Pressearbeit! Eine Realsatire aus der Plagiatsucherszene – Akt I

Erdichtete Schauspiele können die Wahrheit zuweilen offener aussprechen als authentische Dokumentationen. Der ehemalige VroniPlag-Administrator Plaqueiator hat daher seine Erinnerungen zu einem unterhaltsamen Dramolett verarbeitet, das einer Uraufführung noch harrt, hier aber in loser Folge vorab dem geneigten Publikum vorgestellt werden soll:

Was bisher geschah

Dramatis Personae

  • DerGründer
  • Admin P.

Erwähnte Plagiatsucher: W., K., Dr.H., C., H., ein Prof

Erwähnte Plagiatsverdächtige: Dv, der Minister, Ah, Mg

Akt I: DerGründer chattet mit Admin P.

[11:04] DerGründer: Hallo P., Glückwunsch zum erreichen der 10%. Am Samstag haben wegen des 11. September/10 Jahre die Zeitungen hohe Auflagen. Es würde sich anbieten den Fall schnell zu veröffentlichen. Gestern war ich mit W. beim Bayrischen Journalistenverband. Also sind die Kontakte gerade zu den bayrischen Medien gerade bestens…
[11:04] P.: DerGründer, lass einfach die finger von Dv.
[11:05] DerGründer: du bist aber ganz schön eigensinnig für ein Team
[11:05] P.: das gilt auch für deine äußerungen gegenüber fernsehen und sonstigen medien.
[11:05] DerGründer: du es herrscht in Deutschland immer noch Meinungsfreiheit
[11:05] P.: so für die kamera bisschen im sichtungsvermerk rumtippen von Dv.
[11:05] P.: hast wieder ordentlich damit angegeben?
[11:06] DerGründer: null
[11:06] P.: klar. der große DerGründer
[11:06] DerGründer: was die Journalisten erzählen ist deren Sache
[11:06] P.: aha. komisch, dass grade das dann im fernsehen war…

[11:06] DerGründer: es geht darum Leute zu rekrutieren
[11:06] P.: DerGründer sichtet Dv…
[11:06] DerGründer: das ist der wichtige Satz im Abspann
[11:06] DerGründer: der Rest ist relativ egal
[11:06] P.: DerGründer, nochmal. du bist bei dem fall *draußen*
[11:06] DerGründer: nein ich sicht nicht Dv
[11:07] P.: komplett
[11:07] P.: mach den Minister
[11:07] DerGründer: Soziale Ausgrenzung ist wie Mobbing
[11:07] DerGründer: schon mal was davon gehört?
[11:07] P.: nein, DerGründer, das ist nicht ausgrenzung. schau dir doch an, was du treibst. hier fliegen die teams auseinander wegen dir.
[11:08] DerGründer: ja ich bin für alles Schuld
[11:08] DerGründer: haha
[11:08] P.: also, mach den Minister.
[11:08] P.: da hast du dich aus dem fenster gelehnt, weit.
[11:08] P.: deine glaubwürdigkeit hängt da dran, nicht nur hier im wiki
[11:08] P.: mit deinen presseauftritten
[11:08] DerGründer: womit?
[11:08] DerGründer: nein keinesfalls
[11:08] P.: klar
[11:08] DerGründer: meine Glaubwürdigkeit hängt nicht an dem Minister
[11:09] P.: aber klar doch.

[11:09] DerGründer: ich sage es ist ein Strukturplagiat und W. hat das gestern auch vor den Medien bestätigt
[11:09] P.: der presse ist glaubwürdigkeit egal. uns nicht.
[11:09] DerGründer: ein schwieriger Fall
[11:09] P.: das kann sein, aber deine aussagen sind eine ejaculatio praecox.
[11:09] DerGründer: du, ich mache gute Pressearbeit und das wird mir außerhalb des Wikis immer wieder bestätigt
[11:09] P.: viel zu früh geschossen.
[11:09] P.: schnellschnell.
[11:10] DerGründer: was ihr lest und welche Zitate ihr für wichtig nehmt müsst ihr entscheiden
[11:10] P.: ich wollte nicht wissen, was dabei rauskommst, wenn DU Dv sichten würdest.

[11:10] DerGründer: den Minister habe ich nicht an die Presse gegeben
[11:10] P.: ach hör mir doch auf.
[11:10] DerGründer: du ich habe bei Ah auch ohne Mängel gesichtet
[11:10] P.: schön. mach da weiter
[11:10] DerGründer: und nich nur 10 Fragmente
[11:11] P.: prima. dann hast du ja deine truppe
[11:11] DerGründer: mache ich sobald ich Unterlagen habe
[11:11] DerGründer: es gibt keine eigene Truppe
[11:11] P.: bei Dv schon. die zeiten ändern sich.
[11:11] DerGründer: Information Hiding ist soziale Ausgrenzung
[11:12] P.: wieso? du kannst alles im wiki lesen.
[11:12] DerGründer: welche Zeiten?
[11:12] DerGründer: willst du mir drohen?
[11:12] P.: allein diese kleine szene hat mich maßlos geärgert.
[11:12] P.: drohen? wieso?
[11:12] DerGründer: das ist doch Nonsense
[11:12] DerGründer: da steht Dv als Kategorie… ich habe das auch erst gerade gesehen
[11:12] P.: klar. für sich genommen schon. die gesamtheit gibt eben ein anderes bild.

[11:13] DerGründer: die anderen Dinge sind alle von Ah
[11:13] P.: macht ja nix. du hattest doch Ah.
[11:13] DerGründer: und wer sieht, dass es Dv oder Ah ist? nur Insider sehen das
[11:13] P.: wieso spielst du ausgerechnet bei Dv im sichtungsvermerk rum?
[11:13] DerGründer: es ist völlig irrelevant
[11:13] P.: wie kommst du auf Dv?
[11:13] P.: richtig. irrelevant.
[11:13] DerGründer: weil ich auf letzte Änderungen bin und vielleicht irgendeine Seite aufgemacht habe
[11:14] P.: du hast den leuten Dv gezeigt.
[11:14] P.: …evtl unter namensnennung?
[11:14] DerGründer: nein

[11:14] DerGründer: ich habe gestern von 9 Uhr morgens bis heute halb ein Uhr morgens mich für das Wiki lang gemacht
[11:14] DerGründer: kannst ja mal W. bei Gelegenheit fragen
[11:14] P.: ne, nicht für das wiki. für dich, DerGründer
[11:15] DerGründer: ja immer Egoismus vorhalten
[11:15] DerGründer: W. hat auch zwei Tage Pressearbeit für das Wiki hinter sich
[11:15] DerGründer: frag mal sie, ob sie das für sich oder für das Wiki gemacht hat
[11:15] P.: hör mal, wenn 95% der aktiven hier nicht wollen, dass du das in der form „fürs wiki“ tust, ist das dann fürs wiki?
[11:15] P.: war W. auch bei den fernsehaufnahmen dabei?
[11:15] DerGründer: nein sie gibt eigenständig Interviews
[11:16] DerGründer: hallo wenn die Aktiven nur noch 22 Stück sind und die Anzahl der Edits auf dem Niveau von März
[11:16] DerGründer: dann ist es Zeit was zu tun
[11:16] P.: also: hast du den fernsehleuten den namen von Dv genannt?
[11:16] DerGründer: Dv hätte schon zwei Tage lang gesichtet sein können…
[11:17] P.: oder wieso sind plötzlich hektische aktivitäten im wikipedia-lemma bei Dv seit gestern?
[11:17] P.: und wieso hat sich hier ein merkwürdiger nick angemeldet?
[11:18] P.: „[11:16] DerGründer: Dv hätte schon zwei Tage lang gesichtet sein können…“
[11:18] P.: allein diese aussage disqualifiziert dich komplett.
[11:18] DerGründer: es ist nicht hektisch, aber die Phase von der Bearbeitung des Falles bis zur Publizierung zeigt Prozessschwächen
[11:18] DerGründer: genau, seit zwei Tagen sind ca. 15% der Seiten fragmentiert
[11:18] DerGründer: ungesichtet

[11:18] P.: DerGründer, gut jetzt. halt dich raus, wir wollen dich nicht bei Dv.
[11:18] P.: und du bist unfähig.
[11:19] P.: tschau
[11:19] DerGründer: du solltest dich etwas zurückhalten mit beleidigenden Äußerungen
[11:19] DerGründer: und Angriffe auf Dinge wie die Berufsehre sind absolut daneben
[11:19] P.: sorry, entschuldigung.
[11:19] DerGründer: ok angenommen
[11:19] P.: ich halte dich für nicht geeignet.
[11:19] P.: das eher.
[11:19] DerGründer: du kennst mich nicht
[11:20] DerGründer: aber ich habe mit die meisten Sichtungen im Wiki und habe mich für Mg entschuldigt
[11:20] DerGründer: das war ein Fehler
[11:20] P.: DerGründer, mach den Minister.
[11:20] P.: da hast du angefangen.
[11:20] P.: grab weitere frags da aus oder anderswo.

