Willkür bei VroniPlag: Unfehlbarkeitsglaube und Verfahrensbeliebigkeit

Erledigte sich die Kritik an bestimmten Missständen des Wissenschaftsbetriebs, die die Plagiatssucherplattform VroniPlag seit Frühjahr 2011 implizit betrieb, von selbst durch die Verfahrensweisen, die sich bei VroniPlag durchgesetzt hatten? Erbloggtes berichtete im Frühjahr 2012 in loser Folge über die Probleme, die die Verfasstheit des einflussreichen Plagiatswikis mit sich gebracht hatte, bis Anfang Mai 2012 der Fall Schavan losbrach, an dessen seitheriger Entwicklung Struktur und Vorentscheidungen von VroniPlag auch nicht ganz unbeteiligt waren. Neue Entwicklungen werfen seit gestern neues Licht auf die praktische VroniPlag-Problematik:

Anlass: 0,48 Prozent Plagiatsverdachtssicherheit

Bald nach Mitternacht entsponn sich am Mittwoch ein Edit-War auf der VroniPlag-Hauptseite: Mehrfach wurde der Fall „Tn“ auf die Seite gesetzt und wieder von ihr gelöscht.[1] Dabei zeigte der Barcode der gefundenen Plagiate zu diesem Zeitpunkt 0,48 Prozent an, ein sensationell niedriger Wert. Brisant ist der Fall dennoch, da es sich nicht wie so oft um eine plagiatsverdächtige Dissertation von jemandem handelt, der anschließend kaum mehr eine Universität von innen gesehen haben dürfte. Im Fall „Tn“ geht es vielmehr um eine Habilitationsschrift, die der Verdächtigte 2007 an der Fernuni Hagen vorlegte, um die Lehrbefugnis für Volkswirtschaftslehre und Versicherungswirtschaft zu erhalten.

Der Titelsammler war zu diesem Zeitpunkt bereits Diplom-Mathematiker, Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Master of Laws und Dr. rer. pol., außerdem examinierter Wirtschaftsprüfer und Aktuar. Nebenher hatte er als Mittzwanziger eine Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer in einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aufgenommen und jahrelang ausgeführt, bevor er als Sachverständiger und Controller in die Versicherungsbranche wechselte. 2004 stieg er in die Lehre ein und lehrte nebenberuflich an fast einem Dutzend Hochschulen. Seit 2009 hält er einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Versicherungs- und Gesundheitsökonomik an einer privaten Hochschule.

Selbstverständlich kann man sich fragen, wie jemand neben einer akademischen Laufbahn eine verantwortungsvolle und zeitaufwändige Tätigkeit wie Wirtschaftsprüfer und Versicherungsmanager ausfüllen kann – oder umgekehrt. Doch der neue Delinquent von VroniPlag interessiert hier nur am Rande.

Der Edit-War um die Hauptseitenpräsentation von „Tn“ ist allerdings erhellend, fand er doch bei einem Stand von bestätigten Plagiatsfunden auf 0,48 Prozent der Seiten der Habilitationsschrift statt: Zwei Fundstellen waren zu diesem Zeitpunkt bestätigt. Der Konflikt konnte verhältnismäßig rasch im Chat beruhigt werden. Doch seitdem ist eine Debatte über „Kriterien für die Aufnahme auf die Homepage“ entbrannt (von dort alle folgenden nichtgekennzeichneten Zitate), die nicht nur den entzündenden Fall betrifft, derzeit weiter andauert und tiefgehende Differenzen über Verfahrens- und Sinnfragen unter den wenigen verbliebenen VroniPlaggern offenbart.

Maßstäbe: überflüssig

„Es gab doch bei As [Annette Schavan] eine längere und kontroverse Diskussion. Haben sich seitdem die Maßstäbe verschoben?“

Die Maßstäbe seien ohnehin nur Daumenregeln, oder nicht einmal das, führen VroniPlagger in dem Zusammenhang unter Verweis auf Wikipedias Ratschlag „Ignoriere alle Regeln“[2] aus. Einschlägig ist hier insbesondere der Maßstab der 10-Prozent-Grenze. VroniPlag ritt auf dieser Marke früher gerne herum und prangerte einschlägige Blogberichterstattung als Unverschämtheit an, wenn die Hürde noch nicht ganz übersprungen war: „eine richtige Sauerei und einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte“ fand es seinerzeit ein VroniPlagger, dass hier und dann auch in der FAZ über Bijan Djir-Sarais klar als plagiiert erkennbare Dissertation berichtet wurde, bevor VroniPlag den Fall fünf Tage später auf die Hauptseite nahm. Die Vorwürfe in den Kommentaren damals warfen ein bezeichnendes Licht auf manche VroniPlag-Akteure.

Wichtige Leute bei VroniPlag führen dagegen heute in Dialogform das Stück „Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“ auf:

„Was wäre schlimm daran, wenn eine Habilschrift wie die von TN mit ’nur‘ zwei Fragmenten auf der Home stünde?
[…] eine Habil mit drei ‚hellroten‘ Seiten ist ein Unding und könnte ruhig auf der Home stehen, selbst wenn man danach nichts mehr finden sollte.“

Dann hört man, dass die „ursprüngliche Absprache von 10 [Prozent?] Fundstellen mehrfach verbogen und falsch kommuniziert worden ist“, dass nach der neuen Widewide-wie-sie-mir-gefällt-Politik viele Plagiatsverdachtsfälle auf der Hauptseite präsentiert werden könnten, es aber nicht werden. Kritiker bemängeln, dass jedenfalls Alleingänge einzelner VroniPlagger, die ohne Absprache Fälle auf die Hauptseite stellen und damit nach VroniPlag-Vorstellung „veröffentlichen“, ungünstig seien. Andererseits wird von manchen Operateuren befunden, dass die Hauptseitenpräsentation „operativ entschieden werden“ sollte, also nach dem Ausschluss von Zweifeln an der Substanz des Falles ins Belieben jedes VroniPlaggers gestellt sei, der sich selbst für hinreichend wichtig nimmt, als zentrale Entscheidungseinheit eines Wikis sich selbst anzusehen und den Alleingang zu wagen.

Alleingang – Autokratie – Theokratie: Ein Rant

Alleingang, das war übrigens der Hauptvorwurf, mit dem genau jene Leute, die jetzt in VroniPlag „operativ“ entscheiden, einst gegen VroniPlag-Gründer Martin Heidingsfelder putschten und in später ganz hinaus warfen. Auch hier zeigte sich also, dass Putschisten, die mit Freiheit und Gerechtigkeit auf den Fahnen gegen Autokraten aufbegehren, nach historischer Dialektik meist selbst als Autokraten enden. Ägyptens Mubarak-Nachfolger Mohammed Mursi beispielsweise erließ jüngst Verfassungszusätze, nach denen seine Gesetze und Erlasse nicht mehr juristisch oder durch andere Staatsorgane angefochten werden können.[3]

Aber bei VroniPlag gibt es ja nicht nur Fälle, in denen nur der ausgeräumte Zweifel von ZK-Mitgliedern Maßstab für eine Präsentation ab zwei Fundstellen ist. Auf der anderen Seite stehen eindeutige Fälle, in denen das Zentralkomitee bei einem Zählerstand von 10,77 Prozent noch zweifelte. Da geht es dann um Politik, Perspektiven und ein VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung, oder wer weiß worum sonst. Es geht jedenfalls um Bildungsministerin Annette Schavan. Die hat im Unterschied zu allen anderen Plagiatsverdächtigen gewichtige Unterstützer unter den Wissenschaftsorganisatoren des Landes. Denen hat sie in den letzten Jahren einen stetig ansteigenden Milliardensegen beschert. Man hofft dort auch, dass sie das in den kommenden Jahren weiter so halten werde. Ob sie dabei noch einen Doktor hat, dürfte den Herren herzlich egal sein. Hauptsache, sie bleibt Ministerin und zahlt weiterhin – und vielleicht noch einen Bonus für treue Dienste.

Was sich die VroniPlagger von ihrer über alle Kanäle verbreiteten Rückendeckung für die Wissenschaftsministerin („Grenzfall“, „Zweifel“), die man in jedem Sinne als Plagiatsministerin bezeichnen kann, genau erhofften, ist noch nicht letztendlich geklärt. Dazu wird es wohl auch nicht mehr kommen, da die Universität Düsseldorf derzeit mit Zähnen und Klauen ihr Recht (und ihre Pflicht) verteidigt, den Fall Schavan zu entscheiden. Wie diese Entscheidung angesichts der Sachlage nur ausfallen kann, müsste seit Mitte Oktober auch dem letzten Schavanfan bei VroniPlag bekannt sein. Und dann gibt es auch keinen Geldsegen mehr von einer Bildungsministerin Schavan.

Nichtsdestotrotz erklären bei VroniPlag maßgebliche Leute, die im April die Veröffentlichung des Falls Schavan durch VroniPlag verhindert haben (damals übrigens durch Abstimmung, nicht durch Alleingang):

„Für mich hat das nichts mit Prozentzahlen zu tun, die allein diesen Zweifel ausschließen können. Darum juckt es mich auch nicht, daß z.B. die Arbeit von As [Annette Schavan] inzwischen deutlicher über 10% liegen würde. Die Qualität der dokumentierten Fundstellen reicht für mich z.B. weiterhin nicht aus, das zu ‚veröffentlichen‘.“

Es ist durchaus beeindruckend, mit welcher Verve manche VroniPlagger bis zuletzt am sinkenden Schavan-Doktortitel festhalten. Zahlen, Maßstäbe, Grenzen, die sind dem rechten VroniPlagger „sogar ein Graus“, schließlich kann er dann nicht mehr nach Gutdünken und selbstzuerkannter Expertise entscheiden, die ihn auch besonders für ein VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung qualifizieren würde. Natürlich nur, damit sich im Auftrag der Bildungsministerin „die Wissenschaft selbst“ von Betrügern reinigen könnte.

Wenn nur die Berufensten die Plagiatscharakteristik erkennen und danach handeln können, nicht jeder dahergelaufene Plagiatssucher und -fragmentierer, dann ist die Herrschaft der Berufensten auch schon gesichert. Üblicherweise nennt man eine solche Herrschaftsform Theokratie. Die gibt es heute nicht mal mehr im Iran, nur noch im Vatikan und bei VroniPlag. Und wie der Papst auch die Gläubigen braucht, die seinen direkten Draht zu Gott akklamieren, so hat VroniPlag seine Laudatoren auf die Alleinherrschaft der Berufensten, die blindes Vertrauen verdienen:

„Die 10% oder 10 Seiten Regel hatten wir, als uns von vielerlei Seiten irgendwelche Vorwuerfe entgegenkamen, die ich gar nicht wiederholen brauche, hauptsaechlich, weil es Politiker traf. Das hat sich jetzt gelegt, sowohl die Vorwuerfe als auch die Politiker. Daher kann man doch einfach etwas nach gesunder Einschaetzung vorgehen und muss nicht jeden Fall, der auf Home landet, in Sitzungen und Diskussionen ertraenken.“

Lasst alle Zweifel fahren!, will man den Gläubigen zurufen, die sicher sein können, dass gütige Hände sie durch alle Unbilden der Plagiatsforschung tragen werden. Wenn zwei oder drei Experten bei VroniPlag wissen, wie sie die Plagiatscharakteristika erspüren können, dann sind ja alle Menschen geheilt von der Angst, auf Plagiatoren hereinzufallen! Warum macht sie die DFG nicht zu Obergutachtern, die durch Handauflegen (auf das Buch, nicht auf den Doktor) die schwarzen von den weißen Schafen zu scheiden wissen?

Zum Schluss: Zurück auf Anfang?

Unter diesen Bedingungen liegt es nahe, einen Strich unter die Erfindung der Plagiatswikis im Februar 2011 zu ziehen und ein paar ihrer Aspekte zu bewerten:

  • Als Anlaufstelle für anonyme, aber schon ziemlich konkrete Übereinstimmungsfunde, auf die auch Nichtwissenschaftler stoßen können, sind Plagiatswikis prinzipiell geeignet. Das zeigt der Fall des Studenten, der das von ihm zuerst gefundene Guttenberg-Plagiat bereits in die Schublade gelegt hatte, weil er keine Möglichkeit zum Umgang damit sah. Da musste erst ein Professor kommen, der in einer Zeitschrift seine Feststellungen veröffentlichen konnte. Plagiatswikis könnten diese Schwelle senken.
  • Andererseits können Einzelpersonen, nachdem (nicht nur) Schavanplagger „Robert Schmidt“ es öffentlich vorgemacht hat, auch ohne Wiki Plagiate zusammenstellen, bis ein hinreichender Anfangsverdacht besteht, um die zuständige Universität zu informieren. Je nach Verdachtsschwere dürften sich die meisten Universitäten nicht mehr davor drücken, den belegten Verdachtsmomenten nachzugehen und gegebenenfalls ein Prüfungsverfahren einzuleiten.
  • Die sich dann stellende Frage lautet allerdings, wer die rechtlich zuständigen Kontrolleure kontrolliert (das Bildungsministerium sicher nicht, das ist verbrannt) – und wer die Kontrolleure bezahlt: Wenn zusätzlich zu allen anderen Aufgaben noch aufwändige Plagiatsprüfungen auf die Universitätsgremien zukommen, wie sollen die auch bisher grenzbelasteten und untereinander konkurrierenden Wissenschaftler sorgfältige Plagiatsprüfungen in ihre Arbeitszeit hineinquetschen? Und bei welcher Bewerbung wird es als Ausgleich für drei weniger veröffentlichte Aufsätze angesehen werden, wenn jemand in der Zeit drei Plagiatsgutachten angefertigt hat?
  • Plagiatswikis können hier ganz offensichtlich ebensowenig einspringen wie Plagiatssoftware. Auch eine Zentralstelle für Plagiatsprüfung ist keine Lösung, sondern vielmehr ein verfassungsrechtlich nicht realisierbarer Alptraum.

Die Schlussfolgerung daraus dürfte lauten: Plagiatswikis wie VroniPlag können ruhig weiter vor sich hin dümpeln. Das reicht offenbar als Stachel im Fleisch der Universitäten völlig aus. Daneben haben sich eine Fülle weiterer Möglichkeiten ergeben, gegen Wissenschaftsbetrug vorzugehen. In manchen Fällen kann man sich direkt an die zuständige Universität wenden und notfalls mit der Öffentlichkeit drohen. Das scheucht auf. Plagiate gelten inzwischen nicht mehr als vernachlässigbare Hirngespinste.

In anderen Fällen wäre eher der Gang zum zuständigen Ombudsman anzuraten. Und wer nur diffuse Verdachtsmomente hat, der kann sich inzwischen an eine ganze Reihe von Experten und unabhängigen Plagiatssuchern wenden, sie mit dem nötigen Kleingeld zu einem Gutachten beauftragen oder kostenlos um Rat fragen. Diesen Weg werden wohl auch ein paar der verbliebenen VroniPlagger noch gehen, bevor es endgültig still um die Plattform wird.

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191 Antworten zu “Willkür bei VroniPlag: Unfehlbarkeitsglaube und Verfahrensbeliebigkeit

  1. Du verarbeitest in deinem Text so viele interne Auseinandersetzungen, dass es mir sehr schwer fällt, da eine klare Meinung zu fassen. Daher mal ein paar generelle Punkte:

    1) Die Plagiatswikis haben im Fall Guttenberg, Koch-Mehrin und auch bei Schavan gute Arbeit geleistet. Anscheinend ist jetzt aber der Pool der plagiierenden Politiker erschöpft, jedenfalls hat es eine Weile lang keine wirklich klaren und auch prominenten Fälle wie Guttenberg mehr gegeben. Entsprechend scheinen jetzt die Grenzfälle dran zu kommen und damit wird es beliebiger/umstrittener/weniger klar.

    2) Alle Ideen, diese freiwillige Arbeit irgendwie in staatlich finanzierte feste Strukturen zu gießen, halte ich für utopisch. Dafür wird keiner auch nur einen Euro springen lassen – die Plagiatsjäger agieren ja als nervige Heckenschützen außerhalb des Systems.

    3) Deinem Text würde es gut tun, wenn du die Sprache etwas entschärfst. Denn normalerweise reden nur wirre Geister von Autokratie, Theokratie oder Zentralkomitees wenn es um Webseiten geht. Das ist ganz knapp neben Godwin und disqualifiziert eigentlich automatisch. Das kannst du definitiv besser und etwas sprachliche Abrüstung tut immer gut.

