Geheimnisse von Rom vs. Geheimnisse von Berlin

Er heiterte sie wohl zunächst etwas mit alkoholischen Getränken an, doch dann ließ er die Bombe platzen. Die taz berichtet exklusiv über die vom Gänswein geoffenbarte Wahrheit:

„Roma! Wir schreiben den April 2015, ein lindes Lüftchen weht über die sieben Hügel und quer durch die vermieften vatikanischen Kabuffe. Annette Schavan öffnet den obersten Knopf ihrer graubeigefarbenen, gestärkten Hemdbluse.“

Entsprechend schwül gehen die phantastischen Enthüllungen von Harriet Wolff weiter. Wenn sich auch solche Geschichte wiederholt, dann dürfte ihr angemessenes Ende bereits in den Frauengeschichten niedergelegt sein.

Weitaus spröder stellen sich die Geheimnisse von Berlin dar, die Simone G. jüngst offenbarte. Doch im Gegensatz zu den Wolff’schen Ergüssen zeichnet das dort Beschriebene sich dadurch aus, dass es gerade nicht stattfand – oder doch?

„Am Berliner Gendarmenmarkt residiert die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, jene vornehmste Blüte etablierter wissenschaftlicher Bedeutsamkeit in diesem unserem Lande allseitiger akademischer Exzellenz. Gerade gestern erst wurde die BBAW wieder einmal zur Stätte eines höchst wichtigen Ereignisses.“

Dort findet sich auch die implizite Aufforderung zu einem verteilten Hackerangriff auf das Zitat der BBAW: Mit dieser Mitgliederliste und einigen empiriegestützten Annahmen über die Lieblingspasswörter vielbeschäftigter Professoren muss es doch jedem Deppen möglich sein, sich nach nur wenigen Versuchen erfolgreich dort einzuloggen, wo das Herz der deutschen Wissenschaft schlägt. Erfahrungsberichte bitte in den Kommentaren.

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3 Antworten zu “Geheimnisse von Rom vs. Geheimnisse von Berlin

  1. Pingback: Umleitung: Thilo Sarrazin leidet ganz schrecklich unter dem “Tugendterror” und dann noch der Valentinstag … | zoom

  2. Ein fünfzigjähriges Single-Dasein kann ganz einfach bedeuten, dass man sich in Geduld übt und auf den Richtigen wartet. Eine Dame verschleudert sich nicht an jeden Dahergelaufenen.

  3. „Die Weihnachtszeit habe ich genutzt, um mich auf meine Kämpfernatur zu besinnen. Die Frist läuft langsam ab: Wenn ich bis zu meinem 80. Geburtstag keinen Mann hatte, werde ich mein Recht notfalls vor Gericht durchsetzen, und ich weiß schon jetzt, wer der Auserwählte sein würde.“

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