[11:20] DerGründer: habe gestern zum Beispiel vor den Journalisten gezeigt warum ich Scheffler bei Ah nicht sichten kann
[11:21] DerGründer: und wie wichtig es ist ordentlich zu sichten
[11:21] DerGründer: und habe auch von diesem Fehler bei der Sichtung erzählt.
[11:21] P.: versuch einfach mal, ein bisschen zu dienen und nicht deine … dauernd in kameras zu halten…
[11:21] P.: vielleicht im wiki auch mal sachen zu machen, wo dann nicht oben nur dein nick groß drinsteht.
[11:21] P.: wie zB im sichtungsvermerk.
[11:21] DerGründer: Frag W. die war dabei
[11:21] P.: prima.
[11:21] P.: du, es kratzt mich net.
[11:22] DerGründer: ich arbeite gerne mit Sockenpuppen
[11:22] DerGründer: aber das wurde mir verboten

[11:22] P.: ich weiß doch eh, dass das keinen sinn hat mit dir zu reden.
[11:22] DerGründer: hast du es schon mal probiert?
[11:22] P.: siehste, nicht mal das weißt du…
[11:22] P.: geht alles da rein, dort raus.
[11:22] DerGründer: [gibt eine Telefonnummer an]
[11:23] P.: wozu das denn?
[11:23] DerGründer: doch, wir haben vor dem Spiegelartikel gechattet
[11:23] DerGründer: aber geredet haben wir noch nie
[11:23] P.: wir haben schon öfter gechattet.
[11:23] P.: was kommt da neues bei rüber?
[11:23] P.: chat ist sachlich. man hats schwarz auf weiß.
[11:23] DerGründer: na vielleicht warst du dann mit einem anderen Nick da
[11:24] DerGründer: Chat ist ohne emotionale Komponente und kann leicht falsch verstanden werden

[11:24] P.: du ich hab einfach keine lust, hier noch mehr zeit zu verschwenden.
[11:24] DerGründer: ok
[11:24] DerGründer: machen wir weiter
[11:24] DerGründer: CU
[11:24] DerGründer: wenn du Lust hast kannst du ja gerne anrufen, Diskurs ist immer gut
[11:25] P.: sobald ich merke, du fügst dich wirklich ein, kein problem.
[11:25] P.: – kontaktformular weg
[11:25] P.: – twitter-account still
[11:25] P.: – keine extrawürste
[11:25] P.: – der herr macht mal was, ohne es gleich an die große glocke zu hängen
[11:25] P.: zB mal „kein Kommentar“
[11:26] P.: NUR diese beiden Wörter!
[11:26] P.: etcpp
[11:26] P.: liegt an dir.

[11:31] DerGründer: auch K. hat seine Mailadresse veröffentlicht. Auch andere haben Twitteraccounts. Auch andere braten Extrawürste. Auch andere hängen Dinge an die große Glocke, und es gibt auch Interviews wo ich keinen Kommentar gesagt habe. Aber das wird manchmal geschnitten. Aber wenn du Regionalfernsehen von hier hättest, wüsstest du das schon. Mach dich einfach mal locker und entspannt und zeige mir, wie die
[11:31] P.: ich habe aber nicht K. vor mir, sondern dich.
[11:32] DerGründer: das ist richtig
[11:32] P.: K. sag ich auch meine meinung, keine sorge.
[11:32] DerGründer: habe ja auch versucht, wie du mich vor dem Spiegelinterview instruiert hast, das abzubiegen
[11:33] DerGründer: aber man kann auch bei Pressearbeit Fehler machen und ich stelle mich auch der Kritik
[11:33] P.: DerGründer, kein kommentar, wirklich.
[11:33] DerGründer: das mit Dv unten ist unglücklich aber null tragisch
[11:34] DerGründer: wichtig ist, dass ein positives Image von PlagiPlag transportiert wird… werte doch einfach mal die letzten vier Wochen an Artikeln aus
[11:34] DerGründer: das war eine Katastrophe

[11:34] P.: kein mensch ist an deiner pressearbeit interessiert. du gibst das sprachrohr für ein ganzes wiki mit deinem senf und deinen aktionen.
[11:34] P.: keiner weiß, was du der presse steckst.
[11:34] P.: du bist einfach unzuverlässig.
[11:34] DerGründer: nein es gibt unzuverlässige Journalisten
[11:34] P.: *aaah*
[11:35] P.: was würden unzuverlässige journalisten machen können, wenn du einfach die … hältst?
[11:35] P.: n-i-x
[11:35] DerGründer: wer nach 8 Wochen Artikel schreibt und off records Informationen bringt mit nicht freigegebenen Inhalten, der ist unzuverlässig
[11:35] DerGründer: sie würden nichts über PlagiPlag schreiben
[11:36] DerGründer: und das Thema Plagiate wäre eine wissenschafliche Fußnote
[11:37] P.: ohne den großen DerGründer wäre das thema plagiate eine randnotiz der weltgeschichte. schon klar.
[11:37] DerGründer: das habe ich nicht gesagt sondern du

[11:37] P.: mann ich kann dieses geschwafel nicht ab. du bist wirklich völlig merkbefreit.
[11:37] P.: „[11:36] DerGründer: und das Thema Plagiate wäre eine wissenschafliche Fußnote“
[11:38] DerGründer: aber wenn du hinhören würdest betone ich immer, dass es die Leistung vieler ist, dass das Thema wichtig für die Wissenschaft und die Gesellschaft ist…
[11:38] P.: pass auf: hier springen ziemlich wichtige leute ab, wegen dem zirkus der hier läuft. ziemlich wichtige. wichtigere als DerGründer. angekommen?
[11:39] P.: du weißt nicht mehr, was hier wirklich läuft.
[11:39] P.: also wenn man keine ahnung hat…
[11:39] P.: mann
[11:39] DerGründer: du hier springen alle zwei Tage Leute ab, aber nicht wegen mir, ich war zwei Monate absolut zurückgezogen
[11:39] DerGründer: hier wurde ein Prof gesperrt
[11:39] P.: maaann lass einfach. die welt dreht sich nicht um dich.
[11:40] DerGründer: der arbeitet jetzt zuhause an Fällen, weil er sich über die wichtigeren Leute nicht mehr ärgern will
[11:41] DerGründer: nein die Welt dreht sich auch ohne uns weiter und jeder ist ersetzbar, das macht Teams aus…

[11:41] P.: DerGründer ist gut jetzt, ich hab noch zu tun.
[11:42] P.: Ah ist noch nicht fertig. geh dahin.
[11:42] P.: oder sonstwo.
[11:42] DerGründer: ich auch merci für die Diskussion…
[11:43] P.: und wann und wo Dv online geht, liegt an C., Dr.H., H., und mir.
[11:43] P.: und wenn du dich nicht dran hältst, sorge ich für deinen rausschmiß aus PlagiPlag.
[11:43] P.: soviel in aller deutlichkeit.
[11:43] DerGründer: ja bin auf die Medienresonanz gespannt, wenn ihr Unterstützung braucht helfe ich gerne
[11:43] P.: danke. wenn wir sie brauchen melden wir uns.
[11:44] DerGründer: drohen ist keine gute Lösung, wir haben gemeinsame Ziele und um die geht es
[11:44] P.: kein weiterer kommentar.

In der nächsten Folge

  • Akt II: Wie und warum W., K. und Co. auch gerne Pressearbeit betreiben

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65 Antworten zu “Pressearbeit! Eine Realsatire aus der Plagiatsucherszene – Akt I

  1. Pingback: Pressearbeit! Eine Realsatire aus der Plagiatsucherszene – Vorspiel | Erbloggtes

  2. Mich wundert es, dass Erbloggtes sein Qualitätsblog für so einen Unfug hergibt. Andererseits…

  3. Was ist hier Dichtung, was ist hier Wahrheit? Und wenn Dichtung, ist es dann Unwahrheit?

    Für den Fall A, dass “Akt1“ Material aus tatsächlichen Chatverläufen zwischen P. und H. in dichterischer (??) Freiheit verwendet, sage ich Folgendes:
    Es sollte hier daran erinnert werden, dass nicht autorisierte Bereitstellung von Chat-Inhalten für die Öffentlichkeit ein Verstoß gegen Freenode-Richtlinien ist, gleichgültig, ob in Form von “public logging“ oder nachträglichem Veröffentlichen – es sei denn, man kann konkludentes Einverständnis der Chat-Teilnehmer voraussetzen. Dazu müsste aber ein Disclaimer bei VP-Chats jeden in den Chat Eintretenden vorwarnen.

    Dass Plaqueiator sich da keines unredlichen Verhaltens bewusst ist, macht die Kontroverse mit KayH klar, welche man auf Plaqueiators Benutzerdiskussionsseite unter dem Absatz “Verstoß gegen Freenode-Richtlinien“ nachlesen kann. (http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Diskussion:Plaqueiator)
    KayH schreibt dort zu Recht:
    »Dieses Einverständnis gibt es auf #vroniplag (wie auf den meisten Freenode-Channeln) nicht. Folglich ist das öffentliche Zitieren aus dem Chat von #vroniplag ein expliziter Verstoß gegen die Freenode-Richtlinien.«

    Plaqueiators Gegenargument:
    »Falscher Schluss. Ein Zitat ist kein public logging. Es ist ein Ausschnitt.«
    Sein Argument hebt also darauf ab, public logging sei verboten, weil es den gesamten Chatverlauf der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, während ein Zitat nur Ausschnitte veröffentlicht.

