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Schavan vor Gericht: Prösterchen!

Erbloggtes von Causa Schavan:

Es besteht also aller Grund zur Zuversicht, an diesem Donnerstag in Düsseldorf auf den Sieg der Klägerin anstoßen zu können.

Ein wenig trüben kann unsere frohe Zuversicht allenfalls eine Begegnung mit dem Zeitgenossen Löwer. Dessen Äußerungen zur Angelegenheit Schavan wurden allerdings von den Medien bislang nicht so recht ernst genommen und sind in der Öffentlichkeit eher unbemerkt geblieben. Wolfgang Löwer ist einer, den Annette Schavan in ihrem Kampf gegen die Universität sicherlich sehr gerne an ihrer Seite gehabt hätte. Doch daraus ist offenbar nichts geworden. Leider – denn bei Licht betrachtet sind die Schavan-Verteidiger aus den Reihen der Wissenschaft doch recht klägliche Ritter der Schwafelrunde

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Erlaubt es schon vorab feucht-fröhliche Weiterlesen

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Die Meinungsfreiheit ist die message, nicht die Meinung

Erbloggtes von Klaus Kusanowsky:

Die ZEIT hatte in der Ausgabe vom 16. Mai 2013 auf Seite 2 und 3 einen längeren Artikel über die Debattenkultur des Internets veröffentlicht. Diesen Artikel hatte ich zum Anlass für eine ausführliche Replik genommen, die allerdings bei der ZEIT nicht erschienen ist.Deshalb will ich diese Replik hier zum Lesen anbieten:

Die Meinungsfreiheit ist die Message, nicht die Meinung. Eine Replik von Klaus Kusanowsky zum Zeit-Artikel “Die große Vergiftung” vom 16. Mai 2013

http://differentia.files.wordpress.com/2013/05/die-meinungsfreiheit-ist-die-message.pdf

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Er setzt es Weiterlesen

Hochschulrätin Schavan möchte derzeit nicht

Erbloggtes von Causa Schavan:

Das öffentliche Echo auf die Schavangewinnung des Hochschulrats der Ludwig-Maximilians-Universität München darf man getrost als suboptimal bezeichnen. Gerade noch lief es so gut für Annette Schavan – mit rauschenden 52,1% der Erststimmen war sie erneut als Abgeordnete für den Wahlkreis Ulm/Alb-Donau in den Bundestag gewählt worden [1] und fühlte sich am Tag danach “noch immer auf Wolke sieben.” [2] Welch wunderbare Bestätigung von Person und Gewissen! […] Seither scheint es, als habe sie überzogen, als habe sie nun eine Stimmung gegen sich. Die schönen positiven Meldungen und Kommentare zum Wahlergebnis, die ja gut und gerne noch länger hätten nachwirken können, wurden verdrängt durch Berichte über einen Vorgang, der offenbar ganz überwiegend als ungehörig empfunden wird.

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Erlittene Schmähungen und Zurücksetzungen auftrumpfend wettmachen zu wollen, Weiterlesen

Wie es für Schavan gelaufen ist

Erbloggtes von Causa Schavan:

Für Dr; Annette Schavan ist die Bundestagswahl 2013 so gut gelaufen, wie es nach ihrer Plagiatsaffäre und dem Rücktritt als Ministerin nur möglich war. Hier die Ergebnisse des Wahlkreises 291 (Ulm/Alb-Donau):……………………………….. 2013 ……. 2009
Dr; Annette Schavan
Erststimmen absolut ……. 85.964 … 67.798
Erststimmen prozentual … 52,1% …. 42,8%

Erwartungsgemäß gehört Schavan also erneut als direkt gewählte Abgeordnete dem Bundestag an. Mit deutlich gesteigertem Stimmenanteil.

Tatsächlich war es wohl nur unter den besonderen Umständen ihrer Plagiatsaffäre möglich, dass die Dinge für Annette Schavan in Ulm, auf der Alb und an der Donau so gut gelaufen sind. Viel besser nämlich, als es das bloße Wahlergebnis erkennen lässt. Denn an der Basis, in ihrem CDU-Kreisverband und beim Wahlvolk im Wahlkreis 291 kam Annette Schavan ihre Plagiatsaffäre sehr zugute.

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Erlebtes und Erhellendes hat Hupe Weißkräcker, der seit einiger Zeit Causa Schavan mit Kommentaren und Hintergründen versorgt, Weiterlesen

Schavan zum Mitglied des Hochschulrats der LMU München ernannt

Erbloggtes von Causa Schavan:

Annette Schavan ist soeben als externes Mitglied in den Hochschulrat der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen worden. Man freue sich, dass sie

mit ihrer ausgewiesenen Kenntnis der deutschen Hochschullandschaft sowohl aus wissenschaftspolitischer als auch fachwissenschaftlicher Perspektive eine wichtige Bereicherung sein

werde, erklärte LMU-Präsident Bernd Huber. [1]

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Erwiesenes Kennerinnentum Weiterlesen

Rezension zur „Akte Schavan“

Erbloggtes veröffentlicht bekanntlich zuweilen Gastbeiträge. Heute ist eine Rezension der „Akte Schavan“ an der Reihe, die eine bemerkenswerte Außenansicht auf die Plagiatsdebatte rund um den Fall der Bundesbildungsministerin offenbart. Der Rezensent Bernd Dammann, geboren 1944, studierte 1964—1972 in Münster Soziologie und Germanistik und wurde 1973 in Bremen mit einer Arbeit zur Wissenschaftssoziologie der Geisteswissenschaften promoviert. Anschließend war er als Politikberater, Lehrer und Hochschullehrer tätig, daneben kommunalpolitisch engagiert, und ist inzwischen im Ruhestand. Weiterlesen

Bessere Schule – eine Beleidigung für Lehrer

Erbloggtes von Der Bildungsbasar:

In der „Zeit“, dem Sprachrohr der eliteaffinen Mittelschicht, ist man von Hause aus schon nicht sehr revolu­tionsfreundlich gestimmt. Und gerade wenn es um Bildung geht, die man als Autor und Leser der „Zeit“ ja eh mehr als genug genossen hat und dank derer man in der Regel auch erfolgreich geworden ist, behält man im Angesicht tiefgreifend systemkritischer Ideen nur mühsam die Fassung. So ließe sich jedenfalls erklären, warum bereits auf so handzahme Kritiker wie Richard David Precht oder Gerald Hüther eine so vehemente Reaktion erfolgt.

In der Ausgabe vom 29.8. stürmt nun Martin Spiewak heldenhaft die Barrikaden der „Bildungsrevoluzzer“. Auf denen sitzen Hüther und Kumpanen und rufen ihre Kampfparolen, wie z. B. daß die Schule „irreparabel krank“ ist und eine „Dressureinrichtung“ für „gehorsame Pflichterfüller“. Spiewak schwillt da so sehr der Kamm, daß er sich gleich zum Sprecher aller Lehrer aufschwingt und in heiliger Empörung ruft: „Da müssten eigentlich alle Lehrer beleidigt aufschreien.“ Schließlich gebe es doch „unzählige Lehrer, die sich anstren­gen, den Schulalltag zu verbessern“.

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Erkranktes Schulsystem, Weiterlesen