Archiv der Kategorie: Erwähltes

Botschaften aus Rom III: Erblickt meine Werke, Mächtige, und erzittert!

Eröffnete sich in den Adventspredigten der Botschafterin Annette Schavan bereits die Aussicht, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft zur Macht zurückkehren könnte, so blieb darin offen, was dann mit ihren Gegnern zu geschehen hätte. Die düsteren Andeutungen der Apokalypse, die Schavan in der Adventszeit ausstieß, ließen aber eines geboten erscheinen: Man muss für sie beten! Etwa so: Weiterlesen

Botschaften aus Rom II: Eine Bloggerin will’s nochmal wissen

Erbloggtes beschrieb zuletzt einige Widersprüchlichkeiten in vatikanischen Botschaften. In diese Reihe fügen sich auch sieben Artikel der vatikanischen Botschaftsbloggerin Annette Schavan, die zwischen dem 30. November und dem 26. Dezember im “Focus” online erschienen (Überblick), einigermaßen bruchlos ein: Weiterlesen

Botschaften aus Rom I: Ordentlich Dresche

Er schlägt es, doch wahrt er dabei die Würde des Kindes: Das ist ein Vater ganz nach dem Geschmack des Heiligen Vaters. Dresche hat noch keinem Kind geschadet, solange bloß ordentlich verdroschen wird, weiß Papst Franziskus. Also nicht ins Gesicht, sondern in Würde auf’s Gesäß.[1] Weiterlesen

Die nackte Angst

Erbloggtes verzeichnete 2014 einen unerwartet starken Zuwachs in Artikeln zum Thema Sexualität. Damit sind nun nicht die Beiträge gemeint, die Arne R. dankenswerterweise beisteuerte, und in denen es um allerlei Menschliches geht. Vielmehr handelt es sich um eine lose Artikelreihe, in der, pauschal gesprochen, ein Muster der öffentlichen Thematisierung von Sexualität aufgegriffen und kritisiert wird, das sich in jüngerer Zeit zu verbreiten scheint:

Sexualität als Gefahr

Vielleicht ist es zu holzschnittartig, Weiterlesen

Hat jeder zweite Professor seine Doktorarbeit plagiiert?

Erschienenes war kürzlich die neueste Ausgabe des Jahrbuchs der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft (IBG), “Kodex”, herausgegeben von Christine Haug und Vincent Kaufmann, betitelt “Das Plagiat”. Das Jahrbuch, mit dem sich Simone G. bereits sehr lesenswert befasst hat, basiert ausweislich des Vorworts (S. VIIf.) auf zwei Veranstaltungen: Bei der 14. Jahrestagung der IBG, die im November 2013 in St. Gallen stattfand, ging es um “Autorschaft und Literatur”, um “Plagiat und geistiges Eigentum”, sowie um “Konfliktlinien zwischen Autorschaft, Recht und Wirtschaftsinteressen”. Ein Arbeitsgespräch im Studiengang Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im Januar 2014 trug den Titel “Echt oder falsch/legal oder illegal – zwischen Reproduktion, Fälschung und Plagiat”. Weiterlesen

Die Annettchenfrage – oder: plagiatsapologetische Argumenttypologie

Erlangtes Erlanger Erfahrungswissen dürfte den emeritierten Philosophieprofessor Theodor Ebert, inzwischen 75 Jahre alt, dazu motiviert haben, sich intensiv mit dem Fall Schavan auseinanderzusetzen. Denn als dortiger Professor (1980-2004) muss Ebert im Jahr 2000 mit dem Plagiatsfall Maximilian Forschner in Kontakt gekommen sein. Über den berichtete die Berliner Zeitung damals:

“Professor Maximilian Forschner ist erwischt worden: Beim Abschreiben. Weiterlesen

BdV-Präsident Bernd Fabritius: Dr. plag. auf Rumänisch?

Erreichte schließlich, nach der deutsch-serbischen Plagiatsfreundschaft, die Plagiatsenthüllungswelle auch Rumänien, so blieb der konservative Politiker als dominanter Typus dieser speziellen Art von “Balkanismus” erhalten: Der designierte Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) steckt noch vor seiner für morgen geplanten Wahl in ernsten Schwierigkeiten. Weiterlesen