    Hier irrt Plaqueiator und nicht KayH. So richtig es ist, dass ein Zitat kein public logging ist, so falsch ist seine damit verbundene Schlussfolgerung, aus den Chatprotokollen Auszüge zu veröffentlichen, sei deshalb legitim.
    Die erwähnte Freenode-Richtlinie kann nur bedeuten, dass es als Regelverletzung zu sehen ist, wenn Chat-Inhalte an die Öffentlichkeit gebracht werden. Warum sonst sollte Freenode “unauthorized public logging of channels on the network” verbieten?! Weil man dann alles mitkriegen kann und nicht nur Teile? Rubbish!
    Es war immer selbstredendes Verständnis bei VroniPlag, dass mit Eintritt in den Chatraum zugleich eine Vertraulichkeit unterstellt werden darf. Warum sonst der Aufschrei, als Heidingsfelder aus Chats Auszüge veröffentlichte?
    Es gab allerdings auch immer schon die Möglichkeit, sich zu „privaten“ Chaträumen zu verabreden (z.B. “query … “), wenn z.B. erhöhte Sicherheit der Vertraulichkeit gewünscht ist oder auch nur störungsfreiere Kommunikation.

    Warum ist diese Rückbesinnung hier von Bedeutung?
    Weil Plaqueiator eine Art von WikiLeaks-Commitment vorgibt. Bei WikiLeaks geht es um Enthüllung von unethischem Verhalten in Regierungen und Unternehmen. Dafür wird der ggf. strafbewehrte Bruch von Verschwiegenheitspflichten als geringerwertige Normverletzung in Kauf genommen. Es liegt also bei ideeller Betrachtung eine Entscheidung zur Veröffentlichung nach Abwägen im Konflikt zwischen Rechtsgütern vor. Realiter geht es auch dabei oft um noch ganz andere Interessen.

    Um welchen Schutz welchen Rechtsgutes geht es bei der Veröffentlichung aus vertraulichen Chatprotokollen einer “Plagiatsjäger“-Plattform? Sind hier Bürger im Sinne des Schutzes eines höherwertigen Rechtsguts informiert worden?
    Nein, hier wird schmutzige Wäsche gewaschen. Man könnte auch an die Redewendung “Rosenkrieg“ denken. Das Bild stimmt aber insofern nicht, als hier keine anfängliche Liebe in Hass umschlug.
    Hier geht es aber nicht um Aufdeckung von hoch bedeutsamen Politinformationen mit dem Ziel, verdeckte Machtstrukturen etc. aufzudecken, sondern um ein Informationsverhalten, das darauf abzielt, DenGründer bloßzustellen, zu entlarven, seinen Ruf zu schädigen. Daran teilzunehmen, so entsteht langsam der Eindruck, wird zur freiwilligen Selbstverpflichtung eines ’guten’ Vroniplaggers, egal ob noch drin oder gesperrt wie Plaqueiator. Verunglimpfung als Volkssport – “demnächst in diesem Theater“?
    Nein jetzt. Da möchte man mal Herrn Brüderle zitieren:
    Wer hat’s gemacht? Plaqueiator hat’s gemacht!
    Wer hat’s gemacht? ………….. hat’s gemacht! (Hier fallen einigen Lesern bestimmt einige Namen aus dem VroniPlag-Bereich ein.)

    Für den Fall B, dass Plaqueiator hiermit einen Chatverlauf erfunden haben sollte, dem kein tatsächlicher Chat zwischen ihm und H. zugrunde liegt, sage ich Folgendes:

    Dadurch wird die Sache nicht besser, sondern noch fragwürdiger, denn es fragt ich dann um so mehr, welche Intention diese Erfindung verfolgt. Im Unterschied zu Fall A wird im Fall B noch krasser deutlich, dass es darum geht, H. zu diskreditieren. In diesem Fall ist P.’s ’Werk’ nur eine Variante der vielen Angriffe auf H. im Wiki selbst und z.B. auch des “Offenen Briefes an Martin Heidingsfelder“, den wohl Admin Klicken auf Wikipedia startete. (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Martin_Heidingsfelder&diff=105905617&oldid=105900338 . Dazu ergänzend lesenswert: http://plagwikicheck.wordpress.com/tag/offener-brief/)

  4. Vertraulichkeit? In VroniPlag? Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.

  5. Ich denke, Du gehst von falschen Voraussetzungen aus, Rumpelstilzchen. Fall C ist nämlich, dass es gar nicht um irgendwelche Personen geht. Es ist aus der Literatur ja gut bekannt, dass gern reale Personen in literarischen Stücken wiedererkannt werden. Die Frage ist aber: Was ist der Erkenntnisgewinn aus einem solchen Wiedererkennen? Reich-Ranicki sei der Kritiker in „Tod eines Kritikers“, Walser habe daher Tötungsphantasien gegenüber Reich-Ranicki, heißt es. Na und? Liest man Romane vielleicht, um etwas über angeblich wichtige Schriftsteller und Literaturkritiker zu erfahren? Ich sage: Nein. (vorzustellen im Tonfall Reich-Ranickis) Um etwas über reale Personen zu erfahren, liest jeder gesunde Mensch ein Sach- oder Fachbuch, das von diesen Personen handelt.

    Warum nun lesen Menschen schöne Literatur? Zur Unterhaltung möglicherweise. Oder auch zur persönlichen Bildung. Das ist zwar aus der Mode, aber „Die Räuber“ wird nicht deshalb bis heute in der Schule gelesen, weil die Schulbehörden der Ansicht sind, jeder Schüler müsse etwas über das Leben von Nikol List erfahren, sondern weil das Bildungsbürgertum meint, daraus könne man etwas über den Menschen lernen, vielleicht sogar zu Einsichten über sich selbst gelangen.
    Dafür muss man aber die Augen öffnen und sich mit den Figuren identifizieren, anstatt die Figuren mit irgendjemand anderem zu identifizieren. Das ist doch eine Methode, um das, was Plaqueiators Stück mitteilen kann, von sich weg zu schieben.

  6. Also ich wollte mal kurz erwähnen, dass ich das Chatprotokoll zwischen P. und mir zwar nicht habe bzw. jetzt nicht suchen werde, aber es entspricht im Inhalt weitgehend dem, was da zwischen uns besprochen wurde, und wie die Situation im Wiki zu dem Zeitpunkt war. Wahrscheinlich hätte ich aber beim Chatten noch mehr Rechtschreibfehler gemacht. Warum scheut man sich eigentlich, die kompletten Chatprotokolle ins Netz zu stellen? Da wird vielleicht klarer, wer was für das Wiki geleistet hat. Wie das ständige Mobbing ablief. Bin sehr dankbar für solche Beiträge. Bitte mehr solche Leaks. Das frischt meine Erinnerungen auf. Siehe auch mein letzter Beitrag an einem anderen Ort zu DV. 😉 Plaqueiator +1

    Nachsatz: Da haben einige Honorige, besonders Eitle, mal über Nacht den Gründer kollektiv entbürokratisiert, einen Minister nicht bearbeitet, den Gründer eventuell geoutet, gezielt negative Informationen über den Gründer an die Presse gespielt, ihn anschließend noch für die Berichterstattung verantwortlich gemacht und von der Mitarbeit ausgegrenzt. Bitte veröffentlicht noch die Chatprotokolle vom 19.-20. Juni 2011. Very amused!

    Freue mich schon auf Akt 2. Wie DV die Gazetten stürmt, PES und die Aktion „Horstkotte-Exklusiv“ und vieles mehr. Erbloggtes +1

  7. Auf die Frage „Warum scheut man sich eigentlich, die kompletten Chatprotokolle ins Netz zu stellen?“ gibt es zwei mögliche Antworten: Die formale hat Kollege Rumpel oben gegeben. Die soziale habe ich in einer Analyse der Funktionsweise des VroniPlag-Chats Anfang Mai 2012 gegeben. Stichwort „Hinterzimmer“. Bereits zuvor hatte ich kritisiert, dass die maßgeblichen Entscheidungen in VroniPlag im Chat fielen, was jedem Transparenzanspruch zuwiderläuft.

  8. Aber, aber Erbloggtes! So viel an Weggucken und Umdeuten, das ist schon sträflich.
    Vielleicht hilft da zur Auflösung der “scripted real pseudo-virtuality” ein Blick zurück auf das „Vorspiel“. Dort finden wir gleich zu Beginn, wer in diesem Theater DenGründer“ gibt: » … DesGründers Koketterie mit seiner Identität im gelungenen Spiegel-Golfplatz-Interview …, das sich aber, um ehrlich zu sein, hauptsächlich mit DesGründers Handicap beschäftigte.«
    Damit ist die Figur DesGründers real (und gar nicht “pseudo-real“) besetzt [… Auslassung Erbloggtes; Rumpel bitte ans Twitterphon]

    Zwei willkürlich herausgegriffene Beispiele für wörtliche Übernahmen (auch in der Schreibweise) aus realem Chatprotokoll:
    [11:39] P.: maaann lass einfach. die welt dreht sich nicht um dich.
    [11:43] P.: und wann und wo Dv online geht, liegt an C., Dr.H., H., und mir.

    Im Unterschied zum real stattgefundenen Chat hat Plaqueiator nur eine geringfügige redaktionelle Überarbeitung vorgenommen, vor allem zwecks nachträglicher Anonymisierung.

