Archiv der Kategorie: Erforschtes

Auflösungserscheinungen im Literaturwettbewerb

Erlöste sich die Jury des Schreibwettbewerbs von der Aufgabe, allen regelmäßig chancenlos Teilnehmenden Absagen zuzusenden, so ist zu erwarten, dass auch die Elaborate jener jammervollen Gestalten keiner Lektüre durch die Jury mehr für wert befunden würden. Das wirft die Sinnfrage auf, die sich Arne R. hier eindringlich stellt Weiterlesen

Hitlers Freakshow

Erbloggtes bringt heute einen Gastbeitrag von Annika R. über das Nachleben des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart. Weiterlesen

Dies ist kein Sozialkonstruktivismus

Erschüttert es wohl das Weltbild, wenn man Fakten erfährt, die diesem widersprechen? In der Regel nicht. In der Regel erschüttert es die „Fakten“. Blogger Fefe meint, das könnten dann ja wohl gar keine Fakten gewesen sein. Fefes Sätze der Art „Fakten sind wirklich und bestehen und können weder wahr noch falsch sein“ lassen annehmen, dass er mit Fakten sowas wie eine objektive Realität meint.

Fefe ist Sozialkonstruktivismus fremd. Damit ist er nicht allein. Weiterlesen

Inklusions-Nazis

Ermutigt es, dass derzeit Inklusion eine wichtige Rolle in der Bildungspolitik spielt, oder „behindert“ dies Menschen mit Behinderung etwa eher bei ihrer Integration in die Gesellschaft? Inklusion bedeutet hier erstmal Koedukation (gemeinsame Unterrichtung) von Kindern mit und ohne Behinderungen. Tilo Jung hat „Jung & Naiv“ ein sehr informatives Interview mit Adolf Bauer vom Sozialverband Deutschland zu diesem Thema geführt Weiterlesen

Am Ende investieren wir Freude

Erforschtes ist abhängig von seinen Forschungs- und Kommunikationsbedingungen, von Leidenschaft – und von Geld. Darauf weist Lucas Garske (@PaintItScience) im folgenden Gastartikel hin, den er im Kontext der Blogparade #wbhyp verfasst hat. Lucas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut Braunschweig, promoviert zu Narrationsräumen und Begrenzung als Gegenstand der historischen Bildung und fand, dass seine Überlegungen zum wissenschaftlichen Arbeitsethos und zu neuen Formen wissenschaftlicher Forschung und Kommunikation besser hierher als in seine Blogs geschichteist.de und paintitscience.com passen: Weiterlesen

Die Annettchenfrage – oder: plagiatsapologetische Argumenttypologie

Erlangtes Erlanger Erfahrungswissen dürfte den emeritierten Philosophieprofessor Theodor Ebert, inzwischen 75 Jahre alt, dazu motiviert haben, sich intensiv mit dem Fall Schavan auseinanderzusetzen. Denn als dortiger Professor (1980-2004) muss Ebert im Jahr 2000 mit dem Plagiatsfall Maximilian Forschner in Kontakt gekommen sein. Über den berichtete die Berliner Zeitung damals:

„Professor Maximilian Forschner ist erwischt worden: Beim Abschreiben. Weiterlesen

#Hitlerputsch auf Twitter

Er twitterte seit dem 8. November 2013, 18:30 Uhr, für 24 Stunden – quasi live aus dem Bürgerbräukeller in München, nur 90 Jahre später:

Noch sind die über 75 Tweets zum Thema gut hier nachlesbar, werden dort jedoch mit der Zeit nach unten – aus dem Blick, aus dem Gedächtnis? – rücken. Etwas persistenter sind die Kurznachrichten über den Hashtag #Hitlerputsch. Jedenfalls wurde unter dieser Rubrik zwischen dem 89. Jahrestag und dem 90. Jahrestag heute kaum getwittert. Da nicht alle Tweets mit diesem Hashtag versehen sind, verpasst man dabei zwar etwas, bekommt aber auch die sonstige Thematisierung auf Twitter mit. Weiterlesen