Schlagwort-Archive: Schavanplag

Der Ruf von VroniPlag und seine Gründer

Erregtes (oder auch nur so erscheinendes) Rumdiskutieren in den Kommentarspalten dieses Blogs zeigt zuweilen, dass manche Mitglieder von VroniPlag mal wieder spielen wollen. Früher war ihr Hobby ja mal Plagiatssuche. Doch während Martin Heidingsfelder auf Twitter verkündet, dass sein neues Projekt PolitPlag die ersten Zahlungseingänge zu verbuchen habe,[1] macht das Stöbern in Doktorarbeiten einigen wohl nicht mehr so recht Spaß. Viel wichtiger ist es da, den Ruf von VroniPlag zu retten, der durch Fehler in den Medien, vorsätzlich herbeigeführte oder Flüchtigkeitsfehler, man kennt das ja, offenbar schwer bedroht ist (Erbloggtes berichtete) Weiterlesen

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Plagiat im Boulevard oder die nichtswissende Müllpresse

Erfrischtes – ach was, so lässt sich kein Artikel über ätzenden Boulevardmüll beginnen, beim besten Willen nicht. Die Berichterstattung ist unter aller Kanone. Es folgt ein Rant über das Verhältnis von Journalismus, Plagiatssuche und die Erfolge der Schavanisten. Anlass ist das Herabsteigen des Blogs Guttengate.de in die nichtswissende Müllpresse, aus der es nur knapp wieder entkommen kann – mit einem Fundstück aus dem Focus in der Hand Weiterlesen

Karneval in Neuss

Ermöglichtes kann überraschen, wenn es zuvor unmöglich schien: Wenn nun in der FAZ – erstmals seit wann? – nicht Heike Schmoll einen Kommentar zu Schavan abgeben darf, sondern Rainer Blasius, liest sich das doch gleich ganz anders. Geradezu närrisch sieht er den Fall aus der Perspektive von Schavans jüngstem Interview Weiterlesen

Kein Fall Schavan

Ergebene Schavanisten wissen: Es gab keinen ‘Fall Schavan’, es gibt keinen ‘Fall Schavan’, und es wird auch nie einen ‘Fall Schavan’ geben. Was für ein Land müsste es sein, in dem dahergelaufene „Anonyme“ oder „Ausschüsse“ einfach eine deutsche Ministerin zum „Fall“ erklären und damit vielleicht sogar zu Fall bringen könnten? „Fall“, wie das auch schon klingt! So als ob Wissenschaftsbetrug kriminell wäre, oder krankhaft, oder sogar beides Weiterlesen

Willkür bei VroniPlag: Unfehlbarkeitsglaube und Verfahrensbeliebigkeit

Erledigte sich die Kritik an bestimmten Missständen des Wissenschaftsbetriebs, die die Plagiatssucherplattform VroniPlag seit Frühjahr 2011 implizit betrieb, von selbst durch die Verfahrensweisen, die sich bei VroniPlag durchgesetzt hatten? Erbloggtes berichtete im Frühjahr 2012 in loser Folge über die Probleme, die die Verfasstheit des einflussreichen Plagiatswikis mit sich gebracht hatte, bis Anfang Mai 2012 der Fall Schavan losbrach, an dessen seitheriger Entwicklung Struktur und Vorentscheidungen von VroniPlag auch nicht ganz unbeteiligt waren. Neue Entwicklungen werfen seit gestern neues Licht auf die praktische VroniPlag-Problematik Weiterlesen

Die Schavan, die Süddeutsche und die Quellen

Erscheint es als Plagiatsdokumentation, wie die Süddeutsche Zeitung sie in den ersten Tagen der Guttenberg-Affäre lieferte (Erbloggtes berichtete), was sie nun zum Fall Schavan beiträgt? Weiterlesen

Ansichten einer Plagiatorin: Bauernopfer im Bild

Erbrochenes wurde als weitere Kategorie für dieses Blog vorgeschlagen. Zornesröte evozierende Schamlosigkeiten können zwar durchaus auf den Magen schlagen, doch allenfalls Verbrochenes wäre ein angemessenes Thema weiterer Blogbeiträge. Koch-Mehrins wiederholte Weigerung, aus Gewissensgründen ihr mit erschlichenem Doktorgrad erschlichenes Mandat niederzulegen,[1] ist hier jedoch nicht Thema. Die „Blockwart-Mentalität“ (Koch-Mehrin) richtet sich gegen die Plagiate in der Dissertation von Annette Schavan, schließlich handelt es sich bei ihr um einen „unfreundlichen Chef“, weil sie „die Hecke nicht geschnitten hat“ (Koch-Mehrin).[1] Grund genug, mal augenfällig zu demonstrieren, wie das reine Gewissen Schavans aussehen mag Weiterlesen