    Nein, Erbloggtes, der Streifzug in die “schöne Literatur“ mag für die Literatur Relevanz haben, hier nicht. “Akt1“ als nur unwesentlich redigierter Auszug eines realen Chats ohne literarische Verarbeitung – außer den Leihbegriffen wie “Dramatis Personae“, wirklich, das hat mit Literaturusancen nichts gemein und der dort beheimatete “Fall C“ findet in der Kopie eines realen Chatverlaufs keine Andockstelle. Die begriffliche Einkleidung in Strukturbegriffe des Dramas macht daraus eben nicht mehr als das, was es ist: die Veröffentlichung eines VroniPlag-Chatprotokolls. Mag ja sein, der Bildungsbürger wird auch von einer solchen Kopie vielleicht etwas über Menschen lernen können, nicht “den Menschen“, sondern Menschen wie P. oder H. Plaqueiator darf mit “Akt1“ im besten Fall als Herausgeber eines Chatprotokolls verstanden werden. Eine dichterische Verarbeitungsform ist hier nicht zu erkennen.
    Nach Vergleich zwischen “Akt1“ und dem betreffenden Chatprotokoll und natürlich auch schon durch P.’s “Dramatis Personae“ ist eindeutig erwiesen, dass nicht Fall C vorliegt, auch nicht Fall B, sondern Fall A. Wie der Sachverhalt zu bewerten ist, habe ich bereits oben beschrieben (26. Februar, 19:17).

  9. Du findest es zu real für Literatur. Dabei etablierst Du durch die Gleichsetzung realer Personen mit den auftretenden Figuren erst diese übermäßige Realität.
    Du räumst die Überarbeitung ein, wenn auch geringfügig. Worin sollte auch der Wert bestehen, nicht „maaann lass einfach.“ sondern stattdessen „Mann, lass es einfach!“ zu schreiben?
    Ich bleibe dabei, dass das Allgemeine, das sich in diesem Dialog ausdrückt, zum Verschwinden gebracht wird, wenn man ihn als Ausdruck nicht dieses Allgemeinen liest, sondern bloß des Individuellen. Das ist eine Lektürehaltung, die der Gegenwart sehr entspricht. Lehrreich ist sie nicht.

    Mich überrascht, dass Du Vergleiche zwischen Akt I und dem betreffenden Chatprotokoll vornehmen kannst. Vielleicht bin ich da technisch einfach nicht gut genug informiert, aber wie viele Leute außer den Beteiligten können solche Chatprotokolle üblicherweise besitzen?

  10. Es geschehen noch Wunder, lese ich doch gerade, dass ein gewisser Klicken mich wieder ehrenrührig im Stern als „Blender“ bezeichnet. Das ist der selbe Klicken, der kürzlich noch als „Gründer von VroniPlag Wiki“ bei Twitter rum stolzierte und heute dort sich bescheiden nur noch als „Gründungsmitglied“ ausgibt. Er läuft immer noch mit einem falschen Titel rum. Denn er ist auch kein Gründungsmitglied, weil es keine Gründungsversammlung gab. Ist ja auch schwer eine Versammlung mit sich alleine abzuhalten. Kann jemand mal mit ihm ein ernstes Wort reden? 😉

    DerGründer

  11. Wenn Heidingsfelder mit DerGründer unterschreibt ist das als ob Hitler mit Der große Diktator unterschreibt.

  12. »Worin sollte auch der Wert bestehen, nicht “maaann lass einfach.” sondern stattdessen “Mann, lass es einfach!” zu schreiben?«
    Erbloggtes beharrt also darauf, die Anonymitätsansprüchen geschuldete geringfügige Korrektur eines Chatprotokolls als literarische Verfremdung der Realität zu werten.
    Die “Gleichsetzung realer Personen mit den auftretenden Figuren“ schafft keine “Überrealität“, sondern ist ganz schlicht die Realität, die nicht ich geschaffen habe, sondern Plaqueiator und Goalgetter, als sie im Chat waren. Durch die vorangestellte Etikettierung dieser Realitätskopie mit literarischen Ordnungsbegriffen wird daraus nicht Literatur! Es hat nicht einmal einen die Realität abbildenden und sie zwecks neuer Sinnstiftung verfremdenden Charakter einer Ready-made-Schöpfung, um einen Vergleich aus der Malerei zu nehmen. Ein Chat-Protokoll zu veröffentlichen hat nicht mal seine Rechtfertigung im Sinne von Trompe-l’œil oder eines Quodlibet.
    Der Erkenntnisgewinn des Lesers von “Akt1“ lässt sich so fassen: „Ach, schau mal an, so also sind die beiden Plagiatsjäger von VroniPlag in jenem Chat damals miteinander umgegangen.“

    Glaubt wirklich jemand im Ernst, dass es jemand gelänge, Leser davon zu überzeugen, er habe Literatur geschaffen, wenn er jetzt dieses Kommentar-Zwiegespräch auf einer Blogseite veröffentlichte und die Sache etikettierte mit “Dramatis Personae“?

    “Rumpel“ ist untröstlich! Das “maaann lass einfach.”-Beispiel oder auch das »(im Original “D……“)« sollte natürlich nicht ein “Mann, lass es einfach!” oder Ähnliches anmahnen. Es ging nur darum, die wörtliche Übernahme, also Abschrift aus einem Chatprotokoll vor Augen zu führen als weiteren Beleg für das bereits Gesagte.
    Die Tatsache, dass “Akt1“ nichts anderes darstellt als i.w. die 1:1-Kopie eines Chatausschnitts, heißt aber nicht, dass aus diesem Protokoll nicht “Erkenntnisse“ oder zumindest “Anmutungen“ gewonnen werden können. Literarische Implikationen enthält der Vorgang dennoch nicht.

    »Mich überrascht …“«
    Tja, da zitiere ich zum zweiten Mal meine Frau: “Das möcht’se wissen …“, antwortet sie, um nicht zu antworten.
    Nachdem ich jetzt Heidingsfelders Kommentar gelesen habe, bietet sich einfach an, zur Klärung des Textvergleichs ihn zu bitten, seinerseits sein Protokoll dieses Chats zu veröffentlichen. Dann wird man ja sehen … – und Rätselraten ist zur Klärung der eigentlichen Sachfrage, ob hier Fall A, B oder C vorliegt nicht erforderlich.

    »Die formale [Antwort] hat Kollege Rumpel oben gegeben.«
    Erbloggtes stellt den Punkt “Verstoß gegen die Freenode-Richtlinien“ korrekt in seinen eigenen Aussagezusammenhang, Dies kundzutun aber war nicht das Motiv für den Kommentar, Mein Punkt ist, dass mit dieser schieren nicht autorisierten Veröffentlichung eines Chatausschnitts sich die Frage nach dem Motiv der Veröffentlichung stellt. Wie heißt es so abgedroschen: Was will der Autor uns damit sagen? Meine Antwort ergibt sich aus dem Text: Plaqueiator will eine Art Goalgetter/Heidingsfelder-Psychogramm vorstellen und gibt dem Leser Gelegenheit, ein nicht gerade vorteilhaftes Bild von Verhalten (und Person) in den Blick zu nehmen. Zugegeben: Wenn man die Wiki-interne Kritik an Goalgetter / Heidingsfelder seit 2011 nachliest, u.a. gerade auch die Abstimmungsbegründungen zum Antrag auf seine Entbürokratisierung, dann erschließt sich die Zielrichtung der Aussage von “Akt1“ ohne kritisch überhöhende Meta-Philosophie.

  13. Sagen wir mal so: In der Postmoderne kann ja jeder für Literatur halten und mit Literatur anstellen, was er, sie oder es will. Sogar Fragen wie die nach dem Motiv der Veröffentlichung oder „Was will der Autor uns damit sagen?“ sind erlaubt. Aber „ergibt sich aus dem Text“ ist nun alles andere als überzeugend. Dafür bringst Du zu viel Kontext mit, der, ich wiederhole mich, den Blick auf den Text verstellt.

    Zum Vorspiel beklagte ein Anonymus, dies sei ein „Schauspiel nur für Eingeweihte“, es bedürfe einer kommentierten Ausgabe. Das ist eine sehr empfehlenswerte Herangehensweise. Anders gesagt: Da schdelle mär ons ersdma janz domm.
    Was Du interpretierst, Rumpelstilzchen, muss man alles schon vorher im Kopf haben, um es hier wiederzufinden. Das ist aber eine Perspektive, die nur VroniPlag-Insidern einzunehmen möglich ist.

  14. Welch schlagender Beweis für die Erfolge moderner frühkindlicher Erziehung in Elternhaus und Hort: Nicht schlagen, sondern ausdiskutieren!

  15. “Was Du interpretierst, Rumpelstilzchen, muss man alles schon vorher im Kopf haben, um es hier wiederzufinden.«

    Dass hier Fall A vorliegt, ist keine Text-Interpretation, sondern eine Tatsache. Erbloggtes weigert sich standhaft, diese Tatsache, die durch Auswertung von einer jedermann (!) zugänglichen Quelle (s. Belege zu “Dramatis Personae“ aus dem VroniPlag Wiki) hinreichend aufgewiesen wurde. Was man dafür “im Kopf“ haben muss, ist keine Interpretation, sondern die Idee, diese Quelle auszuschöpfen, um den Nachweis zu erbringen, dass es hier um ganz reale Personen – pseudonymisiert – geht. Plaqueiator ist nur hingegangen, in dichterischer Freiheit die bekannten Pseudonyme abzukürzen.