  2. Ein sehr treffende Analyse! Was mich wundert, gegenüber „nur einem“ Kollegen habe ich erwähnt, dass wir Plagiatsverdachtsfälle grundsätzlich nur mit zwei offensichtlichen Beispielplagiaten der Universität anzeigen. Das muss dem werten KayH wohl zu Ohren gekommen sein. Im Fall des Prof. Dr. Ing. Dr. rer. pol. Dr. h.c. Klaus […; Nachname hier unnötig, oder? Erbloggtes] haben wir es sogar vollkommen unterlassen, ein Plagiat anzuführen. Deshalb fand ich die Veröffentlichung mit „nur zwei Plagiaten“ auf der Home als richtige Entscheidung, der Plattform die Power zurückzugeben, die sie einmal hatte. In einem spontanen Tweet habe ich diese Aktion auf der Home von VroniPlag Wiki nachts entsprechend als „Heidingsfelder-Style“ gefeiert und musste dann den Tweet wieder löschen.
    Es bringt nichts, Fälle bis zum letzten Komma zu analysieren und zu dokumentieren. Dafür gibt es einfach viel zu viele Plagiate da draußen.
    Solange VroniPlag Wiki in der aktuellen Form mit einer handvoll nebenberuflicher Plagiatssucher vor sich hin „dümpelt“ ist der Wissenschaft nur unzureichend gedient. Es zeigt sich auf jeden Fall, dass die Leute, die mir egoistische Motive und anderes unterstellten, um mich den Gründer von VroniPlag Wiki aus dem Wiki zu drängen, die Plattform VroniPlag Wiki quasi okkupiert und ziemlich geschrottet haben. Dinge für die ich kritisiert wurde und ohne Diskussion abgeurteilt wurde, haben meine Scharfrichter nun selbst begangen. Beleidigende Tweets im Namen von GuttenPlag Wiki versendet, vorschnell Fälle kommuniziert (zum Beispiel Tn), sich in die Presse gedrängt, http://www.welt.de/print/wams/kultur/article13437533/Plagiatsjaeger-auf-Knopfdruck.html http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiat-verdacht-gegen-schavan-vroniplag-wiki-mitglied-im-interview-a-831439.html oder sich mit Aktionen unter der Gürtellinie profiliert und sich selbst bzw. andere mit fremden Federn geschmückt, siehe Debora Weber-Wulff, die in einer Mail an die Macromedia Hochschule Mitgründer erfand: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Offener_Brief_an_Oliver_Hillinger_von_der_Stuttgarter_Zeitung ausführlich auch hier http://plagwikicheck.wordpress.com/author/plagwikichecker/ Beispielsweise wurde ja eine Zeit lang behauptet ein gewisser Klicken hätte das Wiki gegründet. Belege wurden in den letzten 6 Monaten immer noch nicht geliefert, was er vor und bei der Gründung beigetragen hat.
    Fazit: Den Fall Tn auf die VroniPlag Wiki Home-Seite zu bringen war richtig, denn er ist in meinen Augen eindeutig. Je früher eindeutige Fälle publiziert werden desto besser. Lasst bitte etwas Arbeit den Gutachtern und ProfessorInnen übrig und dokumentiert nicht endlos. Es liegen über 40 Fälle im Analyseraum und davon sind etliche glasklar und können angezeigt werden. Das habe ich mit einigen, die da rumliegen und an denen ich gearbeitet habe übrigens schon längst getan. Zaudern hilft nicht! Werdet wieder dynamisch und bleibt sorgfältig dabei.

  3. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    Streng genommen kann von einem Plagiat nur dann die Rede sein, wenn ein komplettes Buch (ohne textliche Auslassungen und mit allen Bildern und der Danksagung), das von einem anderen stammt, als eigenes Werk ausgegeben wird („echtes Vollkörperplagiat“). In allen anderen Fällen sollte Zurückhaltung beim Urteilen und v.a. Vorverurteilen geübt werden. Es erscheint mir nur recht und billig, dass Feierabend ist mit diesem Hype um angebliche Plagiate.

    Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  4. Kurze Frage: Hat schon jemand positive Erfahrungen mit der Meldung direkt an die Universität gemacht?
    Meine persönliche Erfahrung ist, dass dieser Weg leider immer noch sehr holprig sein kann.

  5. Danke für das Feedback! Es ist ganz richtig, dass es sich um eine unübersichtliche Gemengelage handelt. Klaren Eindrücken wird zudem von den inneren Widersprüchlichkeiten vorgebeugt. Die Gattung des Rant erschien mir da als angemessen. Dass das nicht unbedingt Applaus provoziert, ist mir klar. An Autokratie und Theokratie würde ich als analytische Kategorien dringend festzuhalten empfehlen. Sie sind auch m.E. nicht besonders belastet. Der Papst ist ja z.B. kein böser Mensch. Nur sind sie m.E. nicht als Wiki-Organisationsformen geeignet (und stehen auch m.W. nicht in den Wikipedia-Regularien – außer vielleicht zuweilen die wohlwollende Monarchie von Jimbo Wales).
    Das Problem mit dem Godwin ist in diesem Fall, dass ich bei VroniPlag Ähnlichkeiten zu Mursi (und dem Papst) konstatiere. Wenn Du, @mschfr, dafür Godwin-Punkte vergeben willst, setzt Du indirekt Mursi und den Papst mit Hitler gleich, was dann auch wieder nicht richtig ist.
    Aber der Ton, das räume ich ein, könnte freundlicher sein. Das Zentralkomitee soll auch ausdrücklich nicht an die SED erinnern, und ist deshalb vielleicht ein ungeeigneter Begriff.

    Martin Heidingsfelders Kommentar mag ich nicht zustimmen. Ein Plagiatswiki sollte keine Party-Veranstaltung sein, in der man ordentlich auf den Putz haut, wenn einem die Nase eines Plagiators nicht passt oder man gerade Spaß daran hat. Wenn man ein Gemeinschaftsprojekt managt, sehe ich autokratisches Verhalten als zerstörerisch an, egal ob das nun von einem Martin Heidingsfelder oder von anderen kommt.
    Robert Schmidt hat das seriös gemacht: Weil es wegen des Widerstandes nicht im Gemeinschaftsprojekt ging, hat er Schavan eben auf eigene Faust öffentlich gemacht (und den Fall ja vorher und nachher auch auf eigene Faust dokumentiert).
    Klar könnte das Gemeinschaftsprojekt den Heidingsfelder-Style zur eigenen Vorgehensweise erklären. Nur bezweifle ich, dass die wenigen fleißigen Dokumentare sich dafür hergeben wollen würden.

    Herr von Eichenbach führt uns auch gewohnt erhaben vor Augen, wohin der Zug fährt, wenn die Plagiatssuche in der Öffentlichkeit desavouiert ist. Dass das ziemlich rasch der Fall wäre, wenn VroniPlag z.B. Merkels Diss. mit zwei Fundstellen auf der Home präsentieren würde, was sich dann nicht halten lässt, kann sich wohl jeder denken.

  6. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    Sehr geehrter Herr Heidingsfelder,

    um den Eindruck auszuräumen, ich sei ein enfant terrible, würde ich Sie gern auf mein Schloss einladen; ich gelte als ausgesprochen großzügiger Gastgeber, und ich denke, wir werden eine Kommunikationsebene finden, die uns beiden gemäß ist. Am Rande des Banketts würde meine Gattin ein kurzes Vier-Augen-Gespräch mit Ihnen führen, um sicherzustellen, dass Sie für eine Weile Urlaub machen können und nicht sofort nach erfolgter Publikation ihres neuen autobiografischen Romans mit Ihren Verdächtigungen loslegen.

    Ihr Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  7. Wie um zu beweisen, dass man sich um Regeln nicht schert, ist die Habilitation von Tn nach wenigen Stunden mit einem Wert von 3,63% wieder auf der Hauptseite.[1] Macht und Missbrauch gehören offenbar zusammen.

  8. Eine weitere Posse um VroniPlag Wiki. Frau Ministerin Schavan wird nicht bearbeitet und knapp 50 Fälle im Analyseraum warten darauf – aus dem Kinderparadies abgeholt zu werden…

  9. Man muß die Vorgänge im Wiki als das lesen, was sie sind, interne Machtkämpfe um die Deutungshoheit.

    KayH gibt zum wiederholten Mal Anlaß für einen Editwar, den er diesmal allerdings lediglich als „Admin“ gegen einen besonneren „Bürokraten“ führt als er es selbst jemals war, als er noch die Mursische Machtfülle für sich selber – leistungslos – beanspruchte. Dies könnte diesmal ins Auge gehen, da er auch nach seinem dritten Wiedereintritt ins Wiki nichts weiter an Verdiensten vorweisen kann als die ominösen Meriten einer bloßen „Gründerlegende“, die Gnade der frühen Mitgliedschaft sozusagen und sich das Machtgefüge seither deutlich zu seinen Ungunsten verschoben hat. In der Tat erschöpft sich seine tätige Mitarbeit am Wiki nach wie vor im Verbessern von Typos und Nulledits – krass kontrastiert von der unüberlegten Offenlegung der Klarnamen der Delinquenten.
    Tn ist in den Augen des Bürokraten Hindemith nicht der erste Fall, den KayH vorschnell aus der Anonymität gerissen hat. Seine Anmerkung in Sachen des von allen verbliebenen Wikimitgliedern vermaledeiten Falles PES bezieht sich deutlich auf KayH, der auch damals die Veröffentlichung (vorschnell) vorgenommen hat, am 11.10.11.

    Zu Gunsten der blanken egogesteuerten Einflußnahme auf Wiki-Positionierungen wird, wie gehabt, die konsistente und objektive Abarbeitung der Fälle, wie auch jede Möglichkeit einer methodischen Weiterentwicklung geopfert. Offensichtlich kocht man dort immer weiter merkbefreit im eigenen Saft.

    In der Außenwahrnehmung wäre eine Anprangerung mit einem verschwindend geringen sichtbaren Anteil jedenfalls tatsächlich angreifbar – da das Wiki aber spätestens nach dem AS-Desaster sowieso keiner mehr außer uns hier rezipiert und auch zukünftig nicht mehr rezipieren wird, da dadurch jeder Kredit verspielt wurde, ist das irrelevant. Lasst sie ihre Sandförmchenmachtspielchen durchziehen.

    Plaqueiator

  10. Erbloggtes, wie wäre es mal mit einem Psychogramm der verbliebenen VPler? Material stellen sie ja ausreichend freiwillig zur Verfügung, bspw:

  11. Köstlich! Besonders schön ist der Pluralis Majestatis „Haben“. Es müsste dann aber „vor uns“ folgen.

    Psychogramme würden voraussetzen, dass ich mich in solche Äußerungen versenke, um aus ihnen Einblicke in psychische Dispositionen zu gewinnen, die ich gar nicht bekommen mag. Ich hatte seinerzeit z.B. mal mit offenem Mund einige Äußerungen zu einem Konflikt Jurawelt-VroniPlag gelesen und zu bloggen erwogen. Das lagert allerdings unter „Unverarbeitetes“ und wird da auch bleiben, da man seinen Lesern (und sich selbst) ja nicht alles zumuten kann. Erbrochenes habe ich ja auch als Kategorie abgelehnt.

    [P.S.: Aber ich arbeite gerade an einem Artikel über psychische Defekte, die kurzfristig als Vorteile wirken können.]

    Danke für die obige Einschätzung! In der Tat dürfte es den Nimbus des Papstes unterstreichen, wenn er gewagte Vorhersagen macht, die dann auch eintreffen. Insofern war PES natürlich fatal, AS noch viel mehr (aber das muss sich erst noch erweisen). Da musste dann vielleicht eine Entziehungsvorhersage bei 0,48% her, um hinterher sagen zu können: Seht Ihr, ich hab’s doch prophezeit, weil ich zum Erkennen der Plagiatscharakteristik so besonders berufen bin.

    Wären sie vernünftig, würden sie Wetten abschließen, statt sich in große Posen zu werfen. Dann könnte der, der bei den Wetten am meisten gewonnen hat, jeweils VroniPlag-Autokrat werden.

  12. Oh beim Wetten hätte ich schon verloren. Irgendwie zuckt VroniPlag Wiki doch immer wieder, obwohl es schon x-mal notbeatmet wurde. Habe mal zum Spaß eine Statistik gemacht. Auch die Anzahl der produzierten Fragmente geht immer mehr runter. Die Kennzahlen sind einfach Mist. Wenn alle das sinkende Schiff verlassen haben, wird es auch nicht besser. In den letzten drei Monaten waren noch 20 VroniPlagger (inkl. Sockenpuppen) namentlich aktiv. Es ist traurig angesichts der Herkulesaufgabe, die man mal begonnen hat aufzuarbeiten.

    Plaqueiator, dich würde ich gerne mal im RL kennenlernen.

  13. Diese Vroniplag-Website muss hier wohl einige Leute schwer traumatisiert haben…

  14. Ferndiagnosen von Pseudonymen, die einen nicht nachprüfbaren Doktortitel mit sich herumtragen, sind aber auch schon knapp ein Fall für die bayerische Forensiker.😉 #mollath

    War Dr. Motte nicht Gründer der Love-Parade? #größenwahn … als nächstes behauptest du, du bist kein DJ und wärst Komponist und heißt Hindemith… usw…

  15. Ja, traumatisiert und wieder mehrmals gesperrt. Ich dürfte mittlerweile unbeliebter als Plaqueiator sein. Ich geh mal eine Selbsthilfe-Gruppe gründen.

  16. @Plaqueiator: Hi, alter Freund. Bitte lies Deine Argumentation zu PES nochmal. Wurde PES tatsächlich „vorschnell“ an die Öffentlichkeit gebracht oder hat am Ende die Fernuni Hagen sogar recht mit ihrer Abweisung jeglicher Kritik an PES? Dein Text liest sich hier irgendwie seltsam, da würd ich gerne Deine (Tatsachen-)Meinung nochmal klar hören.

    Meine ist nicht geheim: PES ist ein Armutszeugnis für Hagen und auch ein wenig für VP, da eigentlich konsequent nachgearbeitet hätte werden müssen. Übrigens ist genau das etwas, zu dem ich bereit wäre…

    …Du scheinst Dich aber in Deiner zugegeben wie immer sehr lesenswerten und pointierten Analyse seit langem nur noch auf die verschiedenen Animositäten und „Machtgefüge“ zu spezialisieren? Magst Du nicht Deinen klaren Verstand bei PES oder Tn mit einbringen (ok, Tn ist offensichtlich zu billig, den kann jeder Vollpfosten fragmentieren, fast schon eine Beleidigung für einen selbständig denkenden homo sapiens sapiens)? Ich hatte auch schon – vergeblich – andere Mitstreiter von „damals“ wieder angefragt…
    Dein Doc.

  17. Heidingsfelder, Du liegst auch daneben mit Deinem Schielen auf angebliche „Kennzahlen“. Was die Egomanie angeht, stehst Du nicht besser da als die VP-Granden, die Du ja damals in den Sattel gehoben hast. Hauptsache Klappe öffentlichkeitswirksam aufreißen. Ich sprach früher mal vom Geburtsfehler des Wiki. Hier liegt er, in den Psychogrammen.

    Dort gibt es scheinbar zwei Lager. Wie immer und überall sind das zum einen die Opportunisten und „Kriegsgewinnler“, die ihr Wams nach dem wechselnden Winde hängen und in jedem System früher oder später Schlüsselpositionen besetzen und es korrumpieren, und sei es nur ein Plagiatswiki.
    Zum anderen sind es die Hardliner und Doppelmoralprediger, die Plagiats-Salafisten, deren Ziel die Verbreitung von Angst und Schrecken ist, siehe etliche Äußerungen Klickens, und jetzt den o.a. Tweet, wo er seine krude Berufung in die Tat umzusetzen scheint.

    Beide Fraktionen haben vieles gemeinsam. Zum einen degradiert der Wesenskern einer solchen Gemeinschaft im Zuge der Erstarkung solcher Gruppierungen in zwei Teile, wie an gegebeben Orten zu beobachten ist.
    Werden in einem Gemeinschaftgebilde diese beiden Gruppen tonangebend, zerfällt die Gruppenidentität, die bis dahin von Kritik- und Selbstkritikfähigkeit geprägt war, von Fähigkeit zu realistischer Positionsbestimmung zur „Außenwelt“ wie auch zum gruppenintern notwendigen Interessenausgleich. Diese Identität also zerfällt in unreflektierte verborgene Agenden der jeweiligen Gruppen, die von der jeweils anderen parasitär toleriert wird, und die Errichtung einer gemeinsam vertretenen absolutistischen Rechtssetzung und -durchsetzung im Inneren und Äußeren, die von beiden Gruppen für ihre jeweilige Agenda eingesetzt wird.

    Erbloggtes hätte die egomane Weltsicht wunderbar prägnant zusammengefaßt in: „widewidewie sie mir gefällt“, wenn das denn ausreichend wäre. Doch dem Vorgehen fehlt die Unschuld einer Pippi Langstrumpf. Treffender wäre ein „widewidewie sie mir passt.“

    Ist die maßgeblich durch Klicken formulierte herrschende Gemeinschaftslehre manichäisch und scheidet die Welt in die einfach überschaubaren Zustände Licht und Finsternis, ergibt sich für die plagiatssalafistische Agenda zur Durchsetzung der Heilslehre eben der einfache Terrorgrundsatz:

    „Das Signal von VroniPlag Wiki sollte sein: wer abschreibt, fliegt auf, und hat Konsequenzen zu fürchten.“ (Klicken, 20.02.12, http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Diskussion:Klicken/Archiv)

    Oben genannter Tweet scheint nun zu belegen, dass nach Legislative und Judikative nun auch die Exekutive in plagiats-salafistischer Hand vereint liegt.
    Wenn wir genauer hinschauen, dann ist die Schwarzweiß-Heilslehre nicht klar und deutlich, sondern infam. Da keine gemeinsamen transparenten sachbezogenen Definitionen existieren, werden Verstöße nach Gusto und Nützlichkeit subjektiv behandelt. PES und AS haben Glück, TN und andere nicht.
    Während die einen zu groß sind, bekommen die anderen ihren als Pranger inszenierten Schauprozeß („die Gemeinde darf mal sehen, wie ein Barcode wächst!“, STK), werden medial hingerichtet und später die Spuren der medialen Hinrichtung aus Feigheit per Re-Anonymisierung aus den Annalen getilgt. Die Plagiats-Pasdaran patroullieren in den Bibliotheken, nicht in den Parlamenten.

    Wie in allen solchen Regimen feiern Selbstüberschätzung und blanke Willkür in allen Verfahrensteilen fröhliche Urständ, und die Erfahrung zeigt leider, dass die Daumenschrauben des Wahnsinns immer noch ein wenig weiter angezogen werden können, bevor eine solche Gruppe sich (hoffentlich nicht nach einem „Aus-Klicken“) selbst zersetzt.

