durchzusetzen, um das doppelte höher ist als der eines tatsächlich „offenen Wiki“.

    Gleichzeitig zeigt der Umstand, dass der Colt im Wiki immer lockerer sitzt, dass das Verfahren der „Steuerung“ des Wiki in Richtung auf „Linientreue“ stark an der Frustrationstoleranz der Kernbelegschaft knabbert. Diese ist analog zu der Statistik dann wohl um die Hälfte gefallen. Es lohnt sich also auch für die Regulatoren nicht, ein Dogma durchzuboxen. Denn mit dem Anstieg der Sperren ist auch die „Kernbelegschaft“ selbst geschrumpft.

    Der hohe Aufwand für die derartige „Moderation“ geht Hand in Hand mit einer eingeschränkten Wahrnehmungsmöglichkeit der Restbelegschaft, der sich in der Umdefinition und Wertung der Außenkommunikation zeigt.

    So wirft Klicken gestern generell die Blogs aus dem VP-Pressespiegel aus, indem er sie aus selbstgestrickten Rezeptionsgründen für irrelevant erklärt:

    „08:53, 11. Mai 2012 Klicken (Diskussion | Beiträge) (52.210 Bytes) (Minus Blogs. Da die Rezeption unbekannt ist, ist auch die Relevanz fraglich. Wichtig für den Pressespiegel ist, was die Öffentlichkeit rezipiert.) (rückgängig)“
    http://de.vroniplag.wikia.com/index.php?title=VroniPlag_Wiki%3APressespiegel&action=historysubmit&diff=81555&oldid=81553

    Motto, wie bei der Eisbergverschwörung: was ich nicht sehe, existiert nicht. Also schließe ich die Augen…
    Wichtig für die VP-Truppe ist ja nur eins: Öffentlichkeitswirsamkeit. Da bleibt Objektivität und Neutralität halt auf der Strecke. Kollateralschaden.

    Ach: der Verweis auf das Interview mit Plagprof mit dem Blog „Spreerauschen“ vom 6.5. bleibt natürlich drin. Ist ja auch guter Journalismus.

    Herr Bewarder, übernehmen Sie! Es wird Zeit, die Kritik an Vroniplag auch in die „richtige“ Presse zu tragen.

  27. Vielen Dank für die genaue Analyse, Plaqueiator!

    In einer Prämisse möchte ich aber unter Verweis auf meinen neuesten Artikel widersprechen: „Wichtig für die VP-Truppe ist ja nur eins: Öffentlichkeitswir[k]samkeit. Da bleibt Objektivität und Neutralität halt auf der Strecke.“

    Wenn Martin Heidingsfelder noch mitmachte, dann könnte man vielleicht sagen, dass sich VP um Öffentlichkeit reiße (und deshalb Objektivität und Neutralität auf der Strecke bleibe).
    Derzeit sehe ich aber eher das Gegenteil; und das passt auch besser zu Ihrer Diagnose eines geschlossenen Wikis. Aber die Tendenz zur Einkapselung und zum Dementi wissenschaftlichen Fehlverhaltens kann (mich) ebensowenig, vielleicht noch weniger, von Objektivität und Neutralität überzeugen.

    Öffentlich leicht übertreiben ist mir lieber als geheim zu arbeiten und nach Belieben abzubügeln oder hochzuspielen, was niemand nachprüfen kann, weil es niemand mitbekommt.

    Anderes Thema (aber es passt, wie ich finde, zu meiner Interpretation): Dass Blogs raus müssen, die Regel wurde zum VP-Pressespiegel schon früher mal gepostet. Ist halt nach Lust und Laune. Hier eine alphabetische Liste der Blogs, die derzeit noch im Pressespiegel aufgelistet sind (Vollständigkeit nicht garantiert):
    activescience, Archivalia, Astrodicticum Simplex, Blog für wissenschaftliche Redlichkeit, blog.tagesschau.de, BrainLogs, Cora Buhlert, De Plagio, Erbloggtes, Guttengate, Hausblog/taz.de, Internet-Law, KnackBockBlog, menschenzeitung.de, Roadrunnerswelt, Roerijk, Schieb.de, Sprachlog Außenstelle, Spreerauschen.net, Sprengsatz.de, Texttheater, The Chronicle of Higher Erducation, Vip-Raum, Vorwärts, Zeitungsdieb, Zoom.
    Die Begründung „Rezeption unbekannt“ entbehrt übrigens nicht einer gewissen Ironie. Die Rezeption von Erbloggtes zum Beispiel ist durch eine am rechten Seitenrand angegebene Zahl bekannt. Machen Spiegel Online und faz.net sowas jetzt auch? Naja, Blogs wurden im VP-Pressespiegel eigentlich immer nur ungern gesehen. Im Gegensatz zu „seriösen“ Onlineangeboten wie „web.de“, „News.de“ oder auch „chatzi.de“ trugen sie daher stets den Zusatz „(BLOG)“, was auch immer der für Informationen vermitteln soll.

  28. [Änderungen in eckigen Klammern von Erbloggtes. Rechtsstreitigkeiten bitte ich dann andernorts auszutragen.]

    @Plaqueiator, denk dir nichts dabei. Du bist nicht der erste, der wegen Aktivitäten außerhalb des Wikis gesperrt wurde. Wie bei allen anderen Fällen wurdest du vor einer Sanktion auch ziemlich sicher nicht angehört.

    Spannend in deinem Fall – die erste Sperre sprach ein [Fachgebiet, ungefähres Alter] aus, der sich aus dem Wiki für unbestimmte Zeit verabschiedet hat und als bester Freund deines Gegners KayH gilt. Und weil der erste [Fachgebiet] in Urlaub ist hat die lebenslange zweite Sperre ebenfalls ein [Fachgebiet, ungefähres Alter] ausgesprochen und vollzogen. Das würde mir zu denken geben, aber ich würde das nicht persönlich nehmen. Bestimmt war es eine knappe Mehrheitsentscheidung mit höchstens einer Stimme Mehrheit.

    Der Betreiber des Accounts VroniPlag_Wiki wollte von mir zum Beispiel einen Twitter Account erpressen. Daraufhin wurde ich gesperrt.
    Frage nicht wer den GuttenPlag Wiki Account bei Twitter bedient, der Freund eines [Fachgebiet, ungefähres Alter]. Da schließt sich schnell ein Kreis.

    Kreuzritter wurde mal gesperrt, weil er eine angeblich böse Mail an einen anderen VroniPlag Aktivisten schrieb. War auch nicht im Wiki….

    Schaut man ins Löschlogbuch – ich selbst habe nie irgendjemand gesperrt sondern immer nur entsperrt.

    @[Name] „Qui tacet, consentire videtur“

    Wer Mobbing verharmlost oder sich daran beteiligt sollte niemals eine Einrichtung leiten und Personalverantwortung tragen. Sollte sich irgendwann ein VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung bilden, bin ich froh, dass einige Leute aus VroniPlag Wiki aus vorgenannten Gründen ziemlich sicher nicht dabei sein werden.

  29. Pingback: Untiefen der Revolutionsmetaphorik | Erbloggtes

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  32. Pingback: VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung – Reloaded | Erbloggtes

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