Der Ruf von VroniPlag und seine Gründer

Erregtes (oder auch nur so erscheinendes) Rumdiskutieren in den Kommentarspalten dieses Blogs zeigt zuweilen, dass manche Mitglieder von VroniPlag mal wieder spielen wollen. Früher war ihr Hobby ja mal Plagiatssuche. Doch während Martin Heidingsfelder auf Twitter verkündet, dass sein neues Projekt PolitPlag die ersten Zahlungseingänge zu verbuchen habe,[1] macht das Stöbern in Doktorarbeiten einigen wohl nicht mehr so recht Spaß. Viel wichtiger ist es da, den Ruf von VroniPlag zu retten, der durch Fehler in den Medien, vorsätzlich herbeigeführte oder Flüchtigkeitsfehler, man kennt das ja, offenbar schwer bedroht ist (Erbloggtes berichtete):

„Heidingsfelder trägt derzeit einen Sandkastenstreit mit den Leuten von VroniPlag Wiki aus. Wechselseitig machen die Beteiligten sich offenbar für alles Böse auf der Welt verantwortlich.“

Wie um die Wahrheit dieser Worte zu unterstreichen, löste dieser Artikel eine Kommentarflut aus, in der neben geschätzten Blogger-Kollegen vor allem drei Figuren auftraten und die Diskussion zunehmend dominierten: „Tristan“, „Tyrannosaurus Rex“ und „Samuel“.[2] Letzterer kam nach einigen trolligen Versuchen hinzu und fand es nur „interessant zu beobachten“. Im Zusammenhang mit dem Streit um den Titel „Gründer von VroniPlag“ kristallisierte sich der hier berichtete Putsch der VroniPlag-Admins von Mitte 2011 als Knackpunkt heraus.

Gab es einen Putsch der VroniPlag-Admins?

Schon damals hatten es einige VroniPlag-Administratoren nicht gern gesehen, dass die Entmachtung Heidingsfelders alias Goalgetters durch sie, auf die vier Monate später sein Ausschluss folgte, „Putsch“ genannt wurde. „Das ist kein Putsch, das ist ein Grundprinzip eines auf Wikia (!) gegründeten Wikis,“ argumentierte „Samuel“ entschlossen und trug einiges zur Klärung bei. Die Wikia-Regeln zum Entzug des Bürokratenstatus (wie Heidingsfelders Entmachtung technisch heißt) lauten heute so:

„Only Wikia Staff, Wikia Utilities, Helpers and the user themselves can remove bureaucrat status from a user, usually at the request of the user, or, in the case of inactive users, at the request of the currently active community, if a user is denied from adopting a wiki or if abused.“ (Hervorhebung von Erbloggtes)

Im Juni und Juli 2011 jedoch hieß es dort noch:

„Only Wikia Staff can remove bureaucrat status from a user, usually at the request of the user, or, in the case of inactive users, at the request of the currently active community.“

Der Check, ob sich durch die angeführten Regeln Heidingsfelders Entmachtung rechtfertigen ließ, fällt demnach so aus:

  1. Anfrage des zu entbürokratisierenden Benutzers: Nein.
  2. a) Inaktiver Benutzer: Nein. Zusätzlich wäre erforderlich gewesen:
    b) Anfrage der aktiven Community: Nein.

Putsch oder regelgeleitetes, basisdemokratisches Verfahren? Man könnte mit „Samuel“ annehmen, dass „Wikia die Notwendigkeit der Ergänzung von: ‚abuse'“ gesehen habe. Wegen Heidingsfelder, dem weltweit bekannten Bürokratenstatus-Abuser, wie sich unschwer ergänzen lässt, wenn man „alles Böse auf der Welt“ im Kopf behält. Die Genese der Wikia-„Regeln“ zum Bürokratenstatus-Entzug ist da aufschlussreich.

Dass „Wikia“ da allerdings irgendeine Ergänzungs-Notwendigkeit sah, geht daraus keineswegs hervor. Die Hinzufügung von mehr als den zwei geprüften Anlässen zur De-Bürokratisierung, insbesondere „if abused“, wurde vom Wikia-Benutzer The_Joke_Master vorgenommen.[3] Es ist ziemlich klar, dass sie mit dem Fall Goalgetter nichts zu tun hatte. Der Joke-Master befand sich offenbar in anderen Streitigkeiten, wurde in diesem Zusammenhang drei Tage nach der genannten Änderung für eine Woche gesperrt[4] und ist inzwischen „disabled globally by Wikia“.