  18. Mach es wie ich und gründe ein Unternehmen. Dann hast du Spaß mit den Kunden und Mitarbeitern und musst dich nicht ärgern.😉 Da kannst du dir die Selbsthilfe-Gruppe sparen.

  19. Die drei vorstehenden Diskussionsbeiträge beziehen sich nicht direkt aufeinander, da sie noch nicht freigegeben waren, als der nächste verfasst wurde.

  20. @MH Nee, ich will Selbsthilfe-Gruppe, als Kleinunternehmen bin ich schon anderweitig unterwegs. Irgendwie ist der Kommentarbereich hier ja schon eine solche Gruppe, ich stelle mir einfach vor, dass wir hier einen Stuhlkreis bilden. *mit Papierkugeln auf Drhchc schieß*

  21. @Plaqueiator: Gute Analyse, Manichäismus ist nicht von der Hand zu weisen. (Den damit verbundenen „heiligen Zorn“ empfinde ich allerdings auch im Angesicht von dreisten Plagiaten.) Aber Salafisten sind gar nicht so schlimm, wie man ihnen medial nachsagt. Und der Iran ist, wie erwähnt, keine Theokratie.😉

    @Martin Heidingsfelder: Als Unternehmer kann man seinem Egozentrismus ungestört frönen und muss sicher auch ein gutes Stück Narzissmus an den Tag legen.

    @Drhchc: Die Ansichten über die Grundlagen der Zusammenarbeit weichen wohl zu stark voneinander ab.

    @Cas: Selbsthilfegruppe ist die einzige Chance, wenn man Antiplagbewegung als Gemeinschaftsprojekt ansieht, und nicht als Geschäftsmodell/Egobetrieb. Daher tut es mir leid, die vorigen Gesprächsrunden-Termine abgesagt zu haben.

  22. @doc: mein von Dir angesprochene Beitrag gibt nicht meine Meinung wieder, die mit Deiner übereinstimmt, was die Sache, den Fall PES angeht. Er ist der Versuch einer Analyse der Widersprüche, in der sich die Gruppe nach der verheerenden Fehlentwicklung der letzten Monate befindet.

    Das Thema „Plagiatsaufdeckung“ halte ich allgemein für verbrannt und die ursprüngliche Zielrichtung für komplett desauvoiert. Die Reaktionen aus der Wissenschaftspolitik zu PES, AS und den anderen verschleppten Fällen waren erwartbar. Erwartet hätte ich mir ein mutiges und geschlossenes Aufstehen gegen und eine Auseinandersetzung von Seiten VP mit diesen Widerständen und nicht ein feiges Wegducken aus eigennützigen Motiven.

    Was soll ich da?
    Und was Neues? So wichtig ist mir das Thema Plagiat nun auch wieder nicht.

    Dein Plaqueiator🙂

  23. Getroffen. Versenkt.

  24. @Plaqueiator, es ist einfach meine Arbeitsleistung zu kritisieren, aber registriere mal, dass ich ca. 200 Arbeitsstunden Pressearbeit bis Mitte Mai 2011 in VroniPlag investiert hatte. Diejenigen, die ihre „Klappe öffentlichkeitswirksam aufreißen“ waren zwei andere, die ihre Pseudonyme, die ihre wirklichen Namen nur schwach cachieren in der Zeitung lesen wollten (Friederike Haupt, Die Scanner oder Manuel Bewarder, Sie brachten Guttenberg und Koch-Mehrin zu Fall, Anmerkung MH: marcusB kam erst nach der Entdeckung von Koch-Mehrin zu VroniPlag Wiki). Die Pressearbeit und die spektakulären Fälle waren wesentlich um Freiwillige für die Mitarbeit zu gewinnen. Man überlässt jetzt die Öffentlichkeitsarbeit einer Vortragsreisenden in eigener Sache… solche Artikel, wie die Dame produziert, hätte man mir nicht durchgehen lassen.
    @Erbloggtes Egozentrismus ist das nicht. Nur weil jemand seine Meinung offen und überall ausspricht, heißt das nicht, dass er seine Gedankengänge nicht reflektiert, die Perspektive von anderen empathisch nicht einnehmen kann und seine Meinung nie ändert. Haltung entwickelt man nicht indem man sich immer der Mehrheit unterordnet, siehe auch Robert Schmidt. Deshalb ist Egozentrismus in meinen Augen einfach auch nur eine weitere komische Ferndiagnose. Aber wahrscheinlich verstehen wir darunter auch unterschiedliche Dinge, weil das ja dein Fachgebiet ist und nicht meines.

  25. „Wegducken aus eigennützigen Motiven“ das ist immer noch eine unbeantwortete Frage. Was machen die beantragten Gelder? Hat Frau Prof. „Dr.“ Schavan was zugesagt? Für die laufende oder die nächste Legislaturperiode?😉

  26. Egozentrismus ist ja in unserer Gesellschaft keine Beleidigung, oder? Ist jedenfalls nicht so gemeint. Wie gesagt ist das als Unternehmer ja von Vorteil. Auch als Medienikone (Lobo) oder Politiker (Schröder). Für eine Gemeinschaft im Stillen vor sich hin fragmentierender Bibliothekshocker ist Egozentrismus aber unpassend. Alleingänge führen dann notwendigerweise zu Reibereien, die sich so oder so auswirken können.
    Man sagt ja auch, dass es Krach gibt, wenn Leute mit großen Egos aufeinandertreffen. In Deinem Fall lässt sich daraus schlussfolgern, dass nicht nur Du ein großes Ego hast (das leugnest Du doch nicht, oder?), sondern die andere Krachpartei ebenfalls.
    Leute ohne großes Ego würden sich bei Konflikten lieber gemächlich und still zurückziehen. Ist auch vorgekommen bei VroniPlag.

  27. So sei das akzeptiert. Man kann VroniPlag Wiki nur wünschen im Konzert der grauen Dokumentaristenmäuse und Bibliothekshocker mal wieder eine geeignete Medienikone zu finden. Man hat sich selbst kastriert und das notwendige Testosteron zum Betrieb einer aggressiven Plagiatsplattform fehlt nun halt.
    Ja ich habe ein etwas größeres Ego, aber nicht so groß, wie das manche behaupten.

  28. Herr Heidingsfelder scheint enttäuscht, dass die (mittlerweile ehemalige) Medienpräsenz des Vroniplag Wiki nicht mehr für dessen diverse politischen Kampagnen zur Verfügung steht.

  29. Man braucht erst einmal einen politischen Fall. Annette Schavan ist an VroniPlag Wiki absichtlich vorbei gelaufen und bei manchen Fällen im Analyseraum ist den VroniPlaggern nicht bewusst, welches Medienpotential da schlummert. Aber ganz gelassen: „das Wiki ist überlastet mit Fällen und hat zu wenige Mitstreiter.“
    „Politische Kampagnen“ mit VroniPlag Wiki? Da muss ich lachen. Eine schöne Unterstellung! Aus den Medien abgeschrieben? Ja, ich bin ein böser Sozi oder schon gemerkt, ich habe die Partei gewechselt. Seit kurzem bin ich ein böser Pirat. „Dr. Daniel Volk“ war der letzte Politiker auf VroniPlag Wiki und der behält am Ende seinen Titel vielleicht, weil VroniPlag Wiki untätig und medial nicht präsent war.
    Meine politische Kampagnen: „Wulff den Schuh zeigen“ gestartet zu haben oder jetzt am Fall „Gustl Mollath“ einen bescheidenen Beitrag zu leisten, zeigen was ich kann und wofür ich stehe.
    VroniPlag Wiki steht für sauber Wissenschaft. Persönlich stehe ich neben meinem Beruf als Plagiatssucher zusätzlich für saubere Politik. Eine negative Konnotation aus dem Wort Kampagne kann ich deshalb nicht ablesen. Meine Sachen mache ich unabhängig von Plattformen und Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. Mit den Mitteln, die ich zur Verfügung habe, versuche ich ein Optimum zu erreichen. Das lernen Kaufleute so. Die Trägheit von VroniPlag Wiki ist ein Ärgernis, weil ich es gegründet habe und liederlich mit dem Potential, den Früchten meiner und anderer Leute Arbeit und dem Erbe (man könnte auch Diebesgut sagen) umgegangen wird. So einfach ist das. Die Leute, die damals die Revolte betrieben haben müssen sich heute einfach nur schämen. Protektionistisch sitzen sie in den Schlüsselpositionen und regieren mit ihrer Mehrheit das Wiki kaputt. Fazit 12 Monate nach meinem endgültigem Ausschluss: „Sie können es einfach nicht!“

    An dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank für die Untätigkeit von VroniPlag Wiki, das hat mir dieses Jahr zwei zusätzliche Aufträge von frustrierten Whistleblowern gebracht.

  30. Martin Heidingsfelder, eine schwer gekränkte Seele.

  31. Wie Sie sehen, Motte, verfolgen viele ihre eigene Agenda mit Vroniplag.

  32. Heyhey, solange keine Anzeichen für eine plagiierende Vorgehensweise bestehen: Bitte immer noch Dr. Motte.

  33. Wo wir gerade bei Editswars sind, Plaqueiator: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home?diff=next&oldid=49058 – da scheint einiges in deiner Selbstwahrnehmung durcheinandergeraten in den zurückliegenden Monaten. Aber ist schon toll, jemanden ohne Agenda gehabt zu haben bei VP.

  34. Dear Friends, I do need to tell you some classified stuff: User „Hindemith“ might come across as „besonnen“, but please don’t be fooled: some A+ intelligence leaves no doubt that he has a key role in the Schavan-Vroniplag mafiracy, potentially even controlling it.

    „Hindemith“ was planted in the Wiki more than a year ago and has continuously increased his effective influence through massivly bot assisted multi-edits. At the same time he has never wielded his powers openly, as the mafiracy does not want to use its most potent weapon before the endgame: Hindemith is tasked to claim full control when the foundation of the centralised Plagiarism control-unit finally becomes a reality. He will take out Wisewoman who might be fully corrupted by gender-links to Schavan, but eventually is uncontrollable as an undercover operator.

    What the mafiracy (=Hindemith?) can do, once commanding the control units we might not even imagine in our worst nightmares.

    I call on you, my friends, to document every little thread of evidence for Hindemith’s implication in the Schavan corruption and present it to less implicated Wiki forces — and, as a last hint: you might want to reconsider KayH’s position, he might not be your obvious ally, but he is clearly one, who understands Hindemith’s dark mission (the Editwar challenging Hindemith was a first hint). Please consider accepting KayH back into your lines (if you haven’t recruited him covertly already)

    Stand strong in the fight, as always, I will be with you
    MalcomY

  35. Die auftretenden Figuren werden ja immer absonderlicher. Bühne frei für Tao te king, der offensichtlich ignoriert, wie die Argumentationslage zu diesem Zeitpunkt ist, zu dem eine Stunde später Hindemiths Einwand mit einem bereits in Vorbereitung befindlichen Barcode von 20% gegenstandslos ist.
    Noch getoppt von MalcolmY, der es (wahrscheinlich durch aufwändige geheimdienstliche Mittel) geschafft hat, dass ich nicht einmal eine verschleierte IP-Adresse angezeigt bekomme. O.o
    Kein Wunder, wird man sagen, reichen seine Verbindungen doch bis in US-Geheimdienstkreise und zum geheimen Plot zum kubanischen Umsturz, mit dem ein geheimer US-Geheimdienst Fidel Castro in Kuba installierte, um stets eine ideologische Gefahr vor der eigenen Haustür beschwören zu können. Man beachte sein früheres Auftreten hier (mit Erläuterung des mafiracy-Begriffes) und die Enthüllung der Cuba-Connection hier.
    Besonders interessant ist natürlich die Vorhersage der weiteren Entwicklung, auf die nun auch Wetten abgeschlossen werden können.

  36. @TTK: Natürlich hatten auch wir unsere Agenda, konnten uns aber nicht durchsetzen.

  37. http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Pes?action=history verbunden mit alten Chat-Logs ist lesenswerter als mancher Kommentar hier.

  38. @MalcolmX: +++++ CONCE RNING HINDE MITHF INDOU TWHOP LANTE DHIM! +++++😉

  39. „Martin Heidingsfelder, eine schwer gekränkte Seele.“
    Wann liebe Motte kommt Godwin ins Spiel? Die Ferndiagnosen begeistern mich immer mehr. Als Hobby Psychater sollten Sie das mal anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=NnV-O51YFE4 Das hat meine gekränkte Seele heute erfreut. Zudem ich ja auch schon Gert Postel Vergleiche aus VroniPlag Wiki über mich ergehen lassen musste.😉

  40. „gekränkte Seele“ hat doch nichts mit Godwin zu tun.
    Aber VroniPlag durchaus mit geschlossener Psychiatrie: Wenn man nicht schon verrückt ist, wird man dort verrückt. Und raus kommt man auch nicht mehr.

  41. @Erbloggtes Manche sind doch raus, und das weiterhin Beobachten des Treibens ist besser als eine Seifenoper im TV. Und Zum Glück gibt es verschiedene Arten des Verrückt-Seins.

  42. Raus kommst du nie mehr. Es gibt nur verschiedene Arten des Drin-Seins.

  43. Nah, die Anzahl meiner Sperren befindet sich im zweistelligen Bereich, das gilt als draußen-draußen😉

  44. Und dennoch lässt es dich nicht los.

  45. Wie könnte es auch, wenn hier immer so interessant darüber gebloggt wird?
    Ich gehe aber davon aus, dass die Seifenopernqualität nachlässt, wahrscheinlich wenn die Causa Schavan in Düsseldorf entschieden worden ist.

  46. Pingback: Das Leistungsschutzrecht, die Hegemonie und die Revolution | Erbloggtes

  47. Was könnte das ändern? Dass plötzlich Strategien umgekrempelt werden müssen? Gibst Du als Antwort auf Plaqueiators Telegramm an MalcomY etwa:
    +++++ BUND ES BILD UN GS MIN IST ER INAN NETTES C HAV AN +++++
    ?

  48. Es ist in meinen Augen der wahrscheinlich letzte interessante Plagiatsfall. Das mit der Seifenopernqualität bezog ich auch nur auf meine Perspektive, andere mögen auch danach weiterhin ihren Spaß daran haben, aber wer kann überhaupt noch spontan sagen, welche Dissertationen man aktuell ganz oben auf der VroniPlag-Home findet?

  49. Ah, verstehe. Ich hatte das mit der Seifenoper zuerst so verstanden, dass das Thema längst irrelevant ist, es nur um die Konflikte zwischen den Figuren geht. Da hatte ich mich gefragt, ob die Konflikte durch die Schavan-Entscheidung einfach verschwinden würden.

  50. Tschuldigung, hatte mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Jetzt hat es halt – für mich – Seifenopercharakter durch das Drumherum. Wenn es Entscheidungen zu Dv und zu Schavan gibt, werde ich wohl doch mal schauen, was das TV-Programm an Seifenopern hergibt😉

    Die Konflikte zwischen den Figuren (interessante Wortwahl übrigens, nicht Personen, nicht Akteure, sondern Figuren… Schachfiguren? Mensch-ärgere-Dich-nicht-Hütchen?) werden wohl erst verschwinden, wenn die Figuren verschwinden.

  51. Erbloggtes, derartige „Telegramme“ unterliegen u.a. der traditionellen Formvorschrift, dass 5er-Buchstabenblocks (http://www.thehistoryblog.com/archives/21065) zu verwenden sind. Sonst werden sie in solchen Empfängerkreisen evtl. nicht verstanden.😉

  52. Verdammt! 5er-Blocks! Eine gute Sicherung gegen Noobs.
    Mit Figuren meine ich übrigens die Dargestellten, nicht die Darsteller. Die Darsteller kenne ich ja nicht.

  53. „A lover of fast cars and faster women“ es amüsiert mich Plaqueiator solche Texte zu lesen.

    Im Sandkasten mit Klicken ist halt nur für wenige Egoisten Platz. Das Förmchengeschmeiße, Sandwerfen und Kindergeschrei aus der Distanz zu beobachten ist doch unterhaltsam.

    Immer wieder bin ich vom Produkt meiner initialen Tat fasziniert.😉

  54. Jeder nur ein Förmchen bitte!

  55. Schon lustig, wie sich in diesem Blog drei im Wiki gesperrte Exfreundinnen im Verein mit ihrem Analytiker immer wieder die Förmen zuwerfen und dabei glauben, sie würden andere beim Förmchenwerfen beobachten. Wie nennt man so was nochmal?

  56. Warum glauben Sie, dass die das glauben? Und wie fühlen Sie sich dabei?

  57. Herr Heidingsfelder ist anscheinend kein Freund von sachlichen Argumenten, sobald es um „sein“ Wiki geht. Anders lassen sich die ständigen „ad hominem“-Angriffe gegen die dortigen Nochaktiven kaum erklären.

  58. Sachliche Argumente? Das klingt ja wie „vernünftige Diskussion, um die beste Lösung für alle zu finden“. Sehen Sie dafür irgendeine Grundlage? Ich nicht. Da ist die Zeit drüber hinweggegangen.

