Schlagwort-Archive: Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach

Eine Sahnetorten-Rezension und die Reformpläne der Bayreuther Juristen

Erbloggtes konnte im August 2012 den Klassiker der Promotionsmemoirenliteratur publizieren, Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbachs Sahnetorten, Dissertationen und Politik. Dieses Werk würdigt nun in einer kritischen Rezension Uwe Elsweger und wirft dabei zahlreiche Fragen auf, die er als Lücken der Sahnetorten ansieht: Weiterlesen

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Eichenbachsche Lebensbilder

Er lebte selbstverständlich vor, wie Noblesse in der Postmoderne sich ihre habituelle Distinktion von der nivellierten Mittelstandsgesellschaft bewahren konnte. Seine Erfahrungen und Widersprüche notierte Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach dabei als getreuer Chronist eines Standes, der weiten Teilen der heute als Öffentlichkeit geltenden Sphäre unzugänglich geblieben ist, und tat damit ein beeindruckendes Vermittlungswerk, das zu interständischem Verständnis ebenso beiträgt wie aufruft. Er kenne keine Adligen und keine Bauern mehr, er kenne nur noch Wähler, ist ein von H. A. Seemüller geschöpfter Weisspruch, und auf dieser Grundfeste ruht auch Eichenbachs Überzeugung, die sich in seinen Notizen nun unverstellt offenbart. Weiterlesen

Der heilige Stuhl von Annette Schavan

Er nennt es einen Kreuzzug, wenn die mühselige und beladene Exministerin Annette Schavan nach Rom pilgert, um dort einen vollkommenen Sündenablass zu erhalten. (Wenigstens bleibt Jerusalem diesmal verschont.) Nach katholischer Lehre ist dafür allerdings noch einiges zu tun: Zwar werden Ablässe heute meist nicht mehr gegen klingende Münze gewährt, stattdessen sind aber innere Voraussetzungen erforderlich, über deren Vorliegen Schavan so unsicher ist, dass sie immer wieder die weisen Wissenschaftsfunktionäre fragt, ob ihre Doktorarbeit und der Umgang mit der Plagiatsaffäre nun eine Todsünde, eine lässliche Sünde oder gar gerechtfertigt war. Nur einer der Päpste kann ihr darauf eine unfehlbare Antwort geben. Die Süddeutsche Zeitung titelt heute Weiterlesen

Aquitanische Konversationen: Das Sommerinterview

Erlernte Seriosität oder angeborene Noblesse? Wer vermöchte zu beantworten, was Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach so wahrhaftig und freigiebig seine Lebenserfahrung – die nicht immer zu den erfreulichsten zählte – mit einer nach Glamour haschenden Öffentlichkeit zu teilen bewegt – aufs Neue, muss man heute sagen, denn hier ist das große Eichenbachsche Bekenntnisinterview zu präsentieren, auf das die Gazetten landauf, landab seit Wochen sehnsüchtig warten. Es heißt nicht zuviel verraten, wenn man erklärt, dass die Zeitungskrise damit ihren langgesuchten Ausweg gefunden haben dürfte. Weiterlesen

Pädagogische Briefe an einen jungen Verfassungsjuristen

Er arbeitete seit Jahren an der Aufklärung der Öffentlichkeit und Wiederherstellung seines guten Rufes, der von interessierter Seite schamlos in den Schmutz getreten worden war, um angesichts eines derartigen Kairos mit großer Kelle politische Ambrosia zu schöpfen: Theo-Ullrich Ludwig von Eichenbach vernachlässigte auch bei dieser Sisyphosaufgabe jedoch niemals die ihm zugewachsenen Pietätspflichten. Und so ist (nach früheren Erkenntnissen Herrn von Eichenbachs) auch das heute dem geneigten Publikum exklusiv vorzustellende Werk zu lesen, in dem Herr von Eichenbach der pietas Ausdruck verleiht Weiterlesen