Hans-Peter Friedrich und der Islam

Erregte schon sein quasi erster Satz als Bundesinnenminister Aufruhr, stellte sich doch die Frage, wie Hans-Peter Friedrich überhaupt richtig zu verstehen sei. Von Bedeutung scheint jener Satz gewesen zu sein, Weiterlesen

Kurzmitteilung

Er hörte so Informatives über die widerstreitenden Meinungen zum Plagiatsfall Guttenberg nicht oft:

Der Moderator von Radio Fritz aus Brandenburg nahm seine Gesprächspartnerin ernst und fragte sie nach Begründugnen für ihr Guttenberg-ist-toll-Gestammel. Leider waren solche nicht substanziell zu bekommen. Das lag wohl auch daran, dass die inteviewte Frau „die Medien“ für neidische Schweine hielt, mit denen man ohnehin nicht diskutieren kann. Ihr Anruf hatte daher vermutlich eher das Ziel, mal öffentlich rumzupöbeln.

Nach 11:26 Minuten Kopfschütteln erfordert ein komplettes Online-Workout noch mindestens 7:52 Minuten Kopfnicken. Dafür hier die Zusammenfassung der Affäre von Volker Pispers:

Nach dieser zur obigen gegensätzlichen Perspektive sind ist man auch von den Affekten Mitleid und Furcht wieder gereinigt.

via [1][2]

Personalisierung: Sündenfall der Seriosität

Erstrebtes Ziel der Anti-Guttenberg-Bewegung in den allermeisten deutschen Medien ist die Demission des Ministers zur Wiederherstellung der Moral. Doch dass die Medien sich darauf konzentrieren, ist selbst ein Niedergangsphänomen. Weiterlesen

Im Interview: Ein Bundeswehr-Uni-Dozent

Er fragte sich, was es mit der Vorbildfunktion des Verteidigungsministers für die Studierenden an den beiden Universitäten der Bundeswehr in München und Hamburg auf sich habe. Studierenden Soldaten drohen bei „Schummeleien“ schwere Sanktionen:[1][2] Plagiatoren sind als Vorgesetzte ungeeignet, sagen Gerichte. Guttenberg ist aber oberster Vorgesetzter aller Soldaten.[3] Die SPD will ihm nun wenigstens die Bundeswehr-Unis wegnehmen.[4] Erbloggtes befragte am 26. Februar 2011 einen Dozenten der Universität der Bundeswehr Hamburg nach Folgen und Vorbeugung von Plagiaten, Ghostwritern und erfolgreichem Täuschen: Weiterlesen

Guttenbergs Doktorvater und andere Professoren

Erschütterte sein prominentester Doktorand Guttenberg das Vertrauen Peter Häberles in die Menschen? Das behauptet Heribert Prantl in seinem Hintergrundstück „Guttenbergs verzweifelter Doktorvater“, einer Sonntagsrede über persönliche Ehre, enttäuschtes Vertrauen und naive Gutmütigkeit. Hier geht es um einige der bisher offen gebliebenen Fragen und um das System, das zum „spannendsten politischen Skandal seit Jahren“ geführt hat. Weiterlesen

Ring frei zur zweiten Runde der Plagiats-Affäre

Erscheint es manchmal bereits als eine von vielen vergangenen Polit-Affären, verwandelt sich die Plagiats-Affäre doch gegenwärtig lediglich in eine neue Form, tritt in eine neue Phase ein: Höhepunkt und Abschluss der ersten Phase, die am 16. Februar begonnen hatte, war demnach die Aktuelle Stunde im Bundestag am 23. Februar 2011 und die Aberkennung des Doktortitels durch die Uni Bayreuth im Eilverfahren am selben Abend. Weiterlesen

Baron Cut’n’paste and zu Googleberg

Erlebt es die englischsprachige Presse anders, was in Deutschland seit dem 16. Februar als Plagiats-Affäre Akademiker empört und alle anderen angeblich kalt lässt? Ja und nein. Generell ist eine größere Distanz in der Betrachtung festzustellen, daher lohnt sich ein Blick übers Meer und zurück. Weiterlesen