  59. dann zitiere ich mal das promovierte Nachttier:
    „Herr Heidingsfelder scheint enttäuscht, dass die (mittlerweile ehemalige) Medienpräsenz des Vroniplag Wiki nicht mehr für dessen diverse politischen Kampagnen zur Verfügung steht.“
    „Martin Heidingsfelder, eine schwer gekränkte Seele.“
    „Diese Vroniplag-Website muss hier wohl einige Leute schwer traumatisiert haben…“

    Wenn ich zu Dr. Motte sage: „Sachliche Argumente – Du Knaller“ ist das „ad hominem“ oder sind wir hier im animalischen Bereich? Frag mal Kroete, ihr seid ja aus dem gleichen Teich.😉

  60. Ich habe gar kein Förmchen… hach.

    Apropos unterhaltsam, man kann gut mit Freunden Wetten abschließen, wie lange es dauert, bis etwas in VP gelöscht und der, der es geschrieben hat, gesperrt ist (ich hab die meisten dieser Wetten gewonnen).

    Schönen 1. Advent an alle ohne Förmchen.

  61. Beste Lösung für alle? Haben wir doch schon lange. Hier im Kommentarbereich gibt’s ein heimeliges Asyl für die Exfreundinnen. Martin Heidingsfelder stellt seine Qualitäten in diversen weiteren Wiki-Gründungen sowie intensiver Pressearbeit in Sachen Eigenplagiate und Plagiatssucherei in Rosenkriegen unter Beweis.Sie machen, was Sie bezüglich VroniPlag immer gemacht haben: Ab und an hinschauen und sich darüber erbloggen. Was will man eigentlich noch mehr?

  62. Genau das ist der Punkt: „beste Lösung“ ohne vernünftige Diskussion. Jemand mit religiöser Legitimation, und sei es taoistischer, definiert die „beste Lösung für alle“. Steckt da jahrtausendealte kulturelle Einübung autoritärer Persönlichkeit mit drin, oder nur monatelange Trollerfahrung?
    Wie falsch die Abschlussfrage ist, zeigt folgende Collage: „Ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen. Was will man eigentlich noch mehr?“

  63. Hatten Sie nicht weiter oben bereits autoritativ geklärt, dass die Zeit darüber hinweggegangen sei und es nun keine Grundlage mehr für diskursive Klärungen geben könne? Und hatte nicht ganz weit oben bereits @mschfr sehr richtig geschrieben, dass Sie nun ganz knapp neben Godwin gelandet sind mit ihren Beiträgen und sich eigentlich schon selbst disqualifiziert haben als Gesprächspartner?

    Aber, egal. Ich will Sie alle hier nicht weiter aufhalten und wünsche weiterhin viel Vergnügen bei: Er bloggt es. Und die anderen kotzen sich anschließend auch noch ein bisschen aus.

  64. Wer hat denn diese ganzen seltsamen Gestalten in meine Selbsthilfe-Gruppe gelassen? Tsts…

  65. Liegt am hohen Leidensdruck. Wir sind zwar von den Krankenkassen 100% unterfinanziert, aber man kann die Leute ja nicht sich selbst überlassen. Insbesondere wenn sie meinen, eigentlich gar keinen Gesprächsbedarf zu haben, und dass sowieso alles gut und geklärt ist, muss man ihnen nachdrücklich anbieten, es mal alles rauszulassen, sich mal ordentlich auszukotzen. Diese ganze große PTSD harrt noch der klinischen Erstbeschreibung. Als Name möchte ich aber heute bereits „Guttenberg-Syndrom“ vorschlagen.

  66. @MH Nix da, von den Gestalten hier hatte und hat niemand etwas in oder an meinem Teich zu suchen!

  67. @Erbloggtes 68 Kommentare mit gelegentlichem Troll-Niveau zu einem Artikel? Weshalb das zuverlässig bei VroniPlag-Artikeln passiert, sollte tatsächlich wissenschaftlich untersucht werden. Korrelation herumliegender Sandförmchen zur Anzahl und Qualität der Kommentare? Bezieht man noch die anonymen Sandwürfe mit ein, müsste es sogar für eine Habilitation in Medizin/Psychiatrie reichen.😉

  68. Ach, 100 Kommentare sollten mind. drin sein, ich schaff ja auch im Durchschnitt drei bis vier VP-Sperren auf einen Schlag. Notfalls machen wir aufgrund der jüngsten Äußerungen ein Spielchen: Wer tätigte welche Chat-Äußerung. Ihr erratet nie, wer damals gedrängelt hat, Pes solle wegen all der deutlichen Plagiate endlich auf die Home.
    [sry, ich amüsier mich hier gerade prima, aber keine Sorge, bin bald wieder in meinem Teich]

  69. Ich glaube, das Spiel ist nicht so gut. Bei VP brodelt meiner Erfahrung nach der Hass hoch, wenn jemand aus „geheimen“ Chat-Protokollen zitiert. Ich würde das ja in Kauf nehmen, um die Argumentation in der Schavan-Abstimmung zu veröffentlichen. Aber zum bloßen Vergnügen fände ich das dann doch unangemessen.

  70. Die hassen mich doch sowieso🙂

    Ob es bei der Schavan-Abstimmung überhaupt Argumente gab?

  71. Die Chatprotokolle könnten als Kompromiß zur Klartextveröffentlichung verschlüsselt (http://enigmaco.de/enigma/enigma_de.html), sauber in 5er-Blocks formatiert, an ein totes Taubenbein gebunden und dieses durch einen britischen Kamin geworfen werden. Die perfekte Botschaft an MalcomY.🙂

  72. Ausgezeichnet! Die initiale Walzenstellung I, II, III muss selbstverständlich E, R, A lauten.
    Würde das bitte jemand an ein Taubenbein binden und in einen Kamin werfen:
    +++++ YELLE UOUUO CGFHX NMATE +++++

  73. GQNKU QAMOW COYZZ PKGQA YSZYJ EZLVE QXZAU IIPVQ GCENF ZF

    ZCQKF QTZMQ FOXNN PUZBC

    Hab ich mich eigentlich schon für das Unterhaltungsprogramm hier bedankt?

  74. Das Problem könnte sein: Kommentare solchen Inhalts werden automatisch als Spam aussortiert.

  75. Welche neuen Erkenntnisse könnten diese „geheimen“ Chatlogs zum Abstimmungsverhalten bieten?

  76. Dabei bin ich doch Vegetarier…

    Hm, angesichts solcher Witze sollte ich es vielleicht anderen überlassen, die 100 Kommentare zu erreichen.

  77. @Dr. Motte: Die “geheimen” Chat-Protokolle der Argumentation in der Schavan-Abstimmung könnten Erkenntnisse über die Argumentation in der Schavan-Abstimmung bieten.

  78. Welche neuen Erkenntnisse „könnten Erkenntnisse über die Argumentation in der Schavan-Abstimmung bieten“?

  79. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sie neue Erkenntnisse über die Argumentation in der Schavan-Abstimmung bieten könnten. Denn über diese ist bisher recht wenig bekannt.
    Das liegt unter anderem daran, dass die Teilnehmer am VroniPlag-Chat vom 8.5.2012 ab 23 Uhr genau so wie Sie auf die Frage nach der Schavan-Abstimmung reagierten. Da hieß es dann:
    +++++ WWNKU QAZTN VGSRY OVLTO PZELW RDJNS ZIKZQ RZQH +++++
    Und das war ernst gemeint. Surreal, nicht wahr?

  80. Wenn ich das hier so lese, glaube ich, dass in VP jetzt heftig an der Verschlüsselung des Chat-Channels gearbeitet wird. Es ist zu befürchten, dass zur Übermittlung der Codes Krötenbeine verwendet werden sollen.

  81. Der Lurch des Jahres ist die Erdkröte. Sie ist vom Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, aber laut Roter Liste nicht gefährdet. Sie empfiehlt sich also als Übermittler. Zur Fortpflanzung benutzt sie bevorzugt größere Gewässer in Waldnähe. Aber Vorsicht: Ihre Hautdrüsen produzieren Bufotenin.

  82. Ich bin sicher, dass über die Spezies des bedauernswerten Boten in einer freien und geheimen Wahl abgestimmt wird, sowas gibts ja hier in Deutschland. Einszweidrei, ich drehe weiter auf ERB, Stecker LG TS:
    CKJEX OXKFM YBYUV SNBFP
    GMFRD LEZTL XVWZB CQFXJ
    SIZRZ PPWAO UGNQ

  83. …Stecker L/G und T/S:

  84. +++++ EPHCI +++++

    Erbloggtes kann sich ja zur Abstimmung zu Schavan einfach so eine Meinung bilden, auch bezüglich der Aussagen der Akteure, machen andere trotz Nicht-Anwesenheit in anderen Fällen doch auch so. Ja, ja, so ganz kann ich immer noch nicht fassen, was ich diese Woche alles lesen musste.

  85. WSHUV NZAZW LXOYM WBPWR GQCMK OSYGD CVHFN TFTOW XWCIH NJCSH ESGFC WGGFJ VZIBM NDVVR TEXRO HSKZU XFHCP UMYJ

    Howgh!

  86. Leider muss ich zu dem Schluss kommen, dass Kroete zuletzt am Bufotenin genascht hat, oder er hat sich in Navajo-Code geflüchtet (worauf „Howgh!“ hindeutet), als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.
    Plaqueiator konnte ich aber ausgezeichnet entschlüsseln, trotz noch gesteigerter Sicherheitsstufe. Stichwort „Teich“.
    Nicht lange, und hier erscheint der erste enigmatische Artikel.

  87. womit wir wieder nahe bei Godwin wären… Die Schavanabstimmung fehlt selbst mir noch als Puzzleteil…😉 Wahrscheinlich waren die Argumente, die gleichen, wie 4 Tage vor meiner VroniPlag Wiki Gründung. ‚Mach was du willst, aber mach es nicht hier…‘😉

    „Vollpfosten bekommt man nicht in Bewegung, weil die stecken zu tief in der Erde.“ soll mal ein unterlegener Beobachter einer solchen Abstimmung geflucht haben…

  88. Tja Erbloggtes. Hier stehen wir nun mit dem Krötenbein. Typischer Fall von
    HAKHU EDMWY UHNO? +++++
    VMSEA BMMEK WUAZA OUBIF PCBSB RRKRL IBRJX CWJDF MVUOY PPYVH FGMQ TPN

  89. …hmmm. Hat Kröte jetzt WordPress kaputt gekriegt? Wir brauchen einen neuen Kamin für alte Beine…

  90. +++++ JMKDC GFMZW HYMIP GNYXU QHAJO BRVVM DJNOK XUGDN SIZRZ HUPQW OGMQO RJXGA HJYED CAMHB DTZNQ NMJBE +++++
    Gibt es eigentlich ein Gesetz gegen die Kommunikation mit Enigma-Codierung?

  91. Tschulligung, Teich war eingefroren…

    +++++ VVAFT VPREC SHFTO KNTOV DJDII QQVVM DASOG IJMG ++++

    SPGIU RKYFI HJKIQ DLSWH YLWGV TATRU XZQOW CQMSJ ZXNRH LMXSN WNVVN ULZ

    JZATC GFNGM YXPQU IJTHM PBPCC VKVNV VENIG CWJDE KDYNN PSGKL FXRBZ HLSZB JDW

  92. Todsicherer Spamfilter.

  93. Nachtrag zu den Psychogrammen der VP-Riege:
    bezüglich Deiner Anfrage an @PlagDoc auf twitter hat auch @vplagger Senf beigegeben:

    Der bei weitem „interessanteste“ Twitter-Account im „Dunstkreis“ VP/GP ist ja @vplagger, ein Account mit bemerkenswerter Geschichte:
    Der ehemals offizielle Kanal des GuttenPlag-Wiki (@GuttenPlagWiki) mischte zu Zeiten der Auseinandersetzung um Vroniplag recht tendenziös zu Gunsten der VP-Admin-Liga mit, die Tweets waren nicht abgestimmt, nicht offiziell auf GuttenPlag dokumentiert und erkennbar keine Mitteilungen der/für die GP-Gemeinde mehr.

    Dies hat in der Folge auf GP zu Protesten geführt.
    Statt @GuttenPlagWiki nun komplett einzustellen, wurde der Account umbenannt zu @vplagger. @vplagger seinerseits führte die tendenziöse und distanzlose und oft zynische Twitterei zugunsten der VP-Führung und zulasten jeglicher Kritik natürlich nahtlos weiter.

    Wer aber nun der Betreiber von @GuttenPlagWiki damals und dem in @vplagger umbenannten Account heute ist, zeigt folgender Tweet:

    Der Betreiber ist KayH, ehemaliger Bürokrat und immer noch Admin in Vroniplag-Wiki.

    Eine Schande, dass er den offiziellen Kanal von GuttenplagWiki für Trollereien mißbraucht (hat). Dies stellt ihn auf genau dieselbe Stufe wie Heidingsfelder, der dies mit dem @VroniplagWiki-Account tut, und seine beständige Kritik an Heidingsfelder diesbezüglich ist nichts weiter als Ausdruck einer Psychogramm-relevanten Doppelmoral.

    Was ebenfalls recht unangenehm aufstößt: der Kanal @GuttenPlagWiki wurde umbenannt, und KaH konnte diesen *mit allen Followern*, die ehemals Guttenplag-News erhalten wollten, fortführen.

    Nun hatte KayH ja bis Dezember auch einen eigenen Vroniplag-Twitterchannel: @VpKayH. Nach seinem ersten Ausscheiden aus Vroniplag Wiki wurde dieser Account eingestellt, die Twitterei ging aber unter @GuttenPlagWiki und später unter @vplagger weiter, kein Wunder: hat sich doch die Basis, auf der KayH seine kruden Ankündigung dem Volk näher bringen kann, um den Faktor 30 vergrößert.

    Hatte @VpKayH zu Zeiten seiner Einstellung magere 16 Follower, sind es heute noch 480 unfreiwillige Guttenplag-Follower, die er mit seinen Weisheiten bedenken kann. Hier spielt wohl auch @PlagDoc eine unrühmliche Rolle. (http://twittercounter.com/VpKayH)

    Ein bemerkenswerter Coup, der nicht nur ein Geschmäckle hat, nicht nur „kräftig dünstet“, sondern zum Himmel stinkt, was Aufrichtigkeit gegenüber der Plagwiki-Gemeinde angeht, jedoch ein schlüssiges Fragment hinsichtlich der Psychogramm-Betrachtung der VP-Admin-Riege liefert.

  94. Vielen Dank, sehr amüsant! Bei der Doppelmoral stimme ich voll zu. Am 16.2.2011 habe ich etwas über die Verwendung des Wortes „Moral“ in Guttenbergs Dissertation geschrieben.
    Twitter ist für Dokumentation und Persistenz leider völlig ungeeignet. Ich nehme aber mal an, dass die hier (automatisiert) zitierten Tweets auch erhalten bleiben, wenn sie dort gelöscht werden. Mir jedenfalls wird beim Klick auf die Links auf Twitter angezeigt: „Sorry, Du bist nicht berechtigt diesen Status zu sehen.“ Vielleicht hat der Accountinhaber mich ja blockiert, damit ich kein Tweet-Psychogramm ausarbeite? Sehr lustig, dass mein Blog die Tweets dann zitieren kann.
    Was ich noch nicht verstanden habe, ist die unrühmliche Rolle von @PlagDoc. Da zeigt mir der Link nichts zu an.

  95. zu PlagDos Rolle: er wird der Umbenennung des Accounts wohl zugestimmt haben. Das ist leider etwas intransparent. Stillegen von GuttenPlagWiki wäre die entschieden sauberere Lösung gewesen.

  96. Vor Neid zerfressen. Plagiate sind für „Plaqueiator“ wirklich nicht so wichtig. Viel wichtiger ist anscheinend der Hass auf auf das Pseudonym KayH. Das passt hervorragend zu meiner Trauma-These.

  97. Wundert Dich das? Wenn man wegen Person X nicht an Ziel Y arbeiten kann, wird Person X prioritär zur Verfolgung von Ziel Y.
    Traumata entspringen aus emotional besonders bedeutenden Konstellationen. Aber wie Du das Verhältnis von Neid und Hass zu einem Trauma erklären willst, das erscheint mir wenig erfolgversprechend.

  98. Ein Proteststurm sondergleichen war das damals im GuttenPlag-Forum. Kann man hier http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Forum:Twitter_Account sogar noch nachlesen. Interessanterweise kam das laue Lueftchen von einer IP-Adresse, die durch keine sonstige Mitarbeit im Wiki aufgefallen war und die dann offensichtlich im Anschluss den Twitter-Account unter http://twitter.com/GuttenPlag_Wiki erstellte. Wird doch nicht etwa Plaqueiator sein, der dort gerne ueber Schavan und Klicken twittert und sich jetzt von PlagDoc abgestraft fuehlt?

  99. Könnten wir hier noch ein Sofa aufstellen, und jeder legt sich mal drauf und beschreibt sein Trauma, was ihn bedrückt, was ihn umtreibt?

  100. @Erbloggtes: Warum kann denn Plaqueiator wegen KayH nicht an seinem „Ziel Y“ arbeiten? Hat der den unterbringen lassen – in einer geschlossenen Anstalt? – ohne Internetzugang? Und was ist genau sein „Ziel Y“?

    Bei der ganzen Debatte hier wundert man sich ja eh, warum die Beitragenden so an Vroniplag kleben, immer wieder einen selbstverschuldeten Nutzerschwund feststellen sowie den Untergang prophezeien, gleichzeitig jedoch nicht in der Lage sind, ihre eigenen, zahlreichen Wikis zu grossen Zielen zu fuehren. Die duempeln allesamt von Anfang an nur so vor sich hin, obgleich sie doch von Leuten gegruendet wurden, die offensichtlich wissen, wie das alles richtig geht.

    Aber gut. Ich sehe, hier in den Diskussionen geht es mehr um Gruppentherapie, nicht so sehr um das eigentliche Thema, das alle im Mund fuehren. Vielleicht erklaert das diesen Widerspruch.