    Nun könnte einer wie Erbloggtes kommen und sagen: Je nun, mag sein, aber der diesen abgekürzt pseudonymisierten Personen zugeschriebene Text, der enthält die künstlerisch-literarische Bearbeitung. Inwiefern?
    Erbloggtes sieht völlig richtig, dass der Nachweis darüber, hier wurde aber auch gar nichts künstlerisch verarbeitet, sondern schlicht ein Chatprotokoll unzulässigerweise veröffentlicht, nicht ohne Ausschöpfen einer nicht jedermann zugänglichen Quelle durch den Vergleich zwischen Original und Abschrift erbracht wurde. WikiLeaks einmal als Leaks im Wiki 🙂
    Ein solcher Nachweis ergibt sich aus dem Textvergleich. Dazu ist eine Interpretation nicht erforderlich, sondern nur die selbstevidente Übereinstimmung. VroniPlag würde bei Textvergleich dieser beiden Dokumente, wenn es sich um zwei Autoren handelte, von Komplettplagiat sprechen, vielleicht auch von Verschleierungsplagiat, doch das wäre allerdings schon interpretativ, denn das ist kein deskriptiver Begriff.
    Die Text-Interpretation beginnt erst ab dem Moment, wo man die Frage stellt, wozu hier der Autor diese Chat-Abschrift hier veröffentlicht.
    Nee, Jung, mer losse d’r Dom in Kölle, okay? Und denk dran, Ernie: Cheffe hat bereits die Veröffentlichung des Protokolls angedeutet!

  16. Deine Deutung erlaubt Dir, den Text *nicht* zu interpretieren, sondern ihn von vornherein als nichtssagend abzutun. Auch ok.

    @alleszuspaet: Moderne Erziehung wird konterkariert durch „‚kritische Schulmilieus‘. In ihnen ist die Hälfte der Schüler sitzengeblieben, 40 Prozent sind Gewalt gewohnt, ein Drittel der Eltern sind arbeitslos.“[1]

  17. Dass die Auseinandersetzung mit „Kunst“ ihre Beziehung zur „Realität“ zum zentralen Thema hat, ist eine Binsenweisheit, gleichzeitig auch konstituierendes Merkmal von „Kunst“. In dieser Hinsicht würde die Art deiner Befassung, deine fragende Einordnung und betroffene Argumentation, @Rumpelstilzchen, eigentlich die Einordnung des vorliegenden Stückes als „Kunst“ rechtfertigen. Wie dem auch sei, „Kunst“ liegt auf der subjektiven Ebene ja im Auge des Betrachters, wie Erbloggtes richtig schreibt.

    Was ich eigentlich einwerfen möchte, bezieht sich auf die „reale“ Möglichkeit des dargestellten „Falles A“.
    Wie aus dem Titel des Aktes I hervorgeht, sprechen hier Admin P. und „DerGründer“ „privat“, was die Verwerflichkeit einer Veröffentlichung des Protokolles ja potenzierte! Es handelte sich dann nicht um die Veröffentlichung eines „public channel“, sondern die Veröffentlichung eines „Query“ (Fachsprache für privates, vertrauliches Chatgespräch)!

    Mit „DerGründer“ und „Admin P.“ können eigentlich nur zwei Protagonisten im Besitz eines solchen Chatlogs sein, wenn sie realiter an einem solchen Chat teilgenommen haben. Weiter oben brüstet sich Heidi der Teilnahme. Mir unterstellst Du eine geringfügige Redaktion des Protokolls, mithin dessen Besitz und konkludent die Teilnahme (innerhalb des Rahmens der Fallbeschreibung A) an einem solchen Chat.

    Du gibst en Detail an, dass Du in der Lage bist, qualifizierte Vergleiche zwischen Teilen des Aktes I und einem realen, jedoch privaten Chatprotokoll anzustellen, wenn du schreibst:
    „Im Unterschied zum real stattgefundenen Chat hat Plaqueiator nur eine geringfügige redaktionelle Überarbeitung vorgenommen, vor allem zwecks nachträglicher Anonymisierung.“

    Da frage ich mich doch: wie kommst du an das Log eines privaten Chats, an dem Du nicht teilgenommen hast? 😉

  18. @ Erbloggtes
    Ja, ja, das weiß nun fast jeder. Diese „kritischen Schulmilieus“ sind eine ganz blöde Sache. Aber was willst du machen, der große „Nichterzieher“ Rousseau hat seine Kinder auch ins Heim abgeschoben, vielleicht sollte man die Erziehungswissenschaftlerin Schavan fragen.
    Das hat aber nichts mit hier zutun, meine spöttische Bemerkung bezog sich auf die Herumkokettiererei im Kommentarbereich. Das mag ja ganz lustig sein, aber interessierte Journalisten und Politiker lesen das auch und fühlen sich dann bestätigt in ihrem Vorurteil, daß die „anonymen Plagiatjäger“ ähnlich den „Piraten“ nicht ernst zu nehmen sind.

  19. *pssst* sollen sie *pssst* 😉

  20. @Erbloggtes aka ERnie: Hier muss nicht der social perception approach bzw. die wissenschaftlich gesicherte Weisheit, dass wir immer schon interpretieren, indem wir wahrnehmen, bemüht werden. Wenn man einen Artikel aus einem Online-Medium als Kopie in ein Blog einstellt, welche Interpretationsleistung steht da zur Disposition, will sagen, steht da unter dem Vorbehalt subjektiver Einschätzung, wenn intersubjektiv der Vergleich beider Dokumente deren nahezu 100%ige Übereinstimmung ergibt und die These, es handle sich um verschiedene Texte bereits per Augenscheinbeweis falsifiziert ist. Immerhin haben “Interpretationen“ per Augenscheinbeweis beim Textvergleich bei GuttenPlag ausgereicht, zu Guttenberg des Plagiats zu überführen.

    @alleszuspät: Gottseidank ist noch nicht alles zu spät. Plaqueiator kann die Debatte ganz schnell beenden, wenn er die nachstehende Fragen an ihn eindeutig beantwortet.

    @Plaqueiator: Vielleicht hilft Dir ein Blick auf »Mich überrascht …“« (R., 27.02., 03:45). Nach dem auch Dir bekannten Credo im VroniPlag Wiki ist die Frage OT. Textvergleich steht für sich selbst. Fragen zu Informationswegen und zu personellen Hintergründen bleiben zu Recht außen vor.
    Allein schon Deine Sprache “Weiter oben brüstet sich Heidi der Teilnahme.“ verrät in welchem Geiste Deine Produktion erfolgte. “brüstet“ und “Heidi“ insbesondere ist gängige Terminologie aus dem Wiki-Wörterbuch der Verunglimpfung gegenüber Goalgetter/“Maddin“ Heidingsfelder.
    Und von einer Unterstellung zu sprechen, wenn es um Deine Teilnahme am Chat geht, dazu gehört in der Tat schon Chuzpe.
    Da Du diese Stelle aber sehr geschickt formulierst, ohne die Teilnahme explizit zu leugnen: “Da frage ich mich doch“ – und da gibt es keinen Whistleblower-Schutz:
    Hast Du an einem realen Chat mit Goalgetter (“DerGründer“) teilgenommen oder nicht?
    Du sprichst von der Unterstellung “einer geringfügigen Redaktion des Protokolls“. Frage: Unterstellung korrekt oder nicht korrekt (Auslassungen, Anpassungen wegen Sicherung der Anonymität als geringfügige Bearbeitung)?
    Wetten, dass die Leser hier darauf keine klare “Ja“- oder “Nein“-Antworten erhalten werden?
    Auf Nebelkerzen-Antworten kann verzichtet werden.

  21. Meiner Ansicht nach diskutierst Du völlig am Thema vorbei. Wir sind doch hier nicht bei PlaqueiatorPlag, es hat auch niemand einen Doktor bekommen, und auf der Ebene der Kunst reichen selbst minimale Änderungen, um die Aussage- und Wirkungskraft völlig zu verändern. Beispiel?
    1. Heine, 1845: »Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: „Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, …«
    2. Heine, 1847: »Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: Deutschland, wir weben Dein Leichentuch, …«
    3. Erbloggtes, 2013: »Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: „Deutschland, wir weben Dein Leichentuch, …«

    Du möchtest aber selbst die kleinsten Dir sichtbaren Änderungen übersehen/beseitigen. Du kannst doch niemandem wissenschaftliches Fehlverhalten vorwerfen, nichtmal Täuschungsabsicht über irgendwas lässt sich konstruieren.

    Ich verstehe, Deine Botschaft ist: Hackt doch nicht immer auf dem Heidingsfelder rum, das ist zu billig. OK, angekommen.

  22. Manchmal braucht es eine Weile, bevor man die Kunst als Kunst erkennt. Und manchmal ist es sogar zu spät, um die Kunstwerke zu retten. Als Beispiele sind die Badewanne und die Fettecke von Joseph Beuys zu nennen.

    Somit reiht sich wohl das Dramolett von AdminP. in die Liste der Kunstwerke ein, die man erst spät als Kunst erkennt – oder auch nie.

  23. „Wenn Heidingsfelder mit DerGründer unterschreibt ist das als ob Hitler mit Der große Diktator unterschreibt.“

    @anonym: Godwins Law so früh in der Diskussion, das enttäuscht mich.

