Bleibende Eindrücke: Twitter zum Fall Schavan

Erobert es doch zumindest Respekt und Mitgefühl aus der scientific community, wenn man wie die Düsseldorfer Philosophische Fakultät als Hobbit gegen Kankras Netze antritt:

Dass die Anfeindungen eher mehr werden würden, war bei Abschluss des Plagiatsprüfungsverfahrens gegen Annette Schavan abzusehen. Aber welche Hebel da in Bewegung gesetzt, welche Rädchen gedreht und welche Grüfte geöffnet würden, das konnte doch keiner ahnen. Wahrscheinlich setzen Düsseldorfer Wissenschaftler die Universitäten ihrer Kooperationspartner derzeit in Anträgen für Forschungsgelder nach oben.

Die Einschätzung des Berliner Sprachwissenschaftlers war nicht übertrieben. Ein ZDF-Hauptstadtkorrespondent schrieb tags darauf:

Ob das Regierungsmitglied damit jede schavanistische Maßnahme des vergangenen Jahres für gerechtfertigt erklären wollte?

Zwischen dem flüchtigen Gezwitscher, den Links zu brandaktuellen News, den Gags und Wortspielen sowie den unfreiwilligen Ausdrücken persönlicher Defizite gibt es immer wieder auch Tweets, die historischen Konstellationen eine sprachliche Kurzform verleihen.

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