Der die VroniPlag-Klicke stets störende Begriff „Putsch“ kritisierte damals, dass eine Gruppe von Funktionären ihren Ober-Funktionär absägte. Ebenfalls auf Missfallen stößt dort der Begriff „Klicke“. Er sei „immer so schön abfällig“, empfindet es „Samuel“. Dass es in VroniPlag einen inneren Kreis gibt, der hier häufig mit „Klicke“ bezeichnet wird, ist jedoch unbestreitbar. Die negative Konnotation, die mit diesem Begriff verbunden ist, muss daher kommen, dass die Oligarchie als Staatsform heute ebensowenig als wünschenswert gilt wie die Diktatur. Im Verhältnis zum Begriff „Junta“, der sprachbildlich zum „Putsch“ gehören würde, ist „Klicke“ jedoch äußerst neutral.

Was VroniPlag mit Staatsformen zu tun hat, mag sich der unbeteiligte Beobachter fragen. Es geht auch dort um Macht und Herrschaft. Sowas gibt es nicht nur im Staat, sondern auch überall sonst. Selbst innerhalb von Familien gibt es Macht und Herrschaft. Sichtbar wird das vor allem im Konfliktfall. Die De-Bürokratisierung Goalgetters war ein solcher Konfliktfall. In VroniPlag gab es aber noch viel mehr Konflikte, was auch im Putsch-Artikel angesprochen wurde. Wie diese „gelöst“ wurden, das war meist nur mit Grausen zu beobachten.

Wie man Konflikte nicht löst

In Goalgetters Tribunal wurden einleitend „Konsensentscheidungen einer Gruppe vieler“ beschworen. In der Herrschaftspraxis auf VroniPlag sind davon aber kaum Spuren zu finden gewesen. Bei Goalgetters De-Bürokratisierung waren sich noch 13 Admins einig: untragbar. Anschließend war nur in der zur Herrschaftslegitimation dienenden Ideologie noch von solcherlei Ansprüchen die Rede. Tatsächlich zerfiel der Schwarm an der Unfähigkeit, Zielkonflikte konstruktiv einzusetzen.

Stattdessen berichteten Aussteiger und Ausgeschlossene wiederholt von unerträglichen Verhaltensweisen hinter verschlossenen Türen. Der schon Mitte 2011 beklagte interne „Duktus des Dekretierens, des Ausgrenzens und personenbezogenen Attackierens“ ist da noch eine Umschreibung für Zartbesaitete. Eine Artikelreihe in diesem Blog verglich 2012 die Herrschaftstechnik, wie sie auf VroniPlag sichtbar wurde, mit dem, wie Plagiatswikis im Idealfall funktionieren sollten. Transparent zum Beispiel. Oder demokratisch.

Motivzweifel

Das Frühjahr 2012 prägten daraufhin Debatten in den Kommentarspalten von Erbloggtes, die in mancher Hinsicht aufschlussreich waren. „Unter den Plagiatsjägern tobt Krieg“, spitzt Sandra Elgaß prägnant zu.[5] Dass es dabei „um die richtige Strategie“ gehe,[5] ist äußerst wohlwollend interpretiert. In einem Sandkastenstreit geht es natürlich auch irgendwo um die richtige Strategie. Aber wenn der eine dem anderen erstmal mit dem Förmchen auf den Kopf gehauen hat, ist die Frage doch eher, welche Strategie zur Zerstörung der feindlichen Sandbauten am geeignetsten ist.

Die Motive der Plagiatssucher dürfen bei der Beurteilung, ob ein Plagiat vorliegt oder nicht, eigentlich keine Rolle spielen.[6] Es gibt wohl niemanden in der sonst so disparaten und uneinigen Plagiatssucherszene, der diesem Grundsatz widerspricht. Nach den Motiven zu fragen, das ist eine Strategie der Plagiatoren, um von ihrem Plagiat abzulenken. „Hetzjagd“, nennen das dann interessierte Unterstützerkreise. Wo man besser informiert ist, heißt es (obwohl man sich des Treibjagdeindrucks nicht erwehren kann):

„Immerhin gerät der akribische technische Vergleich von Textpassagen zum objektiven Kriterium, wenn sie aufs Wort exakt gleich sind. Dann hat der eine vom anderen abgeschrieben – egal, ob der Betrug per Internet herausgefunden wurde oder in einem Fachblatt für Dissertationen (oder in der ‚Bild‘). In jedem Fall müssen die Universitäten die Vorwürfe fachlich prüfen.“[7]

