Schlagwort-Archive: Verlag

Erfolgsrezepte

Ergänzte sich zuletzt die Perspektive des erfolgreichen und hoffnungsfrohen Autors und Lesemarathonteilnehmers auf der Buchmesse um die Perspektiven des erfolglosen Autors und seines ebenso erfolglosen, wenn auch hochrentablen Verlages, muss dieses Panorama literarischer Erfahrungen noch ergänzt werden um eine Perspektive aus einem erfolgreichen Verlag: Weiterlesen

Verlagsverhandlungen

Ermäßigte sich der zahlbare Betrag je nach Misserfolg der avisierten Unternehmung, hätte Herr M. wohl mit großzügigen Rabatten rechnen können. Joseph Beuys hatte zwar erkannt, dass jeder ein Künstler ist, aber erst die reinen Druckkostenzuschussverlage hatten die Einsicht realisieren können, dass jeder Künstler auch ein Kunde sei: Weiterlesen

Sola Scriptura

Erbaut es die Besucher einer Messe regelmäßig, wenn ihnen Texte aus der Heiligen Schrift vorgelesen werden, so können Besucher der Buchmesse Erbauung aus dem Verlesen beliebiger Schriften schöpfen. Am liebsten aber Lyrik. Und als Lesemarathon. Alle Lesefreundinnen und -freunde verfolgen das mit unermüdlicher Begeisterung: Weiterlesen

#RaderGate: Verantwortlichkeiten und Synopsen

Erledigtes scheint inzwischen das #RaderGate oder #Seeschlachtplag zu sein, jedenfalls wünschte der Verlag C. H. Beck offensichtlich seine rasche Erledigung, indem er am Dienstag eine Erklärung herausgab und die Schuld an der Affäre darin wie folgt gewichtete:

„Die Plagiatsverdächtigungen gegen Arne Karsten erweisen sich als haltlos. Die Vorwürfe gegen Olaf Rader bestätigen sich zwar teilweise, aber“ [hört, hört!] … „Während man darüber streiten kann, wie originell Formulierungen zu technischen Details sind, über die man sich auch in anderen Artikeln und Büchern informieren kann, entspricht die nicht kenntlich gemachte auch darstellerische Orientierung eines Kapitels an dem Artikel eines anderen Autors zum gleichen Thema keinesfalls den Ansprüchen des Verlags an sein Programm.“[1]

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Große Plagiate: Wikipedia der Weltgeschichte von Guttenberg bis Skagerrak

Er bloggt es diesmal nicht. Zu schlimm sind die Vorwürfe, zu unklar die Ausgangslage, zu weit die Verstrickungen, zu wenig nachprüfbar bislang die Sachverhaltsdarstellung. Das Publikum lese selbst,[1] bleibe skeptisch hinsichtlich aller angebotenen Erklärungen und warte die weitere Entwicklung ab. Wahrscheinlich wird bald schon klarer werden, ob in der Causa Skagerrak die Schlussfolgerungen eines Facebook-Kommentators haltbar sind Weiterlesen