    Hier hat jemand angerufen sich als Rumpelstilzchen1812 vorgestellt. Er forderte mich auf, das Protokoll zu suchen. Et voilà: Das Protokoll habe ich gefunden. Somit konnten wir telefonisch Unterschiede diskutieren. Die bestanden beispielsweise in den angegeben Uhrzeiten. Was als Beleg gelten kann, dass oben angeführter Text ein Original aus plaqueiators Mitschnitt sein muss. Übrigens, dass ich hiermit die Akronyme der Pseudonyme veröffentliche ist kein Geheimnisverrat. Jeder kann sehen, wer an DV gearbeitet hat. Alle vier haben sich übrigens bei VroniPlag Wiki mehr oder minder verabschiedet.

    [… Namen tun überhaupt nichts zur Sache. Erbloggtes]

    Tja nicht zimperlich ist man da mit eurer Truppe umgesprungen.
    2 von 4 Admins unbeschränkt gesperrt, die zwei Fälle fast im Alleingang gemacht haben und niemanden mitarbeiten lassen wollten.

    [… s.o. Erbloggtes]

    Vielleicht findet sich der ein oder andere ja jetzt wieder bei Politplag ein. Spaß haben wir in jedem Fall. Oder muss ich erst einen „Plagiatsfinderlohn“ ausloben? Einfach mal anrufen und wir lassen euch mitmachen.

  24. Die Botschaft – ok, mit dem Zusatz: und veröffentlicht nicht zu diesem Zweck vertrauliche Gesprächsausschnitte und gebt das auch noch prätenziös als „Kunst“ aus bzw. „Literatur“. Andersherum, es ist dann natürlich Literatur, wenn ein Minimalkonsens darunter „Lesestoff“ verstehen will. „Ebene der Kunst“? Zufällig u.a. mein Metier. Da hatte man früher auch schon mal die Idee, sich nackt in einen Glaskasten zu setzen und das als Kunst auszugeben. Ich bin in Zeiten des Fluxus (Vostell usw.) unterwegs gewesen, falls das einigen was sagt. Will sagen: Ich erkläre hiermit meine Kommentare zur diction art. .-)

  25. Rumpelstilzchen, ich habe überhaupt kein Problem damit, deine Fragen zu beantworten. Aber bevor ich das tue, muss ich aus Prinzip noch ein bisschen wider den Stachel löcken!
    Du solltest meine Zusage zu antworten Wert schätzen, denn eigentlich bist du im Irrtum, was das Annahmeprinzip („Credo“) bei Vroniplag betrifft.
    Ein Textvergleich bzw. Plagiats“vorwurf“, wie er dort gern gemacht wird, darf nur mit veröffentlichtem Material geschehen, und eine Analyse wird nur nach Nachweis belastbarer Plagiatstellen (Anfangsverdacht) durch den Whistleblower begonnen.
    Ich kann mich nicht erinnern, hier für Akt I bereits veröffentlichtes Material künstlerisch verarbeitet zu haben und wäre für substantiierte Hinweise deinerseits, die meinen geplagten grauen Zellen auf die Sprünge helfen, recht dankbar!
    Du ahnst schon, tit for tat! Tut nicht weh! 🙂

    @Erbloggtes: ich vermute tief liegende Ängste bei Rumpelstilzchen, die zu dieser Art formaler Abwehrreaktion geführt haben. Man sollte ihm nochmal klar machen, dass das vorliegende, recht neuartige Literaturexperiment mit Versatzstücken aus virtuellen Welten, die gerne mit realen verwechselt werden, auch einem evolutorischen Prinzip unterliegt! Wir alle sind Teil dieses Literaturexperiments, indem und in dem wir uns hier äußern. Sprich: ich habe schon eine vage Idee für Akt III. 😉

  26. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    „Du kannst doch niemandem wissenschaftliches Fehlverhalten vorwerfen, nicht mal Täuschungsabsicht über irgendwas lässt sich konstruieren.“

    Genau das war auch schon immer meine Meinung; es ist die Meinung eines Mannes, dem man gegen jede Logik eben jenes Fehlverhalten andichten wollte.

    Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  27. Die vorstehenden Kommentare seit 15:30h reagieren nicht aufeinander, auch wenn sie noch so gut zu passen scheinen. Alle sind sich einig, dass wir hier Kunst schaffen. Prima!
    Und das Ganze birgt dann sogar Erkenntnisgewinn.

  28. @Plaqueiator: Nachdem Du gelöckt hast – tut tatsächlich nicht weh, kommst Du nun mit den Antworten rüber, wo Dir das doch keine Probleme bereitet? Nur aus „formalen Gründen“, damit wir aus berufenem Munde erfahren, „dass das vorliegende, recht neuartige Literaturexperiment mit Versatzstücken aus virtuellen Welten“ eben nicht mit Versatzstücken aus „virtuellen Welten“, sondern einer realen Welt arbeitet.

    @Erbloggtes: So sei es!

  29. Schade, dass all diese Wiki-Experten anscheinend nicht wissen oder verstehen oder verstehen wollen, dass man seinen Account bei Wikia global deaktivieren kann.
    If you need any more information on what an account disable actually does, you can visit our help page on closing your account at http://help.wikia.com/wiki/Help:Close_my_account . Please let me know if you would like me to disable your account.
    … So geschehen im April 2012, und das aus guten Gründen.

  30. Man wird doch wohl noch die alte Tradition der Hinrichtung von Toten wiederbeleben dürfen. Dafür sind virtuelle Welten schließlich da.

  31. Ich wollte schon immer mal Alf zitieren: „Traditions are like plates: they’re made to be broken.“

  32. @Rumpelstilzchen: ja natürlich habe ich mit Goalgetter gechattet, und nicht nur einmal. Bestätigt Heidingsfelder ja. Und ja, natürlich habe ich ein zugrunde liegendes Chat-Protokoll leicht redigiert. Und nu, tit for tat: wo hast du dieses private Chatlog her, an dem Du nicht beteiligt warst?

  33. @Plaqueiator: Wer Augen hat zu sehen, der sehe:
    »Hier hat jemand angerufen sich als Rumpelstilzchen1812 vorgestellt. Er forderte mich auf, das Protokoll zu suchen. Et voilà: Das Protokoll habe ich gefunden….« (M.H., 15:59)
    Im Übrigen: script art meets diction art – Erbloggtes erlebt eine Sternstunde 🙂

  34. ah, Rumpelstilzchen. Deine Antwort unterschätzt so ein bisschen mein logisches Stehvermögen. Willst Du mir nicht lieber die Wahrheit sagen? Woher hattest du es, bevor Du angeblich Heidi angerufen hast? Du hast es versprochen! Sei kein Spielverderber!:)

  35. Wie habt Ihr es nur so lange im Vroniplag Wiki ausgehalten, Ihr gesperrten Leute? Und wenn es da wirklich so schlimm war, wie dieser Chatauszug suggeriert, wieso könnt Ihr dann noch immer nicht loslassen, alles hinter Euch lassen, sondern kommt immer wieder dahin zurück? Stockholm?

    Die Frage meine ich ganz ernst, ich verstehe es nämlich wirklich nicht.

  36. @Anonym: So berechtigt Deine Frage mir scheint, so möchte ich für meinen Teil betonen, dass ich nicht Mitglied der Gruppe „Ihr gesperrten Leute“ bin. Vielleicht können Dir DerGründer und P. weiterhelfen, denn die sind da Ehrenmitglieder, äh, im Falle DerGründer Unehrenmitglied. 🙂

    @Plaqueiator: Dein „logisches Stehvermögen“ hat da wohl einen Schwächeanfall. Oder ist das Misstrauen gegenüber „Heidi“ – schon wieder „Heidi“! – so groß, dass er sogar bei Dir keinen Glauben findet, selbst wenn er die Wahrheit spricht?
    Mir dämmert gerade was: Interpretierst Du die Heidingsfelder-Bemerkung »Hier hat jemand angerufen …« im zeitlichen Sinne? Etwa; Hier hat gerade jemand angerufen … Ich komme jetzt auf den Gedanken, weil Du schreibst »… bevor Du angeblich …«. Das “bevor“ erklärt sich mir nicht. Ich hatte tatsächlich angerufen. „Isso“, wie man heute so sagt. Nimm’s gelassen hin.

  37. Ja, der Zeitstrahl ist’s wohl, auf den Plaqueiator sich bezog. Aber strange ist die Story schon: „Hier hat jemand angerufen sich als Rumpelstilzchen1812 vorgestellt. Er forderte mich auf, das Protokoll zu suchen.“ Würde mir das passieren, würde ich überlegen, ob ich die Polizei nicht um eine Fangschaltung bitten soll, oder ob ich ins Großraumbüro rufe: ‚Hey Jungs, eine 200 Jahre alte Märchenfigur ist am Apparat. Sie verlangt, dass ich das Protokoll suche und ihr daraus vorlese. Ist das ok, wenn ich ihr den Text vorlese, den der Präsident uns auf’n AB gequatscht hat?‘

  38. @Erbloggtes: Selten so gelacht! Und wirklich laut! Ich teile den Kern der lustigen Schilderung. Man denkt: Da ruft ein Fremder an und nötigt Heidingsfelder am Telefon, das Protokoll zu suchen und dann vergleichen beide zusammen den Text eines privaten Chats?!?
    Nun, das “strange“ klärt sich schnell: Heidingsfelder kennt mich bereits unter Guttenplag-Pseudonym. So einfach kann das Leben spielen.