Trotzdem benutzen die VroniPlagger gern das Schäufelchen zum Draufschlagen, dass Heidingsfelder mit Plagiatssuche Geld verdienen wolle. Es zerstöre ihren Ruf. In der Öffentlichkeit gilt dies zumindest als gefühltes Argument gegen Plagiatssuche.[8] Zwischen Ehrenamt und Geschäftsinteresse obsiegt, wo es um Ehre und Anstand geht, das Ehrenamt. Elgaß spielt darauf mit ihrem Untertitel „Wenn die Plagiatsjagd zum Geschäft wird“ an, bezieht aber keinerlei Stellung dazu, was denn genau passiert, wenn die Plagiatsjagd zum Geschäft wird.

Die Motive sind völlig egal, wenn die Plagiatsfunde echt sind. Die Motive, warum man eine Doktorarbeit schreibt, sind ja auch völlig egal, wenn die nachher korrekt und nicht zusammenkopiert ist. Worauf die VroniPlagger herumreiten, wenn sie Heidingsfelder finanzielle Interessen vorwerfen, das ist ein totes Pferd. Es steckt schon in der Lasagne, die die plagiatsbeschönigende Presse regelmäßig auftischt. Dagegen können die VroniPlagger auch gar nichts unternehmen. Selbst wenn sie sich noch so weit von Heidingsfelder distanzieren, können sie ebensowenig beweisen, dass sie selbst keine anderen Interessen als die Liebe zur Wissenschaft verfolgen, wie sie beweisen können, dass eine Arbeit plagiatsfrei ist.

Außeneinsichten

Zum Schluss noch ein paar kritische Fragen über die Eindrücke, die man bei Recherchen in der Plagiatsjägerszene gewinnen kann:

Können Politiker „durch eine anonyme Meute im Netz zum Rücktritt von ihren Ämtern gezwungen werden“?[5] Natürlich können „Menschen im Netz verleumdet werden“,[5] ebenso wie auf offener Straße. Aber was hat das mit Plagiatssuche zu tun?

Und „reicht schon der Schein eines Funkens Wahrheit“,[7] damit Schavan zurücktreten musste? „Robert Schmidt“ hat nicht doch nicht Textvergleiche auf Basis des Scheins eines Funkens veröffentlicht. Da brauchte es schon eindeutige Plagiate, wie das vorgesehene Verfahren der Universität Düsseldorf endlich bestätigt hat. Diese als Haarspalterei[7] abzutun, kann doch nur darauf beruhen, dass sie nicht verstanden wurden, oder dass sie nicht verstanden werden wollten. „Gelegenheit zum Kommentar“ hatte Annette Schavan übrigens jede Menge.

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17 Antworten zu “Der Ruf von VroniPlag und seine Gründer

  1. Viele Journalisten scheinen grundsätzlich Typen nicht zu mögen, die ihren ureigenen Job besser und gewissenhafter machen als sie selbst. Mit wikileaks beispielsweise kamen die altbackenen Enthüllungsschreiberlinge auch nicht so richtig klar. Deswegen ist es einfach nur lachhaft, wenn eine Journalistin die folgenden Zeilen schreibt:

    „Doch nicht nur Doktoranden, sondern auch Beobachtern aus Medien und Wissenschaft sind die Aktivisten nicht selten sympathisch: Sie greifen selbst zur Schaufel und graben sie aus, die Leichen im Keller von Blendern und Karrieristen. Die Möglichkeit, mit den Mitteln des Internets Macht von unten auszuüben, wird immer attraktiver – und leichter umsetzbar.“

    Sympathisch ist eben nur, wenn Journalisten diese Arbeit machen.

  2. Hier in der Gegend hat schon mal ein Jäger einen anderen erschossen, weil die beiden sich stritten, wer den finalen Blattschuss auf den Zwölfender abgegeben hat.

  3. @almasala: Vermutlich gibt es solche und solche Journalisten. Sandra Elgaß ist Volontärin mit Schwerpunkt Online und Social Media. Da ist eine andere Perspektive schon wahrscheinlich, im Vergleich etwa zu Null-Ahnung-aber-Biedenkopf-Fan-Joffe.

    @Klaus Jarchow: Zum Glück benutzen die Plagiatsjäger nur Schäufelchen, Förmchen und Schimpfworte.