  101. Ich habe kein Wiki (aber habe jetzt mal den Weg der Meldung eines Plagiatsverdachts direkt bei der Universität ausprobiert; sehr interessante Erfahrung). Ich warte mal, ob das Sofa genehmigt wird.

  102. Wenn man von Neid, Hass und Trauma spricht…
    Dass Plaqueiator die erste von mehreren IPs in der Diskussion zum Twitter-Account gewesen wäre, erscheint mir reichlich unwahrscheinlich. Andere Akteure lassen sich da schon leichter identifizieren.
    Ich finde ja auch persönliche Trolling-Accounts besonders spannend. Es gibt da so ein paar Pappenheimer, die das öfter machen. Auch dumm stellen ist dabei ein beliebtes Mittel. Und ohne Umlaute, ha!
    Das „eigentliche Thema“ wird bei sorgfältiger Interpretation der entsprechenden Äußerungen recht gut deutlich, meinen Sie nicht?
    Der Vorteil bei der Online-Gruppen-Therapie ist ja, dass jeder immer schon auf der Couch liegt. Nur die Bereitschaft zur Selbsterkenntnis, die ist unterschiedlich ausgeprägt.

  103. Tyrannosaurus Rex

    Wie wahr!

  104. Ich werte das als Nein zum Sofa hier. Mein aktuelles Therapiebedürfnis war wohl den Äußerungen von Drhchc geschuldet. In ein paar Tagen sollte ich das überwunden haben. Der virtuelle Schneefall hier wirkt übrigens auch sehr beruhigend🙂

  105. Plaqueiator wird uns sagen koennen, ob er die erste IP war oder die zweite. Und ob er @GP_W betreibt oder nicht. Und @Erbloggtes wird uns dann sicher eine gute Interpretation liefern koennen. Zu den Umlauten. Ziwschen den Zeilen. Aber vielleicht mischt sich auch @goalgetter32 wieder ein, wenn er sich durch den bayerischen „Psychatrie (sic!)“-Komplex gekilckt hat.

  106. @Erbloggtes: Mal ganz direkt gefragt: Haben Sie eigentlich eine Erklaerung, warum Herr Heidingsfelder Ihre Blogbeitraege immer wieder toll findet? Ist Ihnen das evtl. auch manchmal peinlich?

  107. Ja, habe ich. Bei allem Respekt bringe ich ihm ein Mindestmaß an Respekt und Verständnis entgegen. Nein, peinlich ist mir das nicht.

  108. Dann wuerde ich sagen: Glueckwunsch. Hier hat zusammengefunden, was zusammengehoert. Wenn man ihren Thesen folgt, dann gehoert der Plagiatsbloggerei eh die Zukunft. Da man keine Stats sehen kann, laesst sich sowas auch intim organisieren. Und Intimitaet ist eh etwas, das im Internet massiv unterschaetzt wird.

  109. @Erbloggtes: Sie haben hier drei Dauerkommentierer: Heidingsfelder, Plaqueiator und Kroete. Ein intimer Kreis. Zählen wir Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach – der auffallend still ist z.Z., aber viielleicht hat er gerade bei einer Gala einen Stich mit seiner Frau zu machen – dazu. Dann haben Sie vier.

    Kann man Sie eigentlich demnächst auf einer Auftsellungsversammlung der Piratenpartei sehen? Oder machen Sie grundsaetzlich nur Familienaufstellungen?

  110. Sechs Kommentare binnen sechs Stunden machen eigentlich Sie zu meinem Dauerkommentierer. Noch dazu versuchen Sie, alle anderen Teilnehmer aus der Gruppentherapie zu vertreiben (natürlich ohne dass Sie selbst irgendwelchen Bedarf hätten).
    Neid, Hass und Trauma sind noch lange kein hinreichender Grund, die Gattin des Herrn von Eichenbach in Ihre obszönen Körperwelten hinein zu ziehen.

    Dabei haben die anderen Teilnehmer doch wirklich interessante Sachen zu sagen. Interessiert es Sie gar nicht, was Kroete beim Versuch erlebt hat, einen Plagiatsverdacht direkt bei der Universität zu melden? Mich interessiert das ungemein. Ich bitte um Mitteilung, Kroete, gern auch per Mail, Kommentar mit Sperrvermerk oder verschlüsseltem Taubenbein.
    Vielleicht lässt sich ja ein realistischer Weg etablieren, mit dem der Löwenanteil der Plagiate unter Verzicht auf Plagiatswikis abgefrühstückt werden kann. Die Erfahrungen von Stefan Weber machen da allerdings wenig Hoffnung.

  111. 1. Ich kann doch nichts dafuer, dass Theo hier seine Gattin feilbietet: [Link zensiert. Erbloggtes]

    2. Wenn Kroete Erfahrungen teilen moechte, dann ist sie hier richtig.

    3. Und der ganze Rest mit den Plagiaten klaert sich hier schon, Erbloggtes, keine Sorge. Das koennen Sie und Ihre drei, vier Kommentatoren sich schon zutrauen. Die bringen auch diese Schavan zu Fall. Aber ganz sicher!

    4. Sie verzeihen mir, dass ich mich verabschiede? Oder bieten Sie mir einen besseren Tarif an?

  112. Ganz bestimmt bietet der Herr von Eichenbach seine Gattin nicht feil, und erst recht nicht als Plastinat.
    Schavan muss ich hier nicht zu Fall bringen. Das hat ein Einzelgänger bereits geschafft. Die Uni Düsseldorf muss jetzt nur noch die Befunde von „Robert Schmidt“ (oh, Plagiatsdokumentation in einem Blog) im vorgesehenen Verfahren bestätigen. Wenn Sie hier nachlesen, wie verzweifelt die Gefolgsleute Schavans auf ein paar im Spiegel abgedruckte, aber bereits sehr aufschlussreiche Worte reagiert haben, könnten Sie zu dem Schluss kommen, dass das nach Überzeugung von Schavans Getreuen nur noch eine Frage der Zeit ist.
    Wenn Sie darüber hinaus einen Blick in die Dokumentationen werfen würden, könnten Sie auch zu dem Schluss kommen, dass eine Bestätigung der Plagiatsbefunde von Schavanplag sachlich auch völlig gerechtfertigt ist.
    Dafür sprechen auch manche Blogartikel, die so wenig mit dem Plagiatswikisumpf zu tun haben, dass sie Ihnen offenbar völlig unbekannt geblieben sind. Da haben sich ein paar unabhängige Blogger eine Weile mit Schavans Arbeit und den dokumentierten Fundstellen befasst, sich eine sachorientierte Meinung gebildet und die kundgetan.
    Und da meinen Sie, mir irgendwas von Schavan zu Fall bringen erzählen zu müssen? Da können Sie sich ruhig wieder verabschieden. Und beim nächsten mal dann vielleicht als Heiligensfelder wiedererscheinen oder als von Eichenbuch.
    Wenn Sie aber meinen, durch die Verhohnepipelung von Namen den Betrieb hier sabotieren zu können, haben Sie sich geschnitten.

  113. Hey, wir sind bei 108! Wie twitterte @vplagger doch so schön: Go, Exi, Go! Voilá…😉

    @Motte: Worauf soll ich denn bitte neidisch sein? Auf KayHs „Manager“-position bei Vroniplag? Bewahre…
    Und Hass? Nu lass mal die Kirche im Dorf. Plagiate sind mir nicht an sich wichtig. Wichtig ist mir, dass nicht unwidersprochen bleibt, wenn sich Leute an die Spitze drängeln, die nichts zur Sache beitragen, Kompetenz nur vortäuschen, aber Sahne ganz oben ablöffeln.
    Da mache ich keinen Unterschied, ob das jetzt ein Plagiator oder ein Plagiatorjäger ist. Und wo ich jetzt eben Einblick in die Plagiatorjägerszene habe, wieso soll ich da nicht ein bisschen für Gegenwind sorgen? Etwas Licht auf dieses Geschäft werfen? Fragen stellen?
    Ganz ehrlich, sich zurücklehnen, ein bisschen die Klappe aufreißen und die „Arbeit“ anderer zu kommentieren, ist so was von viel weniger anstrengend als mühsam Plagiate zu fragmentieren, Literatur zu beschaffen, zu sichten. Ich weiß wovon ich rede, weil ich letzteres auch lange genug gemacht habe. Jetzt bin ich halt auch auf die Couch gewechselt, so zur Entspannung in meiner Freizeit kommentiere ich die Plaggerszene.😉
    Wußtet ihr übrigens, wer die absolut aktivsten 3 Twitterer der Plaggerszene sind? Heidi natürlich, dicht gefolgt von KayH und dahinter Klicken. Ein Club Gleichgesinnter?
    @vplagger hat mehr Tweets als KayH Edits im Wiki in der Zeit seit seinem Wiedereinstieg. Allerdings sind @vplaggers Follower wohl nicht recht zufrieden mit der gelieferten Qualität, er hat in den letzten 3 Monten 10% seiner Gefolgschaft verloren.
    Ich hatte einfach das Gefühl, ich hätte Klicken weiter oben bevorzugt behandelt, Heidi war ja hier auch schon dran, hat also noch KayH gefehlt. So what?😉

    @Plasti: nein, ich habe im GP-Forum nichts zu diesem Thema beigetragen, weder mit Sockenpuppe noch mit IP. Das ist anderen (zurecht) sauer aufgestoßen. Das mit dem Bullensperma ist ja echt widerlich…
    Ich werd auch mein Lebtag nicht mit Twittern anfangen. Am Ende nähme sich noch irgendwer meine bescheuerten Tweets vor…😉
    Du hast recht, ich komme immer wieder auf VP zurück. Schließlich habe ich dort ein paar Monate unbezahlter Vollzeit-Arbeit stecken, die sich die Figuren da unter den Nagel reißen wie der Plagiator seine Quellen ausplündert. Da sind sie halt mit mir an den Falschen geraten. So gesehen bin ich immer noch im selben Geschäft.🙂

    @Erbloggtes: also der Schluss von X auf Y ist ein Trug… Y hat sich wegen des immensen Arbeitsaufwandes für mich erledigt, hatte ich bereits mehrfach verkündet. Außerdem ist Dein Server undicht, es schneit rein. Ungemütlich!

    @Kröte: wenn Erbloggtes hier ein Sofa genehmigte, wäre das sowieso nur Deins. Wir anderen hätten nix davon. Gibs doch zu!

    @Plasti, Motte: zur Sache habt ihr euch nicht geäußert.Was haltet ihr denn nun von der Übernahme des GP-Twitter-Accounts? Alles gut so? Hättet ihr auch gern einen Twitter-Account mit 500 Followern geschenkt? Erbloggtes, wie lange hast Du für Deine 150 Follower gebraucht?

  114. Wer sich so lange im Kommentarbereich hier unten aufhält, dass der Schnee bis hierher gekommen ist, kann dann auch mal weiterziehen. Das ist doch kein Nachtasyl hier. Man kann sich hier bloß mal aufwärmen, aber dann muss es auch weiter gehen.

    Ich sehe gerade mit Schrecken den alltäglichen Rassismus, mit dem Klicken dem oben erwähnten Tristan Nguyen in einer Diskussion im VPForum entgegentritt. Da hat der wissenschaftlich offensichtlich sehr deutsch sozialisierte Mensch den Schneid, der heiligen Inquisition entgegenzutreten und zu sagen, dass er in der Monographie gepfuscht hat, der kumulative Teil der Habil aber sauber ist, und nachdem nette VroniPlagger ihm für seinen Mut gedankt und leise Zweifel an seiner Darstellung angemeldet haben, hat Klicken nichts besseres zu tun, als ihm mit lächerlichen vietnamesischen Sprichwörtern zu antworten.
    Nicht dass es diese Sprichwörter auch in Deutsch gäbe! Sie lauten: „Ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb.“ und „Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab“. Aber nein, Klicken setzt einen dicken deutschen Bürokratenstempel „Du bist Vietnamese.“ unter Nguyens Namen, und transportiert damit und mit den Sprichwortinhalten die Anweisung „Verhalte Dich entsprechend!“
    Klicken nimmt sich wohl ein Beispiel an den „besten“ deutschen Kolonialbeamten, die zu Kaiser Wilhelms Zeiten den Eingeborenen mal so richtig zeigten, wo ihr Platz ist. Und die Menge grölt dazu.
    Man hätte Nguyen vielleicht warnen sollen, dass er, indem er im VPForum etwas schreibt, sich in ein Gebiet begibt, das sich gerade rasant in Richtung einer „national befreiten Zone“ entwickelt, in der vorzugsweise Qualifikationsarbeiten von Leuten mit „irgendwie fremd“ klingenden Namen untersucht werden.

    Das ist schon erstaunlich, wie die Gruppendynamik die Umstehenden dazu nötigt, auf den rassistisch Angegriffenen noch drauf zu schlagen und zu spucken. Wahrscheinlich würden sie das auch noch verteidigen mit Sprüchen wie „ist doch wahr“, „Plagiatoren verdienen keinen Respekt“ oder „hat er nun plagiiert oder nicht?“

  115. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    Ich distanziere mich aus guten Gründen von dieser fruchtlosen Diskussion. Zu Herrn M. Heidingsfelder habe ich eine reservierte Einstellung, und seine Gehilfen sind mir suspekt. @Erbloggtes, das uns hier alle unterschiedslos zu Wort kommen lässt, hat bereits meine Einladung zur Premiere des Melodrams „Merna Seemüller“ erhalten und sein Erscheinen zugesagt. Ich überlege auch, ob ich den gehetzten Würzberger Honorarprofessor Günther Keil ebenfalls einlade, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen.

    Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  116. Tyrannosaurus Rex

    Hach, Erbloggtes! Sie meinen doch nicht ernsthaft, man würde so etwas in den inquisatorisch-mafiös-häretischen feudal-diktatorischen zentral-kompromittierenden Auto-Theo-Pluto-Bürokraten-Strukturen des Zentralkomitees der Wikia-Tyrannis ernst nehmen! Mohammed Mursi eine Rassist? Ich gröle mal mit und bin auch schon am sabbbern. Können wir jetzt wieder auf die Schavan spucken?

  117. Mir ist Twitter völlig egal. Eine kleine abgeschlossene Welt, aus der ab und zu mal ein bisschen in den Rest des Internets schwappt. Und Ihre Meinung?

    Ganz spannend finde ich die aufgedeckte Naziverschwörung im Vroniplag Wiki. Vielleicht könnten Sie das in einem ausführlichen Blogeintrag noch näher erläutern, welche Schlüsse daraus gezogen werden sollten.

  118. Ah, eine Naziverschwörung sehen Sie da? Interessant. Legen Sie sich auf die Couch und assoziieren Sie frei! Was macht das mit Ihnen?
    Und was meinen Sie zu den Sprichworten “Ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb.” und “Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab”?

  119. Was ist es denn sonst? Das Vroniplag Wiki ist eine Ansammlung Rechtsradikaler. Angeblich wird für die Einhaltung wissenschaftlicher Standards gekämpft, in Wirklichkeit geht es denen aber wohl nur darum, erfolgreichen Menschen mit Migrationshintergrund das Leben zu zerstören.

    Diese Sprüche sind eine Schande für das Vroniplag Wiki. [Rest entfernt. Irgendwann ist auch Schluss, sonst schreiben Sie sich noch um Kopf und Kragen. Erbloggtes]

  120. Puh, wie kommt man überhaupt dazu, die Abstammung einer Person in diesem Zusammenhang zu thematisieren und dann dort so etwas auf Vietnamesisch zu schreiben? Ja, ja, es geht nur um die Wissenschaft… Ich bin dann mal kotzen.

  121. Jetzt raten Sie doch mal warum Annette Schavan und auch Peter Ernst Sensburg von den jetzigen Administratoren geschützt werden. Richtig, weil diese keine Menschen mit Migrationshintergrund sind. Bei Annette Schavan ging das noch besser als bei Peter Ernst Sensburg. Als die jetzige Führerschaft bemerkte, dass sich einige eifrige Menschen wirklich der Wissenschaft verschrieben hatten und auch die Plagiatsfälle echter Deutscher bearbeiten wollten, da plötzlich wurden diese abserviert, geradezu „herausgemobbt“. Und dieses Mobbing setzt sich auch heute noch fort.

    Beide von mir genannten Personen gehören übrigens der CDU an, was dann auch logisch schlüssig erklärt, wer die Plattform und die dortigen Meinungsführer bezahlt: Entweder eine konservative Splittergruppe in der CDU oder eine der CDU sehr nahestehende Gruppierung.

  122. Wenn Sie meinen. Ich habe ja auf konkreten Alltagsrassismus hingewiesen, aber wenn Sie daraus so weitreichende Schlussfolgerungen ziehen wollen, werde ich Sie nicht daran hindern.
    Beachten Sie aber dabei Ihre Wortwahl. Was ein „echter Deutscher“ jenseits des Passes sein sollte, müssten Sie schon erklären. Was ich aber vermute, was Ihnen da an Äußerungen vorschwebt, werde ich hier nicht veröffentlichen.

    Vielleicht müssen Sie auch nochmal über Ihre Erklärung nachdenken, wie das Verhältnis zwischen Autoren mit fremd klingenden Nachnamen und traditionellen deutschen Nachnamen bei VroniPlag zustande kommt. Dass die CDU dafür bezahlt, erscheint doch recht unwahrscheinlich.

  123. Hervorragend. Schön, dass Sie diesen Punkt mal ansprechen, Erbloggtes.
    Dazu auf die Schnelle ein paar Zahlen:
    Laut Wikipedia beträgt der Anteil der in Deutschland wohnhaften Menschen mit „Migrationshintergrund“ 2009: 19,6%.

