Schlagwort-Archive: Elisabeth Ströker

Die Annettchenfrage – oder: plagiatsapologetische Argumenttypologie

Erlangtes Erlanger Erfahrungswissen dürfte den emeritierten Philosophieprofessor Theodor Ebert, inzwischen 75 Jahre alt, dazu motiviert haben, sich intensiv mit dem Fall Schavan auseinanderzusetzen. Denn als dortiger Professor (1980-2004) muss Ebert im Jahr 2000 mit dem Plagiatsfall Maximilian Forschner in Kontakt gekommen sein. Über den berichtete die Berliner Zeitung damals:

„Professor Maximilian Forschner ist erwischt worden: Beim Abschreiben. Weiterlesen

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Bonner Winkelzüge: Erträge der Plagiatsrelativierung

Erinnerte sich noch jemand an den Plagiatsfall Martin Winkels, der zur Frühgeschichte von VroniPlag gehört? „Wann die ersten Indizien für jenen Fall der Uni Bonn auftauchten, lässt sich glücklicherweise hier ganz gut nachvollziehen: Am 24. Juni 2011 um 09:09 Uhr. Erbloggtes berichtete damals.“ So hieß es hier vor fast einem halben Jahr, als der Fall sich zum Paradebeispiel für lange unabgeschlossen gebliebene Plagiatsverfahren stilisieren ließ Weiterlesen

Die verlorenen Jahre des Martin W. und die Verwirrungen des Zöglings Preuß

Erbloggtes hatte zuletzt zwei Rückblicke auf die letzten Jahre publiziert. Offenbar in besinnlicher Rückblicksstimmung war jüngst auch Roland Preuß (SZ), als er sich anlässlich seiner eigenen sich jährenden Mitwirkung an der Guttenberg-Affäre einmal umhörte und „reine Symbolpolitik“ in Plagiatsdingen beklagen ließ.[1] Eigentlich müsste man bei Preuß‘ Wissenschaftsjournalismus konsequenterweise von reinem Symboljournalismus sprechen, zeigt Simone G. auf Causa Schavan und fordert für diese Innovation „einen Preis für Wissenschaftsjournalismus für Roland Preuß. Sofort!“ Weiterlesen