  4. CBSnews enthüllt endlich die Wahrheit: Frau Gresser hat Schavan erledigt. Nicht mit einem Blattschuss, sondern mit ihrem Politplag: „Prof. Dr. Ursula Gresser is a member of one called Politplag.de, which is made up of academics and professionals working in areas such as economics, medicine and law. She won’t say how many cases of plagiarism her group has uncovered, but confirms it was part of the Schavan investigation.“ http://www.cbc.ca/news/world/story/2013/02/10/pauls-berlin-minister-resigns.html

  5. Diese Stelle ist die einzige, in der die Journalistin in indirekter Rede wiedergibt, was sie von Gressers E-Mail verstanden hat. Wer weiß schon, was da wörtlich drin stand. Vielleicht: „Yes, we did investigate Schavans books.“

  6. Dear friends
    Schavan has been taken down and one pillar of the Schavan-Vroniplag mafiracy is destroyed. At the same time Heidingsfelder has brought his mighty weapon PolitPlag to the battleground, ready to deal the last blow to a disoriented and underfinanced Vroniplag which logistically is paralysed by internal fights for dominance (“the Hindemith uprising”). Edit rates are going down (Wikia’s support is fading as a consequence) and thanks to Heidingsfelders brilliant tactics to immediately engage Wanka, Vroniplag is left without her support for the establishment of its centralised Plagiarism control unit.

    All seems going according to plan, funding is channelled through PolitPlag to the front line and Heidingsfelder even managed to win over initially plag-sceptical medical circles. Vroniplag is deprived of any room to manoeuvre and is nervously resorting to ineffective low-tech smear campaigns attacking Heidingsfelder’s integrity as a plag-founder.

    Here, however, I need to step in. My last counter-terrorism informatics brief pointed at a long forgotten player called “Winnacker” who seems to have taken Schavan’s place in the mafiracy. This agent is well connected and might bring new oxygen to theenemy’s campaign. Be aware and prepared, concrete steps towards a plagiarism control state are planned, and PolitPlag is not completely safe from infiltrations and other aggressive operations of the embittered and cornered Vroniplag.
    Please trust Heidingsfelder and only him, no one else has full clearance. Follow his guidance and we will prevail thanks to his genius .
    I am, as always, on your side
    MalcomY

  7. Ja, so eine Paraphrase kann natürlich sinnentstellend sein. Aber eigentlich ist das journalistisches Handwerk, der Wechsel von wörtlichem Zitat und Paraphrase. Woher wissen Sie, dass hier E-Mails getauscht und evtl. missinterpretiert wurden, Erbloggtes? Und, was meinen Sie, kann das auch eine Missinterpretation sein: „She won’t say how many cases of plagiarism her group has uncovered“. Wenn ich das richtig sehe, dann wäre die Frage doch ziemlich eindeutig beantwortbar gewesen: keinen einzigen, zumindest nicht in dem genannten Wiki.

  8. Also ehrlich, immmer dieses Schurrnalisstengebashe. Ist ja ekelhaft.

  9. @opalkatze: Nicht wahr? Muss mich vorsehen, dass ich nicht die Standesehre zu sehr beleidige und daraufhin standesrechtlich den Prozess gemacht kriege. Komischerweise sind das gar keine Journalisten, die aufheulen, wenn ich Journalisten bashe. Wahrscheinlich trifft solches Bashing nebenbei noch jemand anderen. Phantomschmerz sozusagen.

    @Jürgen K.: Ich kann lesen. Und interpretieren. Hat eigentlich irgendwer behauptet, Heidingsfelder würde kommerzielle Aufträge öffentlich fragmentieren?

    @MalcolmY:
    +++ DGMSV EZAUS IKJHW ZEFZS QYNDB +++

  10. @Erbloggtes: Nein, der Herr Heidingsfelder macht nur seine private Kontoverbindung öffentlich und die Frau Gresser wacht akribisch über die Mittelverwendung. Dem Geschäftsmodell würde es auch schaden, wenn die Ergebnisse der Prüfungen öffentlich werden. Wie sollte man dann Journalisten erzählen können, dass man Schavan geprüft habe und (wahrscheinlich unzählige) andere? Mit einem leeren Köcher geht das nicht.