    Auf VP insgesamt bearbeitete Fälle von Autoren mit Migrationshintergrund, nur schnell vorurteilsbehaftet festgemacht an den Namen: 38,9% (14:36),
    davon
    – 2011: 26% (5:19)
    – 2012, nach dem Weggang der meisten Vernunftbegabten: 52,9% (9:17)

    Wenn man nun den Umstand in Betracht zieht, dass die Akademiker mit „Migrationshintergrund“ mutmaßlich ziemlich unterrepräsentiert sind im Vergleich zum Anteil in der Durchschnittsbevölkerung und, richtig beobachtet, Klickensche aufs persönliche Merkmal des „Migrationshintergrundes“ abgestellte Spitzen unwidersprochen bleiben, läßt sich welcher Schluß ziehen?

    Erbloggtes, übernehmen Sie, spitzen Sie die Feder. Hier unten ist es zwar etwas wärmer, aber auch recht dunkel.

  124. Na ein „echter Deutscher“ ist ein Mensch ohne Migrationshintergrund, das ist doch völlig klar. Oder Sie kennen den Alltagsrassismus doch weniger gut als Sie vorgeben.

    Und es ist nicht die gesamte CDU. Eher die Erzkonservativen. Oder meinen Sie etwa, dass Schavan das ganze Ding aus ihrer Privatkasse bezahlt?

  125. Motte, Ihe Aufgebrachtheit in Ehren, aber ich denke, eine Verschwörungstheorie wird dem Kern des Problems nicht gerecht, das eigentlich noch viel schlimmer ist, da real.
    Verschwörungstheorien ziehen die Dinge ja eigentlich ins Irreale und helfen tatsächlich den Protagonisten, weil von des Pudels Kern abgelenkt wird.

    Die spannende Frage ist, wie es von Guttenberg bis hin zu Nguyen zu dieser Entwicklung kommen konnte. Dies darzustellen, auf dem Hintergrund intransparenter und willkürlicher Auswahl der Fälle, Zensur, Umkehrung des PÖL-Prinzips, Wegdrängen von Mitarbeitern, wäre doch eine spannende Aufgabe, die Sie vertrauensvoll in die Hände von Erbloggtes legen können.

  126. „Just because you’re paranoid doesn’t mean they aren’t out to get you.“

  127. Auch aufschlußreich: die Ereignisse um den Wikipedia-Artikel Nguyens. Dort löscht ein gewisser „Krantnejie“ seit 3.12. den halben Werdegang Nguyens, angeblich wegen fehlender Belege, um die Hälfte auf das Vroniplag Nützliche und setzt den Plagiatsverdacht prominent rein, gefolgt von der klar skandalisierenden Wertung desselben.

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tristan_Nguyen&action=history

    (Heidi übernehmen Sie! … aber bitte in der Wikipedia)

  128. Tyrannosaurus Rex

    Liebe Sophisten, Pharisäer und Mulitmoralisten!
    Lieber Hermeneutiker, Psychologen und Profiler!

    Ich weiß jetzt, weshalb nicht weiter an Schavan gearbeitet sird. Da fehlt ganz klar der Migrationshintergrund.

    Den fatal hohen Auländeranteil hatte einst schon ein werter User namens Drabe messerscharf festgestellt.

  129. „Na ein “echter Deutscher” ist ein Mensch ohne Migrationshintergrund, das ist doch völlig klar.“ – Ich hoffe, dass diese Aussage nicht ernst gemeint war. Es fällt mir gerade sehr schwer, dies hier zu erkennen.

  130. Schon eine erstaunliche Wendung, die die Diskussion hier gerade nimmt. Aus Ghostwriter-Kreisen ist schon sehr lange bekannt, dass Studierende, die nicht Muttersprachler sind, vermehrt auf die Dienste von Ghostwritern zurückgreifen. Das ist wohl auch leicht erklärt: Die sprachliche Unsicherheit führt schnell zu entsprechenden Schreibhemmungen. Wer nicht auf entsprechende Dienste zurückgreift, wird mit einer gewissen höherer Wahrscheinlichkeit die Plagiatsalternative in Betracht ziehen. Insofern mutet es reichlich tendenziös an, wie hier Erbloggtes und Plaqueiator Fakten und zugleich Interpretationen dieser Fakten liefern, die in Aussagen der Form münden, es entstehe hier eine “national befreiten Zone“. Wie sollte man das nicht als „Nazivorwurf“ interpretieren?

    Das alles kann man als aussenstehender Betrachter des Wikis und dieses Blogs nur noch mit Kopfschütteln quittieren. Die letzten Beiträge verraten mMn mehr über die Engstirnigkeit und den Mutwillen zur Kritiker der Schreibenden als über das Wiki und seine Entwicklung. Wenn etwas hier abstoßend ist, dann das.

  131. @TRex: Drabe hat das – offensichtlich weitsichtig – bereits Anfang Juni 2011 gefragt beim Stand von 6 untersuchten Arbeiten (3 aufeinanderfolgende waren von „MH“-Autoren). UB lief ja fast unbemerkt.

    Die „Jagd“ auf Migranten(dissen) hat ja 2012 erst richtig begonnen, wie die Zahlen nahe legen. Für die Anrede „Pharisäer“ suchen Sie am eher das Forum auf VP auf.

    Also: wie kommt es zu diesem exorbitant gestiegenen „Migrantenanteil“ von 52%?
    Wie könnte VP einer Schlagzeile begegnen á la
    „Vroniplag beweist: Migranten sind überdurchschnittlich in Promotionsbetrug involviert.“?

  132. Auch noch eine Anmerkung zu Plaqueiators Interpretation der Fakten: 1. Willkürliche Auswahl der Fälle: Wer macht das und wie genau funktioniert das in einem Wiki? Welche Fälle wurden willkürlich nicht behandelt? Wo kann man das nachlesen? 2. Zensur: Auch da wüsste ich gerne, wo und wie diese genau stattfindet? Muss ich mir das so vorstellen, dass durch diese Zensur die o.g. Fakten geschaffen werden? Wie genau funktioniert das? 3. Umkehrung des PÖL-Prinzips: Seit wann ist Veronika Saß eine PÖL? Wie konnte folglich das Prinzip umgekehrt werden? Sollen die Fälle, die nicht von Prominenten stammen, wegzensiert werden? Wer entscheidet das? Und nimmt man nur die PÖLs des Wikis: Welche „Quote“ ergibt sich dann bei deinen o.d. Berechnungen? Tatsächlich eine deutlich andere?

    Ich denke, wenn du ehrlich diese Fragen beantwortest und aufhörst, mit dem Schaum vor dem Mund hier zu schreiben, könnte man die Fakten mal wirklich sachlich hinterfragen und evtl. feststellen, dass es nicht ohne Grund an vielen Hochschulen in Deutschland spezielle Schreibtrainings für Nichtmuttersprachler gibt und hier evtl. weiter verstärkt werden muss, weil dieser Personenkreis effektiv benachteiligt ist und nicht die spezifische Förderung erhält, die u.U. schlicht notwendig ist.

    Aber aus den bisherigen Beiträgen von Dir hier habe ich nicht die Hoffnung, dass du dazu bereit bist. Hier zeichnest du wirklich ein Bild von dir, das mich sehr stark irritiert.

  133. Nicht Muttersprachler? Was soll das denn jetzt? Schon mal in den Lebenslauf von TN geschaut? Bitte, lasst das hier alles Satire sein. Ich brauch kein Sofa mehr, ich brauch einen Sandsack.

  134. Na, das ist ja mal ne Position von kahrl22. Die Schlagzeile für die Bild ist fertig: “Vroniplag beweist: Migranten sind überdurchschnittlich in Promotionsbetrug involviert.”
    Ein Experte sagte unserer Zeitung: „Die sprachliche Unsicherheit führt schnell zu entsprechenden Schreibhemmungen.“
    Und ein Gewissen? Ach, das haben nur Bildungsministerinnen…

  135. Tyrannosaurus Rex

    Also, mal zum VroniPlag Institut für Plagiatsforschung: Wahrscheinlich war die Tyrannis zu blöd, um zu kapieren, dass man ein von Wikia gehostetes gemeinnütziges und gemeinfreies Wiki nicht unbemerkt zum VP Institut für Plagiatsforschung machen kann. Die glauben ernsthaft, es werden noch Millionen fließen, wenn die Schavan weiterhin verschont wird. Jedem Nichtsalaphisten war natürlich klar, dass es die seit vielen Jahren geforderte Clearing-Stelle nie geben wird. Wurden solche Forderungen nicht längst abgelehnt? Egal. Geld und Schavan regiert die Wikia-Welt, glauben die (Wir sind da natürlich schlauer). Deshalb bleibt Schavan ein Analyseraum-Geheimnis. Die sind sogar so blöd, zu denken, das merkt niemand. Sonst wird doch so gerne alles bei Vroniplag gelöscht! Und in Ihrer Blödheit hatten Einige sogar mitgearbeitet, gesichtet und Literatur beschafft. Die wussten wohl gar nicht, wer As war. Jetzt fehlt nur noch der Grund, weshalb die nicht so blöd waren, As nicht trotzdem auf die Home zu setzen. Willkür? Nee, das wäre viel zu unspektakulär, wie Erbloggtes in seiner wieder einmal sehr treffenden Analyse hervorragend klarstellt. Ich glaube ja, so hat man noch ein Druckmittel, um die Schavan zu erpressen: Entweder VP-Institut oder Home-Verlinkung! Man erkennt nun eigentlich auch, wie unorganisiert die Geheimabteilung des BMBF (Abteilung für akademische Migrationsprobleme) ist, die Wir mit unseren Steuergeldern finanzieren. Warum sollte es eine offizielle Plattform geben (zugangsbeschränkt, mit eigenen Lizenzrechten)? So arbeitet man nicht beim BMBF, und die Zensur funktioniert doch bislang prima! Ich frage mich jetzt nur, was wir schlussfolgern müssten, wenn As schon längst auf der Home wäre? Eigentlich das Gleiche, denn alle unsere Beweise blieben davon unberührt. Also, ich hätte dann z. B. gesagt, die wollen die Schavan fertig machen, weil die nicht willig war, ein Vroniplag Institut für Plagiatsforschung zu spendieren. Entweder aus Rache, oder, damit es schnell einen Nachfolger gibt, der dann das VP-Institut bezahlt. Mit meinem Lieblings-Viebig-Zitat verabschiede ich mich vorläufig wieder in die vorweihnachtliche Scheinheiligkeit: „Sich da auf Prinzipien und wissenschaftliche Vorgaben zu berufen, ist einfach weltfern.“ (VIP-Raum, 6.5.12).

  136. @Erbloggtes: Sie und ein paar andere hier würden sicherlich lieber die Schlagzeile „Nazis unterwandern VroniPlag und machen Hatz auf Migranten“ in der taz lesen. Allerdings glaube ich, dass selbst die taz ihren „Thesen“ nicht wirklich folgen würde. Dazu bräuchte es schon ein paar belastbarer Argumente, um die sie augenscheinlich etwas verlegen sind, sonst würden sie sie bringen, und nicht einfach unterstellen, dass die beschriebenen Fakten ihre natürliche Interpretation gleich mitbringen.

  137. kahrl, ich finde auch, Deine Rechtfertigungen haben einen merkwürdigen Beigeschmack.
    Zunächst einmal deute ich nicht im Sinne einer Theorie á la Motte. Es wäre viel zu einfach, zuzulassen, dass das Problem ins Lächerliche gezogen wird, wie es hier ja verzweifelt versucht wird. Ich formuliere zugegebenermaßen pointiert und provokant, wie ich finde zurecht.

    Die Zahlen sind nun mal so, und ohne Erklärung kann das böse ins Auge gehen. Erbloggtes hat mit seiner Beobachtung von Klickens Einlassungen ein Unbehagen formuliert, das ich bei der Betrachtung der Fälle schon länger gespürt habe, dem ich aber seither nicht nachgegangen bin.

    Dass Dich meine Provokation irritiert, finde ich gut, ich finde auch gut, dass die Grabesstille von Seiten VP aufgebrochen wird, und ja, ich fände auch Konsequenzen und ein Umsteuern richtig, so lange das möglich ist. Nicht erst seit meinem Weggang dort fordere ich Transparenz ein. Der Umgang mit den MENSCHEN, die hier Fehler gemacht haben, ist kein Spielplatz für aggressive Narzissmen á la Klicken.

    Die Diskussion um Veröffentlichung von Arbeiten von Nicht-PÖLs (PÖL=Person des öffentlichen Lebens) wurde damals hart geführt und um einen Kompromiss gerungen. Vor nicht mal einem Jahr mußte eine Erklärung gefunden werden für jede Arbeit, dessen Verfasser nicht in der Öffentlichkeit stand.
    Bei Vroni war es ihr Auftauchen in der Klatschpresse, bei UB der Umstand, dass er zuvor eine Funktion bei der SPD hatte. Mancher hat die Veröffentlichung dieser Arbeiten nur mit Bauchschmerzen gesehen. Und damals gab es für die „Migrantendissen“ immer stichhaltige andere qualifizierende Merkmale zur Veröffentlichung als ihre Herkunft. GC und BDS waren Abgeordnete. MM war ein historischer Fall und zudem einflußreiche Funktionärin.
    Heute scheint sich die Zielrichtung komplett gedreht zu haben, wenn Plagprof in einem Interview äußert (ich zitiere aus dem Gedächtnis), daß die Zeit der Politikerdissen zuende wäre. Es kommen nur noch Non-PÖL Arbeiten auf den Index, wo man sich fragt, was gerade diese für VP qualifiziert. Es fehlen jegliche Kategorien. Ein Außenstehender sieht hier die Namen.
    Wie TRex bereits andeutete, war das bereits für Drabe damals ein Problem, wie könnte es heute keines sein? Eines unter vielen, man kann dieses Unbehagen gar nicht komplett fassen, was einen beschleicht, wenn man sich die Vorgänge auf und um VP anschaut.

    Versuch es so zu sehen: Vroniplag hat hier eine Opposition. Eigentlich verfolgen wir dasselbe Ziel, keiner findet Plagiate und Plagiatoren toll. Aber es geht auch um Stil und Methoden.

    Das Problem ist nicht, ob Autoren mit MH „Sprachprobleme“ haben, an sich eine unfassliche Diskriminierung, was Du da aussprichst, das gerade unsere Befürchtung bestätigt, was die Motive der VPler sein könnten.
    Unter den Ausreden der betroffenen Autoren war ja alles, nur eben dies nicht, dass sie der deutschen Sprache nicht mächtig wären. Keine der auf VP veröffentlichten Arbeiten hat sprachliche Defizite gezeigt.

    Aber nehmen wir mal an, es wäre tatsächlich so mit den MH-Autoren Was sagst Du zu Klickens [swearword. bitte vermeiden. Erbloggtes]? Heißt das, man müsse all diesen MH-Legasthenikern in ihrer eigenen Sprache erzählen, wie scheiße sie sind, weil sie es auf Deutsch nicht verstehen? Erfasst Du das Problem?

  138. Hohoho, der König der Tyrannis(chen Echsen) hat wieder zugeschlagen und sich in die Scheinheiligkeit zurückgezogen, aus der er gekommen ist.

  139. Bin gespannt, ob noch jemand auf die Einlassungen, um die es gerade geht, Bezug nimmt, und erklärt, warum das doch alles nicht so schlimm ist. Solange gehe ich nochmal kotzen (das ist ja gerade in).

  140. Selbstverständlich nicht. Stattdessen schicken sich die Herren an, ihr Verhalten unter einem Wortschwall von Nebelkerzen zu begraben.
    Mir fallen da so ein paar bekannte Persönlichkeiten ein, die es vorgemacht haben. Dass jemand damit erfolgreich war, daran kann ich mich nicht erinnern. Nicht mal wenn man die ganzen Großforschungsorganisatoren der Republik mit Nebelgranaten ausschickt, könnte das wirken. Aber die sind ja derzeit ohnehin anderswo beschäftigt.

  141. Ach ja, interessante Lektüre im aktuellen Zusammenhang:

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Diskussion:Goalgetter

  142. @TRex: wie wäre es, einfach mal auf VP ein bisschen Klärung aufgeworfener Fragen zu betreiben? Wie wäre es, wieder drüben ohne selbstauferlegten Maulkorb zu diskutieren und endlich mal Konsequenzen zu ziehen?
    Klicken ist schon länger untragbar für das Wiki: seine verhöhnende Anonyme Plagoholiker Plattform, seine unbedachten Tweets, seine Blockwartmentalität, seine Sperrtätigkeit, Kritikunfähigkeit, seine ad-hominem-Attacken und jetzt seine latente Diskriminierung von Autoren mit Migrationshintergrund.
    Guttenberg ist wegen viel weniger gegangen. Für jeden anderen hätte das, was Klicken sich leistet, zum sofortigen und ewigen Ausschluß aus dem Wiki geführt, und das zu Recht. Könnt ihr gerne intern lösen.

    Und dann erklärt, aber bitte öffentlich, wie es zu 52% „Ausländeranteil“ in 2012 kommen konnte, wenn Euch an dem Ausräumen des Verdachts gelegen ist.

