Archiv der Kategorie: Erträumtes

Möbeltischlerei Kühnke

Erörtertes Buch im neuesten Text von Arne R. ist eine Abhandlung über die Möbeltischlerei Kühnke. Struktur- und Funktionswandel des Handwerks bedingen, wie man daran erkennen kann, auch einen Formwandel des Handwerksdiskurses: Weiterlesen

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Drei Vorlesungen, zwei Ehrendoktoren und ein Glühwürmchen

Erbloggtes von Causa Schavan:

Angekündigt war die Vorlesungsreihe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit dem Versprechen, “einen möglichst breiten Einblick in die Thematik” zu gewähren, die “am Beispiel unterschiedlicher Epochen und verschiedener Fächer” diskutiert werden sollte. Und in der Tat: Mit der Vergangenheit des Jahres 2013, der Zukunft des Jahres 2073 sowie schließlich der aktuellen Gegenwart bezogen sich die drei Vorträge über “Zitat und Paraphrase” auf ebenso viele Epochen, wobei sich die Zukunft als ganz besonders unterschiedlich erwies. Auch die Fächer waren sehr verschieden. Beteiligt waren unter anderem das Schubfach und das komische Fach.

Weiterlesen… noch 1699 Wörter.

Erträge selbstentlarvender Art hat die IAG Zitat und Paraphrase der BBAW ja früher schon geliefert. Weiterlesen

Alte und neue Frauengeschichten

Ergänzte sich mit feiner Regelmäßigkeit der Erfahrungs- und Erzählungsschatz von Arne R. um weitere Stücke, so bildet das Herz doch am ehesten seine wachsende Sammlung von Frauengeschichten Weiterlesen

Weihnachtsausgabe der Frauengeschichten

Erlesene Spezialitäten eignen sich stets wunderbar als Weihnachtsgabe. Zu den Spezialitäten dieses Blogs zählen zweifellos die Erzählungen von Arne R. Gedruckt auf handgeschöpftes Büttenpapier, mit Goldschnitt gebunden in bordeauxroten Samt, so macht die hier erscheinende dritte Ausgabe der mehr oder weniger erotomanen Frauengeschichten unter jedem Nadelbaum eine gute Figur Weiterlesen

Annette Scharlatans Nutzenkalkül

Erlerntes bleibt länger im Gedächtnis, wenn man es mit anschaulichen, lebensnahen Beispielen verankert. Das weiß auch der Düsseldorfer VWL-Professor Justus Haucap, weshalb er seine Prüflinge im Wintersemester 2011/2012 nach Partys und Urlaubsreisen des „Bundesprominente[n] Chris Fox und seine[r] neue[n] Frau Betty“ fragte. Auf dem Höhepunkt der Wulff-Affäre waren diese Klausurfragen ein gefundenes Fressen für zahlreiche Medien bis hin zur FAZ. Kurz darauf trat Wulff zurück. Die Kommentarspalten-Ökonomen stritten sich weiter um die Lösung. Weiterlesen

Griff nach der Westmacht

Erweist es sich als plausibel, dass in ein und demselben Zeitungsartikel konträre Perspektiven zum Ausdruck kommen? Wahrscheinlich muss man es als die große journalistische Kunst verstehen, dass Journalisten bloße Leinwände seien, auf die verschiedenene in einer Gesellschaft vertretene Perspektiven sich projizieren können – oder auch nicht. Je nachdem, wie eng sie vernetzwerkelt sind mit diesen Journalisten. Doch zur Projektion später mehr. Zuerst eine Skizze der „westlichen“ Außenpolitik von Bernd Ulrich, Politikchef von „Die Zeit“ Weiterlesen

Der konservative Politiker und die deutsch-serbische Plagiatsfreundschaft

Erstaunt es, dass sich inzwischen Zeitgenossen so unterschiedlicher akademischer wie politischer Orientierungen als Plagiatoren erweisen? Vor Guttenberg bestand das irrige Vorurteil, deviante Gestalten, die es mit Regeln nicht so eng nähmen, Punks, Spinner und linke Anarchos, wären die prototypischen Plagiatoren: Der Infragestellung von Eigentum und gesellschaftlicher Ordnung korrespondiere eine Denk- und Schreibweise, die von anderen hemmungslos übernehme, was gerade passend erscheine, sich aneigne, das eigene Denken, wenn man da überhaupt von Denken sprechen könne, überall zusammenklau(b)e. Weiterlesen