  39. Kommt diese Woche noch eine Fortsetzung?

  40. @Anonym | 27. Februar 2013 um 23:32 |
    „Die Frage meine ich ganz ernst, ich verstehe es nämlich wirklich nicht.“
    Das kann wahrscheinlich nur ein Psychologe verstehen, Stichworte: Frustrationstoleranz, Narziss…

  41. @anonym, @alleszuspaet: berechtigte Fragen. Wo ist hier der ernsthafte Sinn, sich zu beteiligen? Ich habe mich für die Unterhaltung entschieden! Man hat ja heute nicht mehr so viel zu lachen.
    Ich möchte die lustigen Vorgänge in der Plagiatjägerszene ins Rampenlicht heben, denn wo man hinschaut auf die der Sache zugrunde liegenden Querverbindungen: das ist spaßiges Theater, reich an literarisch wertvollen Eitelkeiten, künstlicher Empörung, Scharaden, durchsichtigen Ablenkungsmanövern, überraschender Wendungen!
    Es gibt unglaubliche Seiteneffekte bis in die reale Medienlandschaft und aktuelle Politik. Leitmedien, die für die Meinungsbildung im Lande die Basis bilden, und Figuren an Zentralstellen von Wissenschaft und Politik blamieren sich bis auf die Knochen, offenbaren ihre Unfähigkeit oder verfangen sich in Netzwerken von Speichelleckerei und Kumpanei. Minister treten zurück!

    Das alles ist so absurd, würde man es erfinden, es wäre ganz schlechtes Theater. Total unglaubhaft. Vielleicht haben wir Glück, und so was gibt es nur auf diesem unbedeutenden Nebenschauplatz. Ich befürchte aber, dem ist nicht so.

    Es ist natürlich schwierig, das en masse zu Tage tretende Material einigermaßen adäquat auf die große Bühne zu bringen, ich befürchte, dafür reicht mein überschaubares Talent allein nicht aus. Deshalb bin ich dankbar, dass das Literaturexperiment so tatkräftige Unterstützung aller Beteiligter hier, drüben in Vroniplag und in Presse und Politik erfährt!

    Aber zurück in die Handlung:

    @Rumpelstilz: „isso“. Soso… Du hast deine „Wette“ verloren. Und dich etwas in Deinen Einlassungen verfangen.

    @Erbloggtes: DANKE für die Perle! 😀
    Es ist nicht nur der Diskussionsverlauf hier, der die Stringenz von Rumpels Argumentation bricht, sondern auch die Tatsache, dass sich Rumpelstilz so verbissen gegen etwas wehrt, das Heidi als vorgeblich Betroffener ganz dufte findet.

    Telefonnummern rücken immer mehr ins Zentrum! Ich möchte aus gegebenem Anlass nochmal drauf hinweisen, dass Admin P. Telefonnummern nur von reizenden Kröten akzeptieren würde!

  42. Interessante Geschichte, wirklich. Dann wäre ja nur noch die Motivation des ganzen Anruf-Aufwands zu ergründen. Eventuell hilft die qui bono Frage dabei weiter. Die Unterteilung in gesperrte/nichtgesperrte Mitglieder tut es jedenfalls nicht. 😉

  43. Dank an den Dichter, der nochmals sein Motiv hervorhebt, dass die sogenannte Realität absurdes Theater bietet, auf das nur noch der V-Effekt angewandt werden muss.

  44. @rofl: Durchaus interessant ist die Frage, woher Rumpelstilzchen die Telefonnummer von Heidingsfelder hat. Logisch naheliegend ist als Quelle das zugrunde liegende originale Chatprotokoll, in dem die Telefonnummer der Redaktion vor der künstlerischen Veröffentlichung hier zum Opfer gefallen ist.
    Diese Betrachtung führt aber schlingernd in argumentativ unergründliche Escher-sche Tiefen der Selbstreferenzialität, wo man zum Schluss (Schluss???) gezwungen wäre, den geschätzten Mitkommentator Otto E. Rössler (https://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/04/schavanplag-gegen-vroniplag-die-plagiats-affare-schavan-lauft-an/#comment-1444) zu Wort kommen zu lassen.
    Das wollen wir nicht riskieren, denn die Realität könnte kollabieren!

  45. @Plaqueiator
    „Man hat ja heute nicht mehr so viel zu lachen.“
    So? Das ist mir neu. Ganz im Gegenteil habe ich den Eindruck, daß das Lachen seit 1945 ständig zunimmt, manche ersticken schon daran, so wie z. B. gestern auf dem Nockerberg, dem Treffpunkt der Narzisse auf und vor der Bühne. Vielleicht sollte man „Theater“ denen überlassen.
    Übrigens diesen Kommentar fand ich optimal: Plaqueiator 19.2.2013 | 15:13 Uhr SZ
    http://www.sueddeutsche.de/bildung/causa-schavan-duesseldorfer-uni-rektor-fordert-entschuldigung-von-kritikern-1.1603826

  46. Muhaha! Der SZ-Kommentar war treffend. War mir gar nicht aufgefallen, dass Preuß behauptet hatte: „Zuvor hatte bereits [Rieble] den Vorstoß Winnackers abgewehrt.“ In der Tat datieren nicht nur die Briefe vom 15.2., sondern auch ihre Veröffentlichung auf der Uni-Seite. Habe ich in der Nacht zum 16.2. ja drüber gebloggt. Aber wenn man das erst am 19.2. mitbekommt, ist 18.2. natürlich „zuvor“. m(

  47. @alleszuspaet: Es will mir auch nicht wirklich gelingen. Zu oft bleibt es mir im Halse stecken, das Lachen.
    Und was den Kommentar da angeht – derselbe Artikel wurde vom großen Don (http://suedcafe.sueddeutsche.de/donquichotte) geadelt, Kommentar vom 20.2.2013 | 15:44 Uhr auf Seite zwo. Da verblasst mein kleiner Einwurf zurecht. Welch gnadenlose, grandiose Abrechnung mit Teilen des Wissenschaftsbetriebes! 😉

  48. Und da sag einer, das sei keine Kunst. Ich hatte allerdings ein kleines Übersetzungsproblem beim letzten Wort (das dürfte ja das Prädikat des entscheidenden Satzes sein): es lautet „dirumpelstilziatur“, und ich vermute, es ist eine allegorischer Neologismus für „sich vor Zorn in der Mitte entzwei reißen“.

  49. „Durchaus interessant ist die Frage, woher Rumpelstilzchen die Telefonnummer von Heidingsfelder hat“ (P., 28.02./12:25)
    Das „logische Stehvermögen“ hat sich anscheinend immer noch nicht erholt – kortikale Reha empfohlen. Vorerst genügen folgende Links:
    http://politplag.de/index.php/Benutzer:Goalgetter
    http://www.vroniplag.de/
    http://www.vroniplag.de/kontakt.htm
    btw: „Wette“ verloren – gerne 🙂
    „… etwas in Deinen Einlassungen verfangen“: ?

  50. „Da verblasst mein kleiner Einwurf zurecht. Welch gnadenlose, grandiose Abrechnung…. “
    Nein, nein, auch nur eine affektierte Selbstdarstellung. Dazu sage ich nur: „subaqua, subaqua“.
    Dein Kommentar war wesentlich besser.

  51. Donquichottes Ansatz hier ist, man beachte auch seine anderen Beiträge!, durchaus bedenkenswert. Vielleicht folgt die Plagiats-Misere und das nachfolgende Elend ganz einfach aus der im Wortsinne „hippo“kratisch 😉 verkommenen Studentenverpflegung? Wer kann schon sagen, welche Auswirkungen das moderne Mensaessen auf den akademischen Nachwuchs hat und hatte?

  52. Sorry! Abgeglitten! Die Pferdekalauer gehen wieder mit mir durch…

  53. Pferde sind zwar nicht ungesund. Aber neulich gab es einige überzeugende Überlegungen, dass Blei (in der Wandfarbe, in den Wasserrohren und v.a. im Benzin der 1950er-1980er Jahre) vom Körper aufgenommen wird und massive Auswirkungen auf den IQ von bleibelasteten Probanden hat. Besonders bleibelastete Gebiete (industrienahe Wohnbezirke mit Niedrigmietniveau) zeigten demnach je 23 Jahre nach Einführung und Abschaffung von verbleitem Benzin deutliche Veränderungen im Verhalten: Erst stieg die Kriminalitätsrate mit dem Abfallen des IQ an. Dann sank die Kriminalitätsrate mit dem Ansteigen des IQ wieder. Heute gelte daher die alte Regel, dass man in der Stadt stärker von Gewaltkriminalität betroffen sei als auf dem Land nicht mehr.
    Da sollte man mal drüber nachdenken, welche Substanzen *hust* *braun* *kohle* *hust* die rheinischen Studierenden so belastet haben.

  54. Siehste! Kleine Ursache, große Wirkung. Und jetzt sitzen wir in dem Schlamassel. Ich kann nur hoffen, man hat solcherlei ungünstige Umstände im Düsseldorfer Fakultätsurteil zugunsten der bedauernswerten Promovendin berücksichtigt. Wenn nicht, wäre das justiziabel.

  55. Es wird immer doller hier. Ich muss Kurtchen Biedenkopf doch zustimmen, es IST eine Hetzjagd. (Oder war es Winnie „the Pooh“ Acker? Egal.) Jedenfalls finde ich es infamstens, dass hier unterstellt wird, Jung-Annette hätte sich Substanzen reingepfiffen.