  143. @Plaqueiator: Von Erbloggtes kommen Nazi-Anspielungen, von Dir kommt eine Interpretation der Faktenlage, die diese als bewusst herbeigeführte darstellt. Unterstellen wir aber mal, es stimmt einfach, was VPler ganz am Anfang des Projektes formuliert haben und wie es prominent im Wikipedia-Artikel zu VroniPlag zitiert wird („Nach der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg (Jura, Universität Bayreuth) wurden uns zu Dr. Veronica Saß (Jura, Universität Konstanz) und Dr. Matthias Pröfrock konkrete Hinweise von anonymer Seite zugetragen. Die Hinweise erwiesen sich nach entsprechender erster Prüfung als stichhaltig. Ungeachtet der parteipolitischen Ausrichtung, des Promotionsfachs oder der Universität des Promovierten werden wir bei Vorliegen weiterer begründeter Hinweise diese prüfen und öffentlich transparent dokumentieren.“) und sich ähnlich auch heute noch in den FAQs findet, dann findet dort kein bewusster Selektionsprozess in irgendeine Richtung statt. Vielmehr wäre die Unterstellung, die ihr hier formuliert, genau angezeigt: VroniPlagger müssten solange bewusst selektieren und zensieren, bis die richtige Quote eingehalten ist, da die aktuelle (in einer sehr kleinen Stichprobe) ja einfach nicht stimmen kann.

    In meinem Eingangsstatement habe ich Bezug genommen auf Kenntnisse, die aus dem Ghostwirter-Umfeld stammen und versucht, diese Kenntnisse zu übertragen und zu interpretieren. Vielleicht ist die Interpretation falsch, aber was ist daran so wirklich neu, dass ein akademisch ausgebildeter Muttersprachler zumeist einen Vorteil gegenüber einem Nichtmuttersprachler hat und dieser wiederum gewissen Formulierungs- oder Schreibhemmungen. Das kennen wir alle, wenn wir in einer Fremdsprache schreiben. Aber unterstellen wir auch hier, dass diese These falsch ist und suchen evtl. nach einer weiteren Erklärung für die beschriebenen Fakten.

    Was mich schlicht stört: Erbloggtes stellt ein Faktum fest. Verbindet es mit zwei Postings von Klicken im Forum – die er wiederum direkt als rassistisch interpretiert (Was ist rassistisch daran, dass Klicken offensichtlich Vietnamesisch kann und ein dort gängiges Sprichwort zitiert? Wäre es auch rassistisch, wenn er ein französisches zitiert hätte, ein lateinisches oder englisches?) – und plötzlich wird aus diesem Mix die Interpretation, hier würde von einer Gruppe intentional gehandelt mit der Absicht, Ausländer zu jagen.

    Macht das, wenn ihr das so für richtig und begründbar haltet. Leider sehe ich keine belastbaren Gründe, sondern nur Unterstellungen, die durch nichts gedeckt werden als eure Überzeugungen. Und folgt man dem Diskussionsverlauf hier und in anderen Threads, dann ist eine dieser Überzeugungen: Alles Schweine da bei VroniPlag. Vor allem, seit sie sich entschieden haben, es der Schavan nicht zu zeigen. Vor allem letzteres muss Erbloggtes ja in fast jeden Beitrag einstreuen, der nicht seiner Meinung ist. Ein Universalargument erster Güte. Nur leider kein gültiges.

  144. In der Tat ist das Argument „Seit eine Handvoll VroniPlagger abgestimmt haben, Schavan unter den Teppich zu kehren, sind das ‚Alles Schweine da bei VroniPlag.'“ nicht besonders gut. Es ist aber Ihres, nicht meines.

  145. Als ich mir gerade so einiges durch den Kopf gehen ließ, tauchte diese Erinnerung auf, diese Bezeichnung „Mr. Schwurbel-Inder“ aus diesen VroniPlag-Chatlogs, die mal im WWW aufgetaucht sind und jetzt noch auf Schavanplag Wiki herumschwirren.

  146. @Erbloggtes: Nein, sie kommen nur bei jeder sich bietenden Möglichkeit reflexhaft mit irgendwelchen Schavan-Vergleichen („Und ein Gewissen? Ach, das haben nur Bildungsministerinnen…“). Sie können „Schweine“ einfach durch ein ihnen passend erscheinendes Substantiv ersetzen, wenn sie möchten. An ihrer „Argumentstruktur“ ändert das nichts. Es ändert auch nichts an deren Ungültigkeit.

  147. kahrl, wie erwähnt, keine der Arbeiten auf VP zeigt ein solches sprachliches Defizit. Dein Argument geht an der Sache vorbei.

    Die Fakten wurden von VP geschaffen. Wir graben sie nur aus. Die Stichprobe ist groß genug, um Erklärungsbedarf anzumelden.

    Und bitte frag mal Klicken, ob er vietnamesisch kann. Auf http://en.wikiquote.org/wiki/Vietnamese_proverbs#C findet sich sein erster Sinnspruch fürs vietnamesische Poesiealbum unter „C“, das zweite unter Buchstabe „D“. Viel sprachliche Mühe hat er sich nicht gegeben.

  148. @Plaqueiator: Wie gesagt, es ist eine Interpretation bzw. eine Vermutung. Vielleicht gibt es Studien darüber? Vielleicht gibt es nur den Analogieschluss aus den Kenntnissen über die Kundschaft von Ghostwritern? Vielleicht ist der Analogieschluss falsch? Das müsste man, wenn einen die Frage ernsthaft interessiert, näher recherchieren.

    Festzuhalten bleibt, dass ihr ähnlich gefordert seit, für eure Interpretationen und Vermutungen Gründe anzugeben (und nicht so zu tun, wie das anfangs der Fall war, dass das Fakten seien, die da präsentiert werden). Und in dieser Hinsicht wurde keine meiner Fragen oben von dir beantwortet. Vielmehr operierst du hier mit „neutralen Statistiken“, die eine Unterstellung enthalten: Die Quote und der zeitliche Verlauf können nicht zufällig sein, sondern müssen intentional herbeigeführt sein. Die Quote muesste eigentlich der Quote an insgesamt promovierten Muttersprachlern/Nichtmuttersprachlern bzw. Nichtmigranten/Migranten entsprechen. Alles andere wäre ja Rassismus. Gilt das ähnlich auch für die Frauenquote? Und für die Quote der Fachrichtungen? Dürfen keine Mediziner mehr untersucht werden? Keine Juristen? Ist es gar eine gezielte Kampagne gegen Politologen mit Migrationshintergrund?

  149. Kann ich jetzt auch „offensichtlich Vietnamesisch“? Das Opfer der Verhöhnung weiß vielleicht bis heute nicht, was ihm da vorgehalten wurde.
    Man kann ja auf verschiedene Arten mit der Rassismusfeststellung umgehen. Aber nicht auf alle Arten gleichzeitig.
    Es ehrt Sie immerhin, kahrl22, dass Sie die rationalen Möglichkeiten ausprobieren, statt sich einen Spaß draus zu machen. Wenn Sie, statt das unbedingt entschuldigen zu wollen, mal darüber nachdenken, kommen Sie sicher auch drauf, warum es rassistisch ist, Sonderbehandlung entsprechend des Klangs des Nachnamens durchzuführen.
    Oder wurden andere Diskutanten auch mit beleidigenden vietnamesischen Sprichwörtern verhöhnt?

    „national befreite Zonen“ ist übrigens eine Neonazi-Anspielung. Nazis haben auch kein Patent auf alltäglichen Rassismus. Den gab es schon deutlich länger. Ich verwies auf deutsche Kolonialtradition. Und den gibt es auch weiterhin. Und zwar in kulturellen Praxen, die für VroniPlag offenbar völlig ok sind.
    Aber klar, man kann einfach sagen „der hat Hitler gesagt“, und dann meinen, sachlich begründete Vorhaltungen wären weggewischt. Der hat aber gar nicht Hitler gesagt.

    „Alles XY da bei VroniPlag“ zählt auch nicht zu meinen Argumenten. Ich weiß noch, dass es immer auch Dissens auf der Plattform gab. Die Schavan-Abstimmung ist bekanntlich knapp ausgefallen. 3:2 oder so. „Robert Schmidt“ zum Beispiel, der hat sich vom Tyrannosaurus nicht einschüchtern lassen.
    Auch heute ist die VP-Mitarbeiterschar keine Einheit. Das habe ich auch nie behauptet. Aber dass niemand dem Scharfmacher widerspricht, das ist schon erschreckend, oder nicht? Da muss man sich wahrscheinlich nur als verfolgte Unschuld vom Lande hinstellen und ins Forum schreiben: „Hey, ich kann Vietnamesisch, so what? Und der Erbloggtes, der hat doch was gegen mich persönlich. Und mit dem Heidingsfelder steckt der auch unter einer Decke.“
    Ich habe VroniPlag übrigens schon fundiert kritisiert, als Schavan noch ein ruhiges Gewissen hatte. Hatte sie doch, oder? Aber die strukturellen Defizite, die ich vorher konstatiert habe, als die Klicke und ihre „Rollen“ noch laut gelacht haben, die haben sich im Fall Schavan für alle sichtbar ausgewirkt. Nicht PES ist der Schlussstein in der Glaubwürdigkeitskathedrale des Plagiataswikis. AS ist es. Ein Plagiatswiki, das sich um Seriosität bemüht und dabei mal über’s Ziel hinaus schießt, das konnte man ertragen. Aber wofür soll denn ein Plagiatswiki gut sein, das offensichtliche Plagiate ignoriert? Wofür braucht irgendjemand ein Plagiatswiki, das Fälle mit 0,48% groß rausbringt, aber bei 10% die Augen zu macht, wenn’s der Klicke gerade nicht in den Kram passt?

    Und erzählen Sie nicht, die Fälle, die begeistert untersucht werden, würden nicht ausgewählt. Es ist das Credo von VP, dass nur fragmentiert wird, was die Beteiligten interessiert. AS hat mehrere nicht interessiert, die haben das auch offen zugegeben. Da musste es „Robert Schmidt“ dann alleine machen, auch als das noch auf VP lief. Aber Tn, der interessiert natürlich brennend! Da kann man schon mal vorpreschen, und hoffen, dass sich 10% schon noch zusammenkratzen lassen.
    Bestimmte Fächer werden ja auch zuweilen als Ausschlussgrund für eine Untersuchung in VP genannt. Dann aber eher so, dass die ja ohnehin alle plagiieren, da lohne sich die Einzelfallbetrachtung gar nicht.

    Vielleicht ist es ja so, dass ihre „Kenntnisse über die Kundschaft von Ghostwritern“ den VP-Experten die Vermutung an die Hand geben, dass in Arbeiten von fremd aussehenden Autoren mehr Plagiate sind? Dieses Argument nennt man „Racial Profiling“. Unter deutschen Beamten war das gern geübte Praxis. Für irgendwas muss man ja Kolonialmacht gewesen sein. Allerdings hat ein Oberverwaltungsgericht vor einem Monat festgestellt, dass das grundgesetzwidrig ist.[1] VroniPlag muss sich natürlich nicht nach dem Grundgesetz richten. Ich darf dann aber auch von alltäglichem Rassismus sprechen.

  150. http://de.schavanplag.wikia.com/wiki/Damit_es_nicht_ganz_verloren_geht

    Das sogenannte „Jurawelt-Schwuchteln“-Chatlog, an das Kröte sich dankbarerweise erinnerte und ausgrub. Ich zitiere explizit die Äußerung bezüglich [einem Arzt und Theologen, Name hier unnötig. Erbloggtes]:

    [22:55] hat sich Mr. Schwurbel-Inder aus der wikipedia bedient

  151. Ich reiche hier mal eine Quelle zum Thema nach: „From my experience, three demographic groups seek out my services: the English-as-second-language student; the hopelessly deficient student; and the lazy rich kid.“ (http://chronicle.com/article/article-content/125329/) Lesenswert auch die anschließende Diskussion dazu. Dass die „Kundschaft“ von Ghostwritern ähnlich zu der „Kundschaft“ von VroniPlag ist, hat eine gewisse Evidenz mMn und folglich scheint mir auch der Analogieschluss erlaubt. Konkrete Studien dazu habe ich jedoch bislang keine finden können und mehr kann ich gerade auch zum Thema hier nicht beitragen.

  152. Danke für die Quellen! Die reduzieren den Trollfaktor hier.

  153. Tyrannosaurus Rex

    Erbloggtes, da muss ich mich doch noch einmal zu Wort melden: Das „Racial Profiling“ ist eignetlich nur eine Weiterentwicklung der „DRasterfahndung“. Der passende Foreneintrag vom 14.Juni 2011 wird im Forum nicht angezeigt, da der Forenheader absichtlich entfernt wurde. Das wird so gemacht, wenn Löschen zu auffällig wäre. Sie finden ihn aber, wenn Sie in der Forumsuchleiste nach dem Begriff „DRasterfahndung“ suchen. Sie haben übrigens vollkommen Recht, dass sich VroniPlag nicht nach dem Grundgesetz richten muss. Das Internet ist und bleibt ein rechtsfreier Raum.

  154. Der Grund für die ganze Aufregung ist höchstwahrscheinlich:
    http://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-2-falsche-praemisse

  155. Da steigt er dann wieder, der Trollfaktor. Ein Link auf http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:DRasterfahndung hätte es auch getan, am besten mit Link auf http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Neue_Schwerpunkte_bei_der_Dokumentation%3F wo nochmal auf den Ursprung der „DRasterfahndung“ eingegangen wird. Diese „DRasterfahndung“ basiert auf der sogenannten Rasterfahndung, die gegen Terroristen(!) eingesetzt wurde. Das Bundesverfassungsgericht hat Rasterfahndung aufgrund einer allgemeinen Bedrohungslage sogar nach dem 11. September untersagt. Unter anderem weil damit Kriterien wie Religion, Rasse oder Geschlecht zum Maßstab polizeilichen Handelns gemacht werden können. Und das ist grundgesetzwidrig.

    Worauf basiert nun die VP-„DRasterfahndung“? Auf folgender Theorie: Je mehr „Rechtschreib- und Grammatikfehler, desto größer auch die Verführung zu intellektuellen Abkürzungen – und desto höher dann vielleicht auch die Wahrscheinlichkeit, auf Plagiate zu stoßen.“ (zweiter Link)
    Daraus wurde dann binnen kurzem „Indizien für mangelhafte Sprachkompetenz“ (erster Link) als Anfangsverdacht einer Plagiatsprüfung. Nun erkläre mir nochmal jemand, dass ein fremd klingender Nachname nicht bereits als Indiz „für mangelhafte Sprachkompetenz“ angesehen wurde. Aber selbst wenn das nicht der Fall gewesen sein sollte, ist das Verfahren klar diskriminierend: Nach Leuten mit „mangelnder Sprachkompetenz“ wird also gesucht, um Plagiatoren aufzuspüren?

    Mit einer 11.-September-Rasterfahndung findet man natürlich überwiegend Muslime als Terroristen. Irgendwann glauben dann die Beteiligten, zwischen Islam und Terrorismus würde ein ursächlicher Zusammenhang bestehen. Die wirklichen Terroristen in Deutschland können aber ein Jahrzehnt lang ungestört morden. Schon vergessen?

    Und mit einer „Mangelhafte-Sprachkompetenz-DRasterfahndung“? Wen findet man damit? Ach, über 50% Leute mit fremd klingenden Nachnamen? Überraschung! Dass Schavan nicht in das Raster passt, da reite ich jetzt mal nicht weiter drauf rum, das kann sich ja jeder selbst denken.

    Es ist auch nicht so, dass es gegen solche Vorgehensweisen keinen Widerstand gegeben hätte bei VroniPlag. Aber die Machtstrukturen, die Machtstrukturen… ach, das kennt Ihr eh schon alles, habe ich dutzendfach erklärt.

    Ein Lehrstück darüber, wie alltäglicher Rassismus entsteht, durchgesetzt wird, und zu Verhältnissen führt, in denen sich alle schämen müssen, die daneben stehen und nichts sagen. Oder den „Grund für die ganze Aufregung“ irgendwoanders suchen.

    Jetzt geh‘ ich kotzen.

  156. kahrl, ich weiß ja, was Du sagen willst. Das ist soweit auch bestimmt eine richtige Beobachtung. Greift diese jedoch hier? Ist sie plausibel? Ist sie wahrscheinlich? Die Erklärung muß aus dem Wiki kommen. Wir können hier nur spekulieren.

  157. Die beste Erklärung wird nichts nützen, solange die Prämissen, auf denen selbige aufbaut, die falschen sind.

  158. Erbloggtes, ich fürchte fast, Du kommst um eine Kategorie „Erbrochenes“ doch nicht rum.

  159. Kommentare bekommen keine Kategorien.

  160. @Motte: VP ist aufgefordert, die „richtigen“ Prämissen offenzulegen.

  161. Eben. Schreit das nicht nach einer Zusammenfassung?

  162. Damit auch Leser, die 160 Kommentare abschreckend finden, lesen können, was sich hier für Leute rumtreiben? Vielleicht wenn ich mal wieder misanthrop drauf bin.

  163. Interessant zu sehen, wie hier von Erbloggtes sämtliche VPler in Kollektivhaftung für irgendeinen Thread im VP-Forum – geschrieben überwiegend von genau einem ehemaligen Nutzer und irgendwelchen IPs (also für VP-Verhältnisse: vollkommen resonanzlos) – genommen werden. Zumal überhaupt nicht erkennbar ist, was der erste Link mit dem hier diskutierten Thema zu tun haben soll, abgesehen von der Tatsache, dass es hier um schriftliche Sprache geht.