  11. Bist Du’s Tristan?
    Wer einen leeren Köcher hat, hat alle Pfeile abgeschossen.

  12. Sie können ruhig Jürgen zu mir sagen, Erbloggtes. Zum Punkt: Wer einen Köcher hat, glaubt vielleicht an den Pfeilen sparen zu können. Man weiss leider nicht, wie die Damen und Herren so ticken. Sie betreiben ein diskretes Geschäft.

  13. Ja, bei diskreten Geschäften weiß man immer nicht so genau.

  14. Ich glaube sogar, dass das Projekt ohne diesen immer schwelenden Streit mit Heidingsfelder viel früher eingeschlafen wäre. Heidingsfelder und seine Eskapaden sind ein Garant dafür, dass Martin Klicken die letzten Motivationsflammen zündet und noch einmal zum Wiki, dass er doch schon verlassen hat, zurückkehrt. Seine neue Strategie ist es den mit ihm Gründer in allen Zeitungsforen als Hochstapler und Taugenichts an den Pranger zu stellen. Ich erwarte jetzt den nächsten Gegenschlag. Mögliche Fortsetzungen sind: Heidingsfelder stellt Klicken in allen Foren als Mobber und sich als Opfer dar. Oder er klaut Klicken seine Identität und präsentiert uns dessen neue Seite. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wir erleben Klicken in Online Foren vielleicht noch als Schwulenhasser, Ausländerfeind oder Tierschänder. Und ja, es ist sehr wohl denkbar, dass in Zukunft einmal der eine Martin den anderen Martin außerhalb des Computers erschießt. Findet ihr diesen Ausgang so abwegig?

    Warum gab es bei VroniPlag kein Spendenkonto?

  15. „Warum gab es bei VroniPlag Wiki kein Spendenkonto?“
    Eine gute Frage! Vielleicht weil man bei Frau Schavan Gelder beantragt hatte? https://erbloggtes.wordpress.com/2012/12/16/vroniplag-institut-fur-plagiatsforschung-reloaded/ Weil man Heidingsfelder dann nicht mehr kritisieren kann? Weil Markenrechte verletzt sein könnten, wenn man Geld für VroniPlag Wiki einwirbt?
    „Fetter hätte die Beute für einen Plagiatsjäger nicht sein können“ schreibt Manuel Bewarder. Aber die Möhre vor der Nase hat die unabhängigen Plagiatsjäger korrumpierbar gemacht. Ein Wiki mit Obrigkeitshörigen Wissenschaftlern, die in der Mehrzahl sind? Oder sind es nur wenige Maulwürfe, die Fälle wie „Dr. Jürgen Goldschmidt“ weniger kritisieren als den Gründer des Wikis Martin Heidingsfelder?
    Für Patrik Sensburg hat man sich „nicht nur heimlich“ geschämt. Aber jetzt scheint es akzeptiert zu werden, wenn klare Plagiate nicht zur Aberkennung führen. Die Entscheidung einer Uni genauso hinzunehmen, als wäre es egal, wie viel Zeit man in solche Fälle gesteckt hat. Die Leute die Sensburg, Volk und Goldschmidt erarbeitet haben, sind ja schon längst von „der Klicke“ rausgemobbt worden. Was nicht dem eigenen Ego dient, im Stile „Mathiololos habe ich gemacht“, interessiert die Resttruppe nicht.
    Von derzeit 15 Aktiven Benutzern sind 10 in den ersten 5 Monaten zu VroniPlag Wiki gestoßen. Alle derzeit Aktiven, die nach August 2011 zum Wiki gestoßen sind haben zusammen weniger Edits im Hauptnamensraum als der angeblich faule Gründer Goalgetter in seinen ersten Monaten. Klar wollen jetzt alle Gründer sein. Weil keiner will die Verantwortung dafür übernehmen, dass VroniPlag Wiki kontinuierlich an Kraft verliert.

    Gute Nacht VroniPlag Wiki

    Ja – ich provoziere, weil sonst bekommen einige bei VroniPlag Wiki überhaupt nicht mehr den Arsch in die Höhe. Diese Verantwortung habe ich nun mal als Gründer. Am Ende bin ich aber zufrieden, dass VroniPlag Wiki länger existiert als meine Prognosen es je gewagt hätten.

  16. Vroniplag Wiki wird auch dann noch existieren, wenn Politplag längst Geschichte ist.🙂

  17. Na hoffentlich bleibt VroniPlag Wiki noch lange bestehen, denn ich bin mächtig stolz darauf VroniPlag Wiki gegründet zu haben. Einen solchen großen Wurf macht man selten zweimal im Leben.😉

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