Welche Rolle spielte das Schavan-Ministerium im EBS-Skandal?

Erbloggtes von Causa Schavan:

Im Skandal um die „European Business School“ [1, 2, 3, 4] lässt die Zeugenaussage eines früheren Professors der privaten Wirtschaftshochschule vor dem Landgericht Wiesbaden nach den Gepflogenheiten im Haus der ehemaligen Wissenschaftsministerin Annette Schavan fragen. Dem Zeugen zufolge konnte der frühere EBS-Präsident Christopher Jahns bei seinem letztlich gescheiterten Versuch, durch die Manipulation des BMBF-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschule“ Bundesmittel in Millionenhöhe privaten Firmen zuzuleiten, im Ministerium auf bemerkenswerte Freundlichkeiten zählen. [5]

Weiterlesen… noch 180 Wörter.

Erweist es sich im Nachhinein doch immer wieder als irgendwie zusammenhängend, was Annette Schavan 1980 in Düsseldorf getan hat, und was sie 2005-2013 im BMBF getan hat. Wenn Wahrheit als irrelevant und Wissenschaft als bloßes Machtmittel empfunden wird, dann lässt sich auch alles so deichseln, dass Millionensummen in die ministeriell gewünschten Kanäle fließen. Und wenn dieses Prinzip erstmal alle Wissenschaftsfunktionäre verstanden haben, dann spuren die auch, ohne dass man sie eigens dazu anhalten müsste. Im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich tun die das ganz von alleine. Die sind ja nicht doof, die meisten von ihnen haben es schließlich auf eine Professur geschafft.

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