    Eingangs genannt werden in diesem Thread dann auch noch dummerweise Autorennamen, von denen nur einer auf einen – wie sagt man hier – „MH“ schließen lässt: Chatzimarkakis. Folgt man dann den Links zu den verschiedenen aufgelisteten Arbeiten, so deutet kein einziger der Autorennamen darauf. Auch ist nicht erkennbar, warum die genannten orthographischen und typographischen Mängel als ein Charakteristikum von Dissertationsschriften von Nichtmuttersprachlern gelten sollen in diesem Beitrag, nicht aber als Kennzeichen schlampiger Arbeitsweise (die zuweilen wohl tatsächlich ein Charakteristikum der untersuchten Arbeiten darstellt, ganz unabhängig davon, wer sie nun geschrieben hat). Wie gesagt: keines der Beispiele legt diesen Schluss nah.

    Okay. Ich sehe. Da scheint eine Diskussion des eigentlichen Themas wirklich zwecklos, auch wenn Quellen gern gesehen werden: sie werden offensichtlich überhaupt nicht gelesen, sondern einfach im inzwischen bekannten Raster interpretiert und anschließend verallgemeinert.

    Na, dann hoffe ich doch mal, dass sie sich Erleichterung verschaffen konnten, Erbloggtes. Sie hatten es wohl gerade nötig.

  164. Man kann natürlich auch ignorieren, dass Klicken den angeblich so irrelevanten Thread zur Erklärung des Phänomens angeführt hat.
    Klar, ich so: Kollektivhaftung! Nochmal lesen? So oft es braucht?

  165. Sie brauchen das nicht lesen, Erbloggtes. Mit Tunnelblick bringt das einfach nichts. Sie brauchen sich die Beispiele auch nicht anschauen. Es werden ja ausschließlich Muslime gefunden, völlig egal, was konkret gefunden wurde.

    Nee. Ich glaube, wir kommen da nicht wirklich weiter. An so einer Stelle ist es immer gut, sich für die Zeit des anderen zu bedanken und festzustellen: Wir verstehen uns nicht. Oder wollen uns vielleicht auch einfach nicht verstehen, ganz gleich, wie viel Zeit wir jeweils noch investieren werden.

  166. Ja, man kann auch absichtlich aneinander vorbei reden. Allerdings kann man sich da nie sicher sein.

  167. Solange VroniPlag Wiki von der Mehrheit der Aktiven als ihr Eigentum betrachtet wird, solange wird sich nichts ändern.

    Persönliche Eigeninteressen an der Macht bei VroniPlag Wiki lassen die Öffnung und damit das Wachstum des Wikis nicht zu.

    In der Informatik heißt das imho Deadlook-Situation.

    Wer immer Interesse hat an Plagiatsfällen zu arbeiten, kann sich bei uns melden.
    Man benötigt nicht VroniPlag Wiki um Plagiatsfälle alleine oder im Team zu bearbeiten. Es gibt auch deutlich effizientere Vorgehensweisen zum Ziel zu gelangen. Dieses Jahr liegt VroniPlag Wiki noch ein paar Fälle vorne, aber der Trend spricht für uns.

    Entschuldigt dass ich meinem Ruf als Dauerkommentierer hier nicht nachkommen konnte. Auch heute Nacht bin ich mit der „Psychatrie“ [i.e. Psychiatrie] und speziell Gutachtern aus diesem Fachbereich und ihren wissenschaftlichen Werken genug beschäftigt. Also wenn ein Sofa frei wird, lege ich mich gerne hin – um einmal länger zu schlafen….

    Die Aussagen mit den Verfassern mit Migrationshintergrund teile ich nicht. Einige der untersuchten Autoren haben keine eigene Migrationserfahrung und beherrschen die deutsche Sprache besser als ich. Die Anzahl der untersuchten Fälle ist imho zu klein für irgendwelche Aussagen.

  168. @kahrl22: Tapfer! Du rennst gegen eine Argumentationkette von bestechender Logik an: 1. Der Klicken hat zwei vietnamiseische Sprichwoerter im Forum zitiert. 2. Es werden mehr Autoren mit Migrationshintergrund bei Vroniplag behandelt, als statistisch da sein duerften. 3. Dieses Mehr ist noch groesser geworden, seit die einzig vernunftbegabten Leute (= Plaqueiator und Kroete) in Vroniplag gesperrt sind. 4. Das ist also eine gezielte Hexenjagd. Zuerst die FDPler und Unionsleute. Jetzt die Auslaender! 5. Solange die nicht vernunftbegabten verbliebenen VPler das nicht erklaeren koennen, gelten diese Schlussfolgerungen. Sie kommen ja von mir (= vernunftbegabt).

    Habe ich was vergessen? Ja. 7. Im Chat hat jemand Schwurbel-Inder gesagt. Der Beweis ist erbracht. Es ist eine Auslaenderverschwoerung. 8. Wir koennen sie jetzt als Neonazis beschimpfen. Wahlweise auch als Kolonialrassisten.

  169. Ich warte immer noch auf eine Erklärung, warum es ok sein soll, auf die Äußerungen von jemandem mit Nachnamen Nguyen mit vietnamesischen Sprichwörtern (die offenbar aus Wikipedia stammen) zu reagieren. Toll wäre auch, zu erfahren, warum niemand bei Begriffen wie “Schwurbel Inder“ aufschreit.
    Was soll so etwas? Wie kommt es zu solchen Aussagen bzw. kopierten Sprichwörtern? Was soll damit bezweckt werden? Warum wird dem nicht Einhalt geboten?
    Die Statistik ist eine Sache, diese Äußerungen, dieses Bewusstmachen der Abstammung von Menschen eine andere. Warum spielt das eine Rolle? Auch fernab von Plagiaten: Was sollen solche Sprüche?

    Den Hass der sogenannten Plagiatsjäger habe ich kennengelernt (na gut, wenn sie mich hassen wollen, sollen sie), dass man sich nun aber mehrmals so über bzw. gegenüber anderen Menschen äußert, entsetzt mich. Ganz zu schweigen davon, wie andere es verteidigen oder stillschweigend hinnehmen. Schämt euch. (ja, das war jetzt alles ernst gemeint, da könnt ihr euch lustig machen wie ihr wollt)

  170. Danke für diese Zusammenfassungen!

  171. – Ich habe mich nie als vernunftbegabt bezeichnet.
    – Ich habe meinen Account von Wikia global deaktivieren lassen. Die nachfolgenden Sperren, mittlerweile im zweistelligen Bereich, sind erheiternd (danke dass ihr so verlässlich seid in dieser Hinsicht, habe so viele Wetten gewonnen)
    – ähnlich verlässlich tauchen hier die Kommentierer auf, die sich schon mehrfach verabschiedet haben

  172. Besonders lustig:
    Der Troll, der seine Kommentare nochmal korrigiert einreicht, weil er denkt, dass sie wegen mangelnder Sprachkompetenz nicht freigeschaltet werden.
    Tja, man will sich ja vor den VroniPlag-Leuten nicht als Plagiatsverdächtiger ausweisen, indem man die absurdesten Tippfehler veröffentlicht (kennt jemand dazu vielleicht „vietnamiseische“ Sprichwörter?). Sonst denken die noch, man wäre vielleicht kein „echter Deutscher“, und Wertarbeiter auch nicht. Und es gab schon Leute, die wegen schlampiger Arbeit rausgeworfen wurden.

  173. @kahrl, danke für Deine Zeit und Deine rationalen Erklärungsversuche.

    Die Fakten / Zahlen bleiben. Ich denke, man muß besonders nach den zynischen Reaktionen hier tatsächlich von einer fremdenfeindlichen Tendenz im Wiki ausgehen.

  174. Ich habe ja ursprünglich, darauf möchte ich hier nochmal hinweisen, konkrete Äußerungen als rassistisch identifiziert und war irritiert, wie das in der Gruppendynamik gutgeheißen oder ignoriert wird.

    Die Reaktionen hier demonstrierten allerdings Schlimmeres. Rassismus in der Behandlung eines Plagiatsverdächtigen, das könne ja gar nicht sein, schließlich sei ja das Wiki und sein Führer per se objektiv, nicht rassistisch, wohingegen ich Gespenster sähe. Nun ja, ziemlich deutsch eben, dieses VroniPlag.

  175. Warum ist das Vroniplag Wiki da gefordert, Herr/Frau Plaqueiator? Die Prämissen hat sich ja Erbloggtes ausgedacht und nicht die Menschen im Wiki. Und diese Prämissen werden mit allem verteidigt und erklärt, was ihr gerade in die Finger kommt.

    Dass Herr Heidingsfelder den Menschen dort vorwirft, sie betrachteten das Wiki als ihr Eigentum strotzt nur so vor Ironie. Ist er doch derjenige, der immer wieder darauf pocht, wer das Wiki gegründet hat (also wem es schlussendlich gehört). Das nur als kleine Erinnerung.

  176. @Erbloggtes: Ich habe mal ältere Beiträge von ihnen gelesen und rieb mir die Augen, als ich folgendes sah:
    [Zitat im Zitat im Zitat entfernt. Kann ja jeder nachlesen. Erbloggtes]
    (https://erbloggtes.wordpress.com/2011/05/27/plagiator-nummer-6-nomen-nominandum-fdp/)

    Machen sie sich hier über die Selbstbeschreibung eines Migranten lustig, der sich offensichtlich als „gelungenes Beispiel von Integration“ sieht? Steckt da ein gewisser Hohn dahinter? Ist das schon Fremdenfeindlichkeit? Oder gar Rassismus? Abschließend folgt auch noch ein Seitenhieb auf eine offensichtliche orthographische Schwäche des Verfassers? Gibt es da einen Zusammenhang, den sie konstruieren möchten? Oder ist sowas einfach bei einem FDP-Politiker erlaubt?

  177. @kahrl22: Fragen Sie nur oder behaupten Sie irgendwas? Oder wollen Sie sich durch eine Behauptung nicht lächerlich machen und fragen lieber nur mal Hanebüchenes? Oder gehört das zur neuen Medienstrategie? Haben Sie dafür BLW/553/c und XYQ/384/b ausgeschickt? Was kommt als nächstes? „Lustige“ Nerf-Accounts? Oder Gegenblogs? Gibt’s doch alles schon!

    Ist aber interessant, dass Sie da mitmachen.

  178. Immer noch keine Antworten auf meine Fragen? Schade.

  179. Liebe Erbloggtes,
    ein paar ernsthafte Antworten, warum diese beiden Dinge (die Sache im Vroniplag Wiki und ihr von kahrl22 verlinkter Blogbeitrag) nicht miteinander vergleichbar sein sollen, wären für Ihre Leserschaft sicherlich erhellend.
    Sich durch einfallslose Gegenfragen herausreden zu wollen, zeugt von schlechtem Stil. So sehr ich Sie schätze, haben Sie doch sonst für alles und jeden eine Erklärung, hier enttäuschen Sie mich.

  180. @Motte: 9 aus 17 Arbeiten von Autoren mit „fremdländischen“ Namen zu kritisieren hat sich Erbloggtes nicht ausgedacht. Er hat sich auch nicht ausgedacht, dass Klicken Sprüche in der vermeintlichen(!) Muttersprache des Delinquenten aus Wikiquote raussucht und ihn damit provoziert? belehrt? – ironischerweise ohne die Quelle anzugeben.

    Ich stelle mir ein anderes Setting vor:
    Klicken sitzt Nguyen bei Maischberger gegenüber und sagt zu diesem:
    „Đánh chết cái nết không chừa.“
    Maischberger: „Was haben Sie zu ihm gesagt?“
    Klicken: „‚Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.‘ Auf Vietnamesisch. Damit er es auch versteht. Habe ich aus Wikiquote.“

    Er würde hunderte begeisterter Kommentare erhalten. Raten Sie, aus welcher Ecke?

    Klicken ist eingeladen, diese Interpretation, die durchaus möglich ist, zu widerlegen. Sein Schweigen deute ich in der Richtung, die Sie hier in anderem Zusammenhang erwähnten: „Getroffen. Versenkt.“

  181. @Kröte: Nguyen hatte die Eier, sich im Vroniplag-Forum zu stellen. Hut ab. Erwarte dasselbe nicht von Klicken.

  182. Kahrl22 ist raus wegen Beleidigung und völlig überflüssigem Spielchen-Spielen. Die Antwort auf alle seine Fragen und unverschämten Unterstellungen wird auch nicht mehr veröffentlicht.
    Plastinator ist raus wegen übler Nachrede oder Verleumdung, je nachdem.

    Dr. Motte wird an Herrn von Eichenbach empfohlen für eine Privataudienz im Schlosspark. Die Antwort auf seine freundliche Aufforderung, auf unverschämte Unterstellungsfragen nicht mit unverschämten Unterstellungsfragen zu antworten, sondern mit substantiierten Sachgründen, lautet: In meinem Blogartikel vom 27.5.2011 kritisiere ich gegen Ende die politische Positionierung des Plagiators in Fragen der Integrationspolitik. Djir-Sarai hat es nämlich zu seiner „Herzenssache“ erklärt, „Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund Vorbilder“ zu geben, indem man mehr von Zuwanderern rede, „bei denen Integration geklappt hat“. Abgesehen von der Frage, warum solche Kinder angeblich nur Zuwanderer als Vorbilder haben können sollten, ist es bei gelungener Integration jedoch entscheidend, in was jemand integriert wird. Wenn man vor die Alternative gestellt wäre, sich in ein System von Wissenschaftsbetrug und FDP-Parteikarrierismus zu integrieren oder nicht, würde ich stets die Nichtintegration empfehlen. Bei Djir-Sarai konstatiere ich die Verharmlosung von Wissenschaftsbetrug schon aus dem Grund, dass er „Guttenberg trotz der Plagiats-Affäre auch in Zukunft eine Rolle in der CSU und der Bundespolitik“ spielen sah. Außerdem bin ich nicht bereit, Djir-Sarai als Vorbild für „Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund“ (oder für irgendwen sonst) anzuerkennen, als das er sich selbst stilisiert hat.

    Das ist übrigens mein abschließendes Statement zu dieser dummen, dreisten oder dummdreisten Nebelkerze, die wohl das einzig verbliebene Mittel war, vom verrotteten Zustand von VroniPlag abzulenken. Schlechter Stil ist tatsächlich die Kommunikationsstrategie der üblichen VroniPlag-Vertreter, die mit „Trollen“ noch viel zu positiv beschrieben wäre. Enttäuschend ist das allerdings keineswegs, da bereits hinlänglich bekannt.
    Fünf Tage nach dem genannten Djir-Sarai-Artikel habe ich am 1. Juni 2011, also vor inzwischen über 18 Monaten, auch bereits alles über VroniPlag geschrieben, was sich noch zu wissen lohnte. Seitdem handelt es sich doch bloß noch um eine langgezogene Agonie, der ein gnädiges Schicksal besser heute als morgen ein Ende setzen würde. Man muss auch kein Prophet sein, um festzustellen, dass die FDP VroniPlag wohl überleben wird, selbst wenn sie 2013 bei allen Wahlen scheitern sollte.
    Das letzte aufzuklärende Rätsel bleibt, ob es wirklich Leute gibt, die so gern Plagiate fragmentieren, dass sie der Umgang, den sie dabei pflegen, nicht stört. Denen wäre wirklich zu empfehlen, lieber kostenlos für kommerzielle Plagiatssucheangebote tätig zu werden, als weiter in solchen Kreisen zu verkehren.

  183. Wow, direkt unter meiner erneuten Suche nach Antworten wird von einem der nicht Antwortenden jemandem anders vorgeworfen, nicht zu antworten. Und es ist von der „Sache im VroniPlag Wiki“ die Rede. Ich würde ja fragen, was genau mit „die Sache im VroniPlag Wiki“ gemeint ist, aber Antworten gibt es ja eh nicht. Man schlägt ja lieber um sich.

    Ich wüsste auch nicht, dass Herr Nguyen selbst irgendwo auf seine Herkunft (bzw. wohl eher die Herkunft seiner Eltern) hingewiesen hat und dies irgendwie instrumentalisieren wollte. Nein, das wurde in VroniPlag zum Thema gemacht. Aber es ist wahrscheinlich müßig, auf das alles einzugehen.

    Da bleibt nur der Wunsch, dass vielleicht einige den zweiten Advent nutzen, um mal in sich zu gehen, aber der Wunsch wird wohl nicht erfüllt.

  184. Dear Erbloggtes, dear friends,
    Just a brief note to express my full support for banning major mafiracy com ops from your channel: You do understand that communication is strategic and a crucial recruitment vehicle for the inner circle.

    Cutting their only com window to the uncompromised public will deal them a major blow: it will be impossible for them to find a replacement with comparable credibility and reach.

    On the other hand, of course, you had to reveal now the honeypot nature of your conversation with the mafiracy command (I believe kahrl22 is Hindemith himself, by the way) and you will need to find other ways to trick them into revealing their thinking if you want to keep staying ahead of the game. But I am sure you have made this trade-off with open eyes and I fully trust your judgement as much as I trust your psychological warfare credentials.

    These are important, decisive times … stay together and you will prevail.
    I am – as always – on your side
    MalcomY

  185. Thanks, my training with PWD, ICD and R&A will now produce some surprising output.

  186. Malcom Y killt immer wieder den Diskussionsverlauf…
    Hoffentlich keine Scheinkorrelation ist, dass nach jeder heftigen Diskussion hier die Aktivität bei VroniPlag Wiki steigt. Von daher darf ruhig weiter kritisch diskutiert werden. Die übermäßige Zensur und die Sperren haben die Diskussion hierher verlagert. Jurabilis hat sich bei Twitter schon gewundert worin der Erfolg von Erbloggtes liegt.

  187. Pingback: VroniPlag-Institut für Plagiatsforschung – Reloaded | Erbloggtes

  188. Pingback: 400 Mal Erbloggtes: Gefragte Themen | Erbloggtes

  189. Pingback: Entgegnung zum Vorwurf des Alltagsrassismus im VroniPlag Wiki | Erbloggtes

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