    Außerdem ist festzuhalten: Das Rheinland war nicht Berlin (West). Es war nicht in Köln noch in Düsseldorf oder gar Neuss, sondern in Neukölln, Kreuzberg oder Moabit, wo es reichte, die letztwöchigen Ablagerungen auf dem Fenstersims in Augenschein zu nehmen, um den Husten nie wieder loszuwerden.

  56. Hoppla, schon wieder über 50 Kommentare, es muss um diesen „bösen Heidingsfelder“ gehen. 😉

    @Plaqueiator: Nachdem du jetzt offensichtlich zugestanden hast, in leicht redigierter Form ein privates zweier Chatlog von unserem Chat hier als „Akt1“ veröffentlicht zu haben & diese Tatsache auch noch verschleiern wolltest, indem du den Chat einer virtuellen Welt zugeordnet hast, wundere ich mich etwas. Es wäre ganz nett gewesen, mich als Gesprächspartner vorher zu fragen.
    Insbesondere habe ich festgestellt, dass du Plaqueiator zu den Leuten gehörst, die sich verteidigen „private Chatlogs“ nicht zu veröffentlichen.

    Zitat Plaqueiator:
    „Amtsmissbrauch und Duldung
    Wir bleiben zunächst bei der klaren Ansprache.
    Zu den Chatlogs: es sind keine privaten Chatlogs.“

    Hier gefunden:
    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Benutzer_Blog:Plaqueiator/Das_Demokratieverst%C3%A4ndnis_in_Vroniplags_Admin-Riege:_unwiki_…_Teil_2

    Trotzdem finde ich deine Veröffentlichung gut, weil sie klar zeigt, wie respektlos du mit jemandem umgehst, der wie kein Zweiter den Aufbau des Wikis vorangetrieben hat. Den „alleinigen Gründer“ denke sprichst ja du mir auch nicht ab, oder? Bin jetzt auch gespannt, was als Akt 2 folgt. Die Intention kann ja nur sein irgendjemand beschädigen zu wollen, sich an irgendwem rächen zu wollen. Leider hast du dir mit Akt1 in meinen Augen selbst keinen Gefallen getan. Es gibt Dinge die gehören in die Öffentlichkeit und manche eben nicht. Ganz klar outest du dich selbst oben „kein Teamplayer zu sein“. Diese verbale Selbstentleibung überlagert nun deine sonstigen Fähigkeiten als akribischer Plagiatssucher und -dokumentar. Genug der Schelte. Da ich von deiner gehobenen Intelligenz ausgehe, vertraue ich auf deine Einsicht und Lernfähigkeit.

    Weiterhin suche ich jemanden, der nicht unterbelichtet ist, gerne Plagiate bei Politikern sucht und ein kleines Fixum plus Erfolgsbeteiligung oder Finderlohn ganz gerne mitnimmt. Fühle dich ruhig angesprochen Plaqueiator. Weder bin ich nachtragend noch so dumm, gute Leute nicht zu integrieren. Lerne mich kennen und du wirst einiges besser verstehen, warum ich wann wie gehandelt habe. Die Geschichte zurückdrehen kann man ohnehin nicht.

    Übrigens den Presseaugust kann gerne jemand anderes machen. Den Rummel um meine Person brauche ich weder geschäftlich noch persönlich.

  57. Aber, aber Chef! Plaqueiator bahnt hier gerade eine Schriftstellerkarriere an. Er hat uns alle hier virtuell eingeladen, an der virtuellen Realisierung seines virtuellen Buchprojekts virtuell mitzuwirken. Wo soll da Platz sein für eine reale Zusammenarbeit mit DemGründer? Außerdem überschätzt du seine ’Heidiphilie’ 🙂 Du versaust mir den lebenszeitlich späten Auftritt in der Rolle des Literaturkritikers R. !

  58. Plaqueiator

    @Heidi: na endlich. Dachte schon, Du schnallst es wieder nicht und kommst nie damit rüber. Warum muss man dich immer erst in der Öffentlichkeit anprangern, bevor Du aufwachst und mit einem qualifizierten Angebot aufschlägst? Ich sag Dir mal, wie es ist: Du musst mit wachen Augen durch die Welt gehen, zwischen den Zeilen lesen!

    Ich habe in der Tat etwas Kapazität frei geschaufelt, schließlich ist Wahlkampfjahr. Allerdings denke ich, es ist nur fair, wenn ich Dir sage, dass ich bereits ein Angebot der F.D.P. vorliegen habe. Die wollen endlich angreifen und die Dissertationen aller dieser scheinheiligen Sozen überprüfen. Übrigens auch Merkels. Sie brauchen was in der Hand, damit auch im Bund diese Leihstimmensache läuft. Die Diss. liegt bei mir schon auf dem Nachttisch, ich lese jeden Abend ein paar Seiten. Da stehen tatsächlich unschöne Sachen drinne.

    Also ok. Butter bei die Fische. Die F.D.P. bietet aus dem Stand einen Mindestlohn von 125k p.a., bzw., da das ganze ja nur bis zur Wahl läuft, also ein halbes Jahr, 65k für 6 Monate, aufgerundet.
    Ich selber war an dieser Stelle etwas unzufrieden, da das ja gerade mal auf Deinen Stundensatz rausläuft und habe ihnen gleich gesagt, dass ich mich auch noch woanders umschaue. Ich habe ihnen erklärt, mit mir bekommen sie nicht nur einen „Dokumentar“, der vielleicht Plagscan bedienen kann, sondern einen Entscheider, der Plagiatsdingssoftware programmiert, die sogar GoogleBooks kann, und der das ganze auch öffentlichkeitswirksam – und hinsichtlich des Auftraggebers diskret – vorverurteilt. Also wenn sie noch ein Schippchen drauflegen…

    Ich bin an diesem Punkt emotionslos marktorientiert, man will ja schließlich essen. Also, wenn Du hier als Erster ein Schippchen drauflegst auf das bescheidene Fixum, können wir durchaus ins Geschäft kommen.

  59. Plaqueiator

    @Simone G.: aus dem erwähnten Kommentar der SZ-online schließend, wurde Jung-Annette möglicherweise ohne ihr Wissen gedopt bzw. unter nicht ausreichend am Menschen getestete leistungsfördernde Medikamente gesetzt, und zwar, man muss es so sagen: von der HHU Düsseldorf!!
    Nichts deutet darauf hin, dass sie davon gewusst haben könnte. Sie ist vollkommen unschuldig!
    Die unübertroffene Infamie liegt in der langjährigen Vorbereitung des Komplotts gegen oberste Bundesbehörden durch die Universitäten, denn der erwähnte Kommentar legt nahe, dass nicht nur Düsseldorf beteiligt gewesen sein könnte – explizit werden die Mensen an Münchner Hochschulen erwähnt.

    Eile scheint geboten; einerseits muss Annette jetzt diese Fakten im Verwaltungsgericht zu ihrer Entlastung auf den Tisch legen, andererseits muss die Öffentlichkeit ein genaues Auge auf das im Skandal zuständige Verbraucherministerium und die wohl ebenfalls gefährdete Ministerin Aigner werfen, wenngleich diese nie, auch nicht an einer bayerischen Hochschule, studiert hat, denn … sie zeigt seit langem bedenkliche Ausfallerscheinungen in Form einer von Apathie begleiteten Palilalie, und die Verwicklung der Hochschulen in den bundesweiten Skandal soll doch ganz offensichtlich unter den Teppich gekehrt werden! Möglicherweise sind nicht nur die studentischen Mensen, sondern auch Schulkantinen seit Jahrzehnten betroffen, was einen komplett neuen Aspekt in die Intelligenzschwankungstheorie von Erbloggtes bringen würde!

  60. “Ich bin an diesem Punkt emotionslos
    marktorientiert, man will ja schließlich
    essen.“ Plaqueiator, einfach aufhören, anderen Leuten Obst zu schenken 😉

  61. Nun ist Plaqueiator doch tatsächlich zu seinen Anfängen zurückgekehrt: intelligent-heiter-bissige Prosa.

  62. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    Mich würde gelegentlich die Meinung Herrn Heidingsfelders über meine Gattin Katharina interessieren. Hält er auch sie für etwas anderes, als sie zu sein vorgibt, etwa wegen ihres bordeauxroten Kleides für eine Tochter von Montaigne?

    Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  63. @Theo Die werte Gattin hat sich noch nicht bei mir vorgestellt. Deshalb kann ich auch nichts zu ihren Qualitäten sagen. 😉

    @plaquiator wenn du bei der FDP so viel Geld einsammeln kannst mach es. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt machst du aber die Resttruppe bei VroniPlag Wiki neidisch, die heimlich ihre Honorare einstecken und ihre Forschungsanträge schreiben müssen. Damit sie noch verwerflich über mich reden können. 😉

  64. Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

    Sehr geehrter Herr Heidingsfelder,

    von meiner Gattin Katharina, die – unter uns gesagt – wenig Lust hat, Sie persönlich kennenzulernen, ist die Rede in:

    https://erbloggtes.files.wordpress.com/2013/02/brief-der-mutter-an-ihren-sohn-theo-ullrich-ludwig-von-eichenbach.pdf

    Das Engagement meiner Gattin bei der Jagd nach Verbrechern ist in meinen „Sahnetorten (…)“ gewürdigt worden.

    Ihr Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

  65. Soeben fand ich ein Update angezeigt zu dem Blogbeitrag VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer, und zwar unter http://plagwikicheck.wordpress.com/2013/03/08/vroniplag-ex-proudly-presents-